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Mehmedi, Xhaka, Shaqiri: Schweizer Fussballer sind im Ausland überaus beliebt.
Mehmedi, Xhaka, Shaqiri: Schweizer Fussballer sind im Ausland überaus beliebt.Bild: ALBERT GEA/REUTERS

Von wegen Fussballzwerg! Nur vier Länder stellen mehr Söldner in den Top-Ligen als wir

15.03.2017, 14:5815.03.2017, 15:19

Die Schweizer Fussballer gehören zu den Exportschlagern: Nicht weniger als 48 in der Schweiz ausgebildete Fussballer spielen in den fünf Topligen.

Zum vierten Mal hat die Swiss Football League (SFL) beim Observatoire du Football des CIES in Neuchâtel eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben. Einmal mehr bestätigt sich, dass das Schweizer Ausbildungssystem eine sehr hohe Qualität aufweist.

Schweizer in den ausländischen Ligen:

» Hier geht's zur kompletten Studie des CIES

Mit Stichtag vom 1. Oktober 2016 standen 48 in der Schweiz ausgebildete Spieler bei einem Klub aus den «Big 5» unter Vertrag: 26 in der deutschen Bundesliga, 9 in der italienischen Serie A, 6 in der englischen Premier League, 5 in der französischen Ligue 1 und 2 in der spanischen La Liga.

Herkunft der ausländischen Spieler in den «Big-5»:

Stichtag: 1. Oktober 2016.
Stichtag: 1. Oktober 2016.

Damit liegt die Schweiz weltweit zusammen mit Belgien auf dem 5. Rang hinter den Grossmächten Frankreich, Brasilien, Argentinien und Spanien. Bei der letzten Studie im Herbst 2014 waren bereits 42 in der Schweiz ausgebildete Fussballer in den «Big 5» engagiert.

Früher Wechsel lohnt sich nicht

Beim ersten Wechsel ins Ausland waren die Schweizer Spieler, die aktuell bei einem Klub in den untersuchten 31 Ligen engagiert sind, durchschnittlich 21,0 Jahre alt. Von allen Ländern, aus denen mindestens 75 Spieler ins Ausland wechselten, ist dies der siebttiefste Wert.

Durchschnittliches Alter beim ersten Wechsel ins Ausland:

Von den 14 Schweizer Spielern, die am 1. Oktober 2016 in einer der untersuchten höchsten fünf europäischen Ligen aktiv waren und gleichzeitig die Schweiz bereits vor dem 18. Geburtstag verlassen hatten, schaffte bisher nur Johan Djourou den Sprung in die Schweizer A-Nationalmannschaft.

Dieses Resultat bestätigt die These, dass es für einen Spieler besser ist, sich zuerst in den heimischen Profi-Ligen durchsetzen zu wollen, bevor der Schritt ins Ausland gewagt wird. (pre/sda)

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5 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Forrest Gump
15.03.2017 16:16registriert Februar 2014
Naja, das kommt auch daher, dass Spieler aus Deutschland, England, Italien etc. aufgrund ihrer starken Ligen kaum ins Ausland wechseln..
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dave1771
15.03.2017 16:29registriert März 2014
ja die deutschen spielen halt alle in Deutschland. Diese Rangliste sagt nichts aus
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Einer der grössten Olympia-Skandale: Kenteris und Thanou und der mysteriöse Töff-Unfall
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