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Das späte Siegtor im Joggeli: Elie Youan macht St.Gallen happy.
Das späte Siegtor im Joggeli: Elie Youan macht St.Gallen happy.Bild: keystone

Spektakel in Basel – St.Gallen schlägt nach YB auch den FCB

In der 13. Runde der Super League hat es den FC Basel erstmals erwischt: Beim 0:1 zuhause gegen den FC St.Gallen kassierte der Leader die erste Saisonniederlage. Die von beiden Teams offensiv geführte Partie hätte mehr als einen Treffer verdient.
07.11.2021, 18:5107.11.2021, 20:15

Dass diese Partie zwischen Basel und St. Gallen torlos enden würde, schien äusserst unwahrscheinlich. Zu offensiv sind beide Mannschaften ausgerichtet. Und doch stand es in der 88. Minute immer noch 0:0. Weil Pajtim Kasami seine Schüsse von Pfosten beziehungsweise Latte zurückprallen sah, weil sowohl Elie Youan als auch Kwadwo Duah beide an der Torumrandung scheiterten, und weil Arthur Cabral, der Basler Topskorer, überhaupt nicht ins Spiel fand.

Doch dann brach eben die 88. Minute an. Victor Ruiz trat einen Eckball, Youan setzte sich im Kopfballduell durch und bezwang FCB-Goalie Lindner.

Das Tor des Franzosen war der späte Lohn für eine starke Leistung der St.Galler, die nach den Young Boys in der Vorwoche auch den zweiten Grossen des Schweizer Fussballs in die Knie zwingen. Es war bereits der fünfte Auswärtssieg der Mannschaft von Peter Zeidler in Basel.

«Wenn man sieht, wo wir her kommen … Wir hatten ein ganz, ganz schlechtes Spiel in Luzern abgeliefert, nach dem wir zurecht kritisiert wurden. Dann standen die zwei Spiele gegen YB und Basel an. Wir gewannen überzeugend gegen YB, und heute war der Sieg sicher etwas glücklich, wenn man die letzte halbe Stunde anschaut. Aber wenn man das ganze Spiel anschaut, war er sicher nicht unverdient.»
Lukas Görtler, FCSG-Captainblue

Der FCB ist derweil seit vier Spielen sieglos und verpasste es, die Serie der Ungeschlagenheit auszubauen und vom erneuten Punktverlust der Young Boys am Samstag zu profitieren. Der Vorsprung auf den FCZ beträgt nur noch einen Zähler.

Vor der Partie wird Captain Valentin Stocker für seinen 400. Einsatz für Basel geehrt. Von St.Gallen gibt es kein Geschenk.
Vor der Partie wird Captain Valentin Stocker für seinen 400. Einsatz für Basel geehrt. Von St.Gallen gibt es kein Geschenk.Bild: keystone
«Es ist sehr enttäuschend, dass wir nicht punkten konnten.»
Valentin Stocker, FC Baselblue
«Wir hatten unsere Chancen, aber ab und zu brauchst du auch Glück und das hatten wir heute nicht. Es war ein ausgeglichener Match, St.Gallen kam auch zu Möglichkeiten.»
Pajtim Kasami, FC Baselblue

Basel - St.Gallen 0:1 (0:0)
23'599 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 88. Youan (Ruiz) 0:1.
Basel: Lindner; Lopez, Djiga, Pelmard, Petretta; Frei (58. Burger), Kasami; Ndoye (82. Palacios), Stocker (58. Males), Millar (88. Fernandes); Cabral.
St.Gallen: Zigi; Cabral, Nuhu, Stillhart, Traorè (87. Sutter); Görtler, Diarrassouba (69. Besio), Fazliji, Schmidt (61. Ruiz); Duah (69. Guillemenot), Youan.
Bemerkungen: Basel ohne Esposito, Xhaka, Padula (alle verletzt) und Chiappetta (gesperrt). St.Gallen ohne Diakité, Stergiou, Kräuchi, Lüchinger und Kempter (alle verletzt). 20. Pfostenschuss Youan. 27. Pfostenschuss Schmidt. 67. Lattenschuss Kasami. Verwarnungen: 24. Nuhu (Foul), 46. Millar (Foul), 70. Burger (Unsportlichkeit), 76. Ndoye (Foul), 82. Zigi (Unsportlichkeit).

Lausanne – Lugano 0:2

Lausanne-Sport wird den letzten Platz nicht los. Trotz ansprechender Leistung verlieren die Waadtländer das Heimspiel gegen Lugano 0:2. Die Tore für die Gäste fallen in der Schlussphase.

Während Lausanne seine besten Szenen in der ersten Halbzeit hatte, wartete Lugano bis in die Schlussminuten, um das Spiel aus dem Gleichgewicht zu kippen. Reto Ziegler traf in der 81. Minute mittels Penalty, nachdem der Schiedsrichter auf Intervention des VAR richtigerweise ein Handspiel von Cameron Puertas geahndet hatte. In der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Hadj Mahmoud nach einem Konter auf 2:0 in einer Partie, in welcher ein Remis eigentlich der korrekte Ausgang gewesen wäre.

Damit wiederholte sich der Ablauf aus dem Duell der beiden Teams von Anfang Oktober in Lugano. Auch damals brachte Ziegler Lugano mittels Penalty in der Schlussviertelstunde in Führung, ehe in der Nachspielzeit das 2:0 fiel. Zweimal entschieden Details zugunsten der Tessiner. Deshalb steht Lugano auf Platz 4 – und Lausanne mit weniger als der Hälfte der Punkte am Tabellenende.

Freude bei den Luganesi, hängende Köpfe bei Lausanne.
Freude bei den Luganesi, hängende Köpfe bei Lausanne.Bild: keystone

Lausanne-Sport - Lugano 0:2 (0:0)
5654 Zuschauer. - SR Wolfensberger.
Tore: 81. Ziegler (Handspenalty/Handspiel von Puertas) 0:1. 94. Mahmoud 0:2.
Lausanne-Sport: Diaw; Chafik, Grippo (75. Sow), Monteiro, Husic; Mahou (82. Barès), Puertas, Kukuruzovic, Thomas (82. N'Guessan), Coyle (68. Sanches); Amdouni (68. Ouattara).
Lugano: Saipi; Lavanchy (73. Mahmoud), Maric (46. Hajrizi), Ziegler, Facchinetti; Custodio, Lovric (61. Amoura), Sabbatini, Lungoyi (61. Abubakar); Bottani; Celar (87. Yuri).
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Geissmann, Kapo, Tsoungui und Turkes (alle verletzt); Lugano ohne Daprelà (gesperrt) sowie Baumann, Osigwe und Guidotti (alle verletzt). 94. Pfostenschuss von Bottani. Verwarnungen: 16. Coyle (Foul). 35. Facchinetti (Foul). 44. Chafik (Foul). 50. Husic (Foul). 52. Diaw (Unsportlichkeit). 66. Bottani (Foul). 77. Sanches (Foul). 92. Yuri (Foul).

Die Tabelle

(ram/sda)

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