Sport
Fussball

Ein harter Kampf, aber Sieg ist Sieg – der FCZ gewinnt bei Servette

Zurich's defender Mirlind Kryeziu, right, celebrates his goal with teammates after scoring the 0:2, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and FC Zuerich,  ...
Kryeziu lässt sich für seinen Treffer zum 2:0 feiern.Bild: keystone

Ein harter Kampf, aber Sieg ist Sieg – der FCZ gewinnt bei Servette

Der FC Zürich gewinnt bei Servette 2:1 und bleibt an Leader Basel dran. Die Genfer bleiben derweil trotz engagierter zweiter Hälfte in einer Negativspirale.
07.11.2021, 16:0707.11.2021, 17:12
Mehr «Sport»

Als Antonio Marchesano nach einer halben Stunde Sturmpartner Assan Ceesay mit einem magistralen Steilpass lancierte und der Gambier Servette-Goalie Frick beim Abschluss keine Chance liess und sein zehntes Saisontor buchte, schien die Partie den erwarteten Lauf zu nehmen.

Dies war erst recht der Fall, als Mirlind Kryeziu noch vor der Pause mit einem sehenswerten Freistoss aus rund 30 Metern erhöhte. Doch in der zweiten Halbzeit agierte die Mannschaft von Trainer André Breitenreiter nicht mehr so spielbestimmend, sodass Servette ins Spiel fand.

Vorab Miroslav Stevanovic und Kastriot Imeri stellten die vermehrt tief stehenden Zürcher immer wieder vor Probleme. Zunächst hatte der Bosnier Stevanovic mit seinem Lattenkopfball, der knapp nicht hinter die Linie prallte, in der ersten Halbzeit noch Pech. Doch dann brachte der Schweizer Nachwuchsnationalspieler Imeri die Hoffnung auf einen Punktgewinn Servettes zurück, als er FCZ-Torhüter Yanick Brecher in der 66. Minute mit einem überlegten Abschluss von der Strafraumgrenze bezwang. In der Folge blieben Alain Geigers Genfer zwar dominant, die Zürcher retteten den Vorsprung aber über die Zeit.

Zurich's players celebrate past supporters after winning against Servette team, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and FC Zuerich, at the Stade de Gene ...
Gelungener Sonntagsausflug: Die Zürcher feiern mit dem mitgereisten Anhang.Bild: keystone

Servette-Baisse dauert an

Der FCZ kann somit nach zwei Unentschieden in der Liga und dem Ausscheiden im Cup gegen Yverdon im Penaltyschiessen erstmals wieder über einen Sieg jubeln. Die Zürcher distanzieren Meister YB um drei Punkte. Die Genfer warten derweil wettbewerbsübergreifend bereits seit acht Spielen auf einen Sieg.

Die letzten fünf Spiele in der Liga haben sie allesamt verloren. Nur in der Abstiegssaison 2012/13 gab es eine ähnliche Negativserie. Damals verlor Servette gar sechsmal in Folge in der Super League. Der Vorsprung auf den Barrageplatz beträgt zwei Punkte.

Servette - Zürich 1:2 (0:2)
6028 Zuschauer. - SR Cibelli.
Tore: 28. Ceesay (Marchesano) 0:1. 44. Kryeziu (Freistoss) 0:2. 66. Imeri (Rodelin) 1:2.
Servette: Frick; Sauthier (59. Diallo), Rouiller, Severin, Clichy; Imeri, Douline (90. Mendes), Valls (59. Rodelin); Stevanovic, Kyei, Schalk (79. Antunes).
Zürich: Brecher; Omeragic, Kryeziu, Aliti; Boranijasevic (92. Kamberi), Doumbia, Dzemaili (71. Hornschuh), Guerrero; Marchesano (71. Krasniqi); Kramer (46. Gnonto/83. Tosin), Ceesay.
Bemerkungen: Servette ohne Sasso (gesperrt), Cespedes, Cognat, Fofana und Oberlin (alle verletzt). Zürich ohne Buschmann, Coric, Khelifi und Leitner (alle verletzt). 40. Lattenkopfball Stevanovic. Verwarnungen: 5. Frick (Foul), 11. Kramer (Foul), 43. Imeri (Foul), 47. Gnonto (Foul), 53. Sauthier (Foul), 55. Kryeziu (Foul), 61. Kyei (Foul), 80. Doumbia (Foul), 86. Rodelin (Foul), 94. Krasniqi (Unsportlichkeit), 94. Diallo (Unsportlichkeit), 95. Mendes (Foul). (ram/sda)

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die meisten Penalty-Treffer in der Super League
1 / 27
Die meisten Penalty-Treffer in der Super League
Wer hat in der Schweizer Top-Liga (einst NLA inkl. Auf-/Abstiegsrunde, heute Super League) am häufigsten Elfmeter versenkt? (Stand 2.11.21)
quelle: keystone / keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Sex und Weinachtsmärkte haben mehr gemein, als dir lieb ist
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
DEALPTRAUM
07.11.2021 16:59registriert Mai 2021
Wiiter ränne wiiter kämpfe!!!
311
Melden
Zum Kommentar
avatar
sunshineZH
07.11.2021 19:19registriert November 2018
Da geht einem FCZ-Fan das Herz auf ❤️
260
Melden
Zum Kommentar
2
Christian Dubé ist Gottérons Antwort auf Patrick Fischer
Fribourg-Gottéron kann nicht Meister werden. Nach dem dramatischen Halbfinal-Scheitern gegen Lausanne (1:4) müsste Trainer Christian Dubé eigentlich gefeuert werden. Aber der Kanadier prägt die sportliche DNA des Klubs so stark wie Nationaltrainer Patrick Fischer die Verbands-DNA. Eine Entlassung würde einen Kulturschock nach sich ziehen.

Keine andere Persönlichkeit hat die Sportabteilung eines NL-Klubs in den letzten zehn Jahren so stark beeinflusst wie Christian Dubé. Er ist 2012 als Spieler mit Schweizer Lizenz nach Fribourg gekommen. Seit 2015 führt er die Sportabteilung als Sportdirektor, seit dem 4. Oktober 2019 auch als Cheftrainer. In der Zeit als Sportdirektor und als Trainer hat er gerade mal zwei Playoff-Serien gewonnen.

Zur Story