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Deshalb zeigt Blue in der Champions League keine Konferenz mehr

Wer Kylian Mbappés PSG und Harry Kanes (r.) Bayern gleichzeitig sehen will, muss selbstständig umschalten.
Wer Kylian Mbappés PSG und Harry Kanes (r.) Bayern gleichzeitig sehen will, muss selbstständig umschalten.Bild: imago / watson

Deshalb zeigt Blue in der K.o.-Phase der Champions League keine Konferenz mehr

20.02.2024, 21:11
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Wer am letzten Dienstag verfolgen wollte, wie sich sowohl Manchester City als auch Real Madrid in der Champions League schlagen, ohne dabei umzuschalten, dürfte etwas enttäuscht worden sein. Ebenso am Mittwoch, als Bayern München bei Lazio Rom unterlag und PSG sich gegen Real Sociedad durchsetzte. Denn Blue Sport bietet die bei vielen Fussballfans beliebte Konferenz in der K.o.-Phase der Königsklasse nicht mehr an.

Dies ist in dieser Saison das erste Mal der Fall. In der Gruppenphase konnten Blue-Abonnentinnen und -Abonnenten noch auf die Konferenzschaltung um 21 Uhr zurückgreifen. Um diese Uhrzeit begannen dienstags und mittwochs jeweils sechs Spiele der Champions League gleichzeitig. Die beiden Partien, die jeweils um 18.45 Uhr angepfiffen wurden, waren nur als Einzelspiel verfügbar.

In der K.o.-Phase der Champions League verzichtet Blue auf eine Konferenz.
In der K.o.-Phase der Champions League verzichtet Blue auf eine Konferenz.Bild: Shutterstock

Auf Anfrage begründet Blue Sport den Verzicht auf die Konferenz in den Achtelfinals sowie in den Viertelfinals mit der Abschaffung des Pay-Per-View-Angebots. Dieses machte es möglich, nur einzelne Spiele oder auch die Konferenz einmalig zu kaufen, auch wenn man kein Abonnement von Blue Sport besitzt. Seit Juni 2023 müssen Fussballfans jedoch ein Monats- oder Jahresabonnement, um auf die Inhalte zugreifen zu können. Damit hätten alle Kundinnen und Kunden des Sport-Angebots Zugriff auf jedes Spiel der Champions League.

«Die Zuschauer können damit je nach Wunsch und Interesse beliebig zwischen den beiden Partien wechseln», erklärt blue Sport und verweist auf den Highlight-Player, durch den während der Sendung zu den wichtigsten Szenen gesprungen werden kann. Falls beispielsweise ein Tor verpasst wird, könne dies auf diese Weise nachgeschaut werden. So müssen sich die Schweizer Fans ihre Champions-League-Konferenz selbst erschaffen. (nih)

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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Neruda
20.02.2024 23:53registriert September 2016
Buuuuuuu

Wenn ich als neutraler Zuschauer schaue, möchte ich für das viele Geld mindestens Conference haben. Sehr schlechte Sparmassnahme.
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