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Switzerland's goalkeeper Yann Sommer stops a penalty shot from Spain's Rodri, left, after extra time during the Euro 2020 soccer championship quarterfinal match between Switzerland and Spain at Saint Petersburg stadium in St. Petersburg, Russia, Friday, July 2, 2021. (AP Photo/Dmitri Lovetsky, Pool)

Yann Sommer wehrt einen Penalty ab – der Schweizer Goalie brillierte erneut. Bild: keystone

Sommer kämpft mit den Tränen und Shaqiri sagt: «Wir haben eine grosse Zukunft vor uns»

Für die Schweiz ist die Euro 2020 vorbei. Im Penaltyschiessen scheitert die Nati im EM-Viertelfinal an Spanien. Bei den Spielern überwiegt die Enttäuschung – gleichzeitig drückt auch der Stolz über das Erreichte durch.



«Wir standen knapp davor», resümierte Xherdan Shaqiri. Viel fehlte wirklich nicht und die Schweiz stünde im EM-Halbfinal. Im Penaltyschiessen fehlte das nötige Glück, das die Nati im Achtelfinal gegen Frankreich noch auf ihrer Seite hatte.

«Ich wünsche meinem Team ‹Kopf hoch!›», sagte Nationaltrainer Vladimir Petkovic im SRF-Interview. «Wir haben den Spielern schon vor den Penaltys schon gesagt, dass sie Helden sind. Wir haben alles gegeben für unser Land. Ich bin auf jeden einzelnen meines 26-Mann-Kaders stolz.»

Das Interview mit Vladimir Petkovic. Video: SRF

Shaqiri, der das zwischenzeitliche 1:1 erzielt hatte, wollte sich im SRF nicht lange mit der Enttäuschung aufhalten: «Ich muss sagen: Unglaublich, was die Jungs geleistet haben! Es ist unbeschreiblich, was sie über 120 Minuten auf den Platz gebracht haben, mit einem Mann weniger. Ich bin einfach unglaublich stolz auf die Mannschaft. Schade, haben wir die Rote Karte bekommen, sonst wäre das Spiel sicher noch offener gewesen. Aber zu zehnt gegen diese Spanier ist es natürlich schwierig. Und trotzdem sind wir ins Penaltyschiessen gekommen.»

«Schade, konnten wir nicht mit elf gegen elf zu Ende spielen. Wir haben Herz gezeigt, haben bis zur 120. Minute gekämpft und alles gegeben.»

Vladimir Petkovic, Nationaltrainer

Sommers Kampf mit den Tränen

Der Platzverweis gegen Remo Freuler (Petkovic: «Ist so, müssen wir so akzeptieren») erwies sich als Knackpunkt der Partie. Bis dahin hatte die Schweiz mindestens gleich gut gespielt wie die Spanier, wenn nicht besser. «Heavy» sei diese Rote Karte gewesen, meinte Goalie Yann Sommer, «aber ich finde, wir haben es gut gemacht.» Der Torhüter war seinem Team ein grossartiger Rückhalt, rettete sie in die Verlängerung und ins Penaltyschiessen. Sommer kämpfte im Interview mit den Tränen und musste es schliesslich von Emotionen übermannt abbrechen.

Das Interview mit Yann Sommer. Video: SRF

Shaqiri, der den gesperrten Granit Xhaka als Captain vertrat, betonte, dass die Mannschaft mit dem Sieg im Achtelfinal Geschichte geschrieben hatte. «Wir haben mit der Schweizer Nationalmannschaft etwas Historisches erreicht, das es seit 67 Jahren nicht mehr gegeben hat. Ich glaube, die ganze Mannschaft wird man nie mehr vergessen.»

Glück und Pech im Penaltyschiessen. Video: SRF

Dass der Sieg über Frankreich etwas ausgelöst habe in der Heimat, hätten die Spieler auch aus der Ferne mitbekommen, sagte Shaqiri. Er blickte bereits auf die WM 2022 in Katar voraus, als er sagte: «Wir haben eine grosse Zukunft vor uns.»

Das Interview mit Xherdan Shaqiri. Video: SRF

Das Interview mit Steven Zuber. Video: SRF

Das Interview mit Silvan Widmer. Video: SRF

(ram)

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