Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06329768 Denmark's Nicklas Bendtner celebrates after scoring the 5-1 lead from the penalty spot during the FIFA World Cup 2018 qualification playoff, second leg soccer match between Ireland and Denmark in Dublin, Ireland, 14 November 2017. Denmark won 5-1 on aggregate.  EPA/AIDAN CRAWLEY

Für Lord Bendtner und seine Dänen geht's nach Russland. Bild: EPA

Italien hatte für die WM schon das Hotel reserviert – jetzt übernimmt vielleicht Dänemark

Wer seit 60 Jahren keine Fussball-WM verpasst hat, der kann seine Turnierteilnahmen frühzeitig planen. Blöd, wenn es dann überraschend doch nicht klappt. Dänemark könnte nun Italiens Hotel übernehmen. Auch die Schweizer Nati weiss noch nicht, wo sie in Russland logieren wird.



Dass Italien die Qualifikation für die Fussball-WM 2018 nicht geschafft hat, ist vor dem Turnier im nächsten Sommer wohl die grösste Überraschung. Auch die Azzurri selber haben offenbar nicht mit einem Scheitern gerechnet und deshalb schon frühzeitig ein Hotel in Russland gebucht. Aber diese Unterkunft wird die Spieler der italienischen Nationalmannschaft nie beherbergen.

Gemäss dem dänischen Sender TV2 interessiert sich nun Dänemark für das entsprechende Hotel. Die grossen Nationen hätten sich ihren Platz schon gesichert, sagte Claus Bretton-Meyer, der Geschäftsführer des dänischen Verbands. «Wir müssen schauen, was wir noch kriegen können.» Dänemark hatte sich in der Barrage gegen Irland durchgesetzt und sich als letztes europäisches Team für die WM qualifiziert.

Bild

Gigi Buffon am Pool: Der Goalie wird nächsten Sommer nur privat, aber nicht mehr als Nationalspieler in Hotels sein. bild: sky italia

FIFA-Liste mit 65 Optionen

Eine Verbandsdelegation werde nun nach Russland reisen, um sich über mögliche Unterkünfte zu informieren. Sicher sei es eine Möglichkeit, das Hotel der Italiener zu übernehmen, meinte Bretton-Meyer. Zwar könne es grosse Unterschiede zwischen den Vorlieben von Dänen und Italienern geben. «Aber wir könnten in die Situation geraten, dass wir einfach das nehmen müssen, was wir noch kriegen können.»

Italiens allerletzte Hoffnung

Kurz vor der EM 1992 wurde Jugoslawien wegen des Bürgerkriegs ausgeschlossen. Dänemark erbte den Platz und wurde prompt Europameister. Nun gibt es Tifosi, deren letzte Hoffnung ein ähnliches Szenario im nächsten Sommer ist: Zum Beispiel, falls sich die Krise zwischen Spanien und Katalonien zuspitzen sollte. Allzu viele Hoffnungen dürfen sie sich aber wohl nicht machen.

Komplett freie Hand haben die Verbände bei der Wahl ihres Russland-Camps nicht. Die FIFA hat ihnen eine Liste mit 65 möglichen Trainingsplätzen und Hotelanlagen zusammengestellt. Die Engländer haben sich bereits festgelegt, sie werden ihre Basis ausserhalb von St.Petersburg haben. Der Schweizer Verband hatte sich im Sommer für zwei Varianten entschieden. Im Südwesten von Moskau wurde ein Hotel inmitten von Wäldern reserviert, mit Bowling-Bahn, Tennis-Halle und Armbrust-Schiesskeller.

Schweizer Nati in Moskau oder in St.Petersburg?

Besonders relevant sei für den Nationaltrainer Vladimir Petkovic die Qualität der Trainingsplätze, sagte Verbandssprecher Marco von Ah zum «Blick». Ebenfalls wichtig sei die Grösse der Einzelzimmer: «30 Quadratmeter sind gewünscht, da die Spieler während einer Endrunde viel Zeit im Zimmer verbringen.»

Bild

Das Hotel ausserhalb Moskaus, in dem die Nati möglicherweise logieren wird. bild: hotel imperial moskau

Die zweite Option, am schwarzen Meer in der Olympiastadt Sotschi, hat sich in der Zwischenzeit zerschlagen. Dort hatte eine andere Nation das Vorrecht und sie entschied sich dann auch dafür. Gemäss dem «Tages-Anzeiger» gilt nun eine Unterkunft in St.Petersburg als Favorit. Petkovic und der Verband entscheiden sich erst nach der Gruppen-Auslosung am 1. Dezember definitiv. Dann werden auch Spielplan und -orte bekannt. Wegen der grossen Distanzen in Russland ist es wahrscheinlich, dass die Schweiz ein Basis-Camp einrichtet und von diesem aus an ihre Partien fliegt. (ram)

Diese 32 Nationen haben sich für die WM 2018 qualifiziert

Surfer fordern tödliche Netze, um in Ruhe surfen zu können

Video: srf

Andrés Escobar wird nach einem Eigentor an der WM mit 12 Schüssen hingerichtet

Link zum Artikel

Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

Link zum Artikel

Marco van Basten schiesst den «ewigen Zweiten» mit seinem Traumtor zum EM-Titel

Link zum Artikel

Mit dem letzten Spiel im Hardturm gehen 78 Jahre Schweizer Fussball-Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

Nati-Goalie Zuberbühler schiebt die Schuld für ein Riesen-Ei dem «Blick» zu

Link zum Artikel

«Decken, decken, nicht Tischdecken» – als man(n) im TV noch über Frauenfussball lästerte

Link zum Artikel

«Oh Zinédine, pas ça!» Zidanes Kopfstoss im WM-Final gegen Materazzi erschüttert die Welt

Link zum Artikel

«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch – weil er 3 Penaltys in einem Spiel verschiesst

Link zum Artikel

Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Ailton wettert: «For mi das nicht Profi-Mannschaft, das nicht Profi-Fussball. Unglaublig»

Link zum Artikel

Der Goalie mit Pudelmütze sorgt für eine der grössten Sensationen der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt ein Rätsel

Link zum Artikel

Die Schweizerin Nicole Petignat pfeift als erste Frau ein Europacup-Spiel der Männer

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Das schlimmste Foul im Schweizer Fussball: Gabet Chapuisat zertrümmert Lucien Favres Knie

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Dzemaili ist wieder zu Hause: «Mein 10. Titel mit dem FCZ wäre ein schöner Abschluss»

Nach 13,5 Jahren ist Blerim Dzemaili zurück beim FC Zürich. Seine Träume mit dem Stadtklub sind gross.

Auf einer alten Autogrammkiste im FCZ-Fanshop prangt ein Bild von Blerim Dzemaili. So wie er damals ausgesehen hat 2007, als er den FC Zürich in Richtung England verliess. Ein Jugendliches Lausbubengesicht mit Grübchen am Kinn.

Inzwischen trägt Dzemaili Bart und einzelne graue Haare. Schon 34 ist er – und ist zurück beim FCZ. Nach neun Stationen im Ausland möchte Blerim Dzemaili mit dem FC Zürich wieder an jenen Erfolgen anschliessen, die er vor seinem Abgang feierte. Dzemaili erinnert …

Artikel lesen
Link zum Artikel