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epa09412848 Moenchengladbach's head coach Adi Huetter (R) reacts during the German Bundesliga soccer match between Borussia Moenchengladbach and Bayern Muenchen in Moenchengladbach, Germany, 13 August 2021.  EPA/SASCHA STEINBACH CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Gladbachs Bank um den neuen Trainer Adi Hütter (rechts) verstehen die Welt nicht mehr, weil es keinen Penalty gab. Bild: keystone

Neue Saison, ewige Story – Gladbach ärgert sich über den ominösen Bayern-Bonus

Die 59. Saison der Bundesliga ist lanciert. Gleich am ersten Abend regt sich Fussball-Deutschland wieder über die vermeintliche Bevorzugung von Bayern München auf. Borussia Mönchengladbach war in einem offensiv geführten Spiel etwas näher am Sieg, doch es endete 1:1.



Wer die Bayern bezwingen will, sollte sich darauf einstellen, dass er mindestens zwei Tore benötigt – weil Robert Lewandowski auf jeden Fall trifft. Dies galt beim Auftaktspiel der Bundesliga-Saison, an dem jeweils der Titelverteidiger beteiligt ist, auch für Borussia Mönchengladbach. Das Führungstor von Alassane Pléa in der 10. Minute reichte nicht, weil «Lewy» noch vor der Pause ausglich.

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1:0 Gladbach: Alassane Pléa (10.). Video: streamable

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1:1 Bayern: Robert Lewandowski (42.). Video: streamable

In der zweiten Hälfte spielten und drückten eine Zeitlang die Bayern. Trainer Adi Hütter, der YB zum Schweizer Meister gemacht hatte, konnte bei seinem Meisterschafts-Einstand mit Gladbach froh sein, dass er einen Yann Sommer in EM-Form zwischen den Pfosten wusste. Der Schweizer Nationaltorhüter machte mit Paraden eine um die andere Chance der Bayern zunichte. «Er hat sensationell gehalten», lobte ihn sein Mitspieler Lars Stindl auf DAZN.

13.08.2021, Nordrhein-Westfalen, M

Sommer überzeugte im Privatduell gegen Lewandowski. Bild: keystone

Ärger über Schiri und VAR

Ab der 70. Minute jedoch kamen die Gladbacher bei Konterangriffen ihrerseits dem Siegestor nahe. In zwei strittigen Szenen hätte der Schiedsrichter auf Foulpenalty für Gladbach entscheiden können. Aber sowohl der Schiedsrichter als auch der VAR waren anderer Meinung.

In der ersten Szene hatte Upamecano Thuram gestoppt: «Er zieht ihn oben und trifft ihn unten … ja Wahnsinn. Wir müssen es hinnehmen, vielleicht haben wir in dieser Saison auch mal mehr Glück», sagte Stindl, als ihm die Aktion gezeigt wurde. «Je öfter ich es sehe, desto klarer wird der Fall», urteilte DAZN-Experte Sandro Wagner.

Die Anti-Bayern-Fraktion schäumt schon wieder.

«Da können wir uns nicht beschweren, wenn der gepfiffen wird», gab Bayerns Leon Goretzka ehrlich zu. «Den zweiten würde ich aber nicht pfeifen.» Das Fazit des deutschen Nationalspielers: «Für die Zuschauer war es attraktiv, aber wir hätten das Spiel natürlich gerne gewonnen.»

Borussia Mönchengladbach - Bayern München 1:1 (1:1)
Tore: 10. Pléa 1:0. 42. Lewandowski 1:1. - Bemerkungen: Borussia Mönchengladbach mit Sommer und Elvedi, ohne Embolo (verletzt) und Zakaria (krank). (ram/sda)

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