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COLOGNE, GERMANY - FEBRUARY 13: Fans of Koeln cheer prior to the Bundesliga match between 1. FC Koeln and Eintracht Frankfurt at RheinEnergieStadion on February 13, 2016 in Cologne, Germany.  (Photo by Alex Grimm/Bongarts/Getty Images)

Schlechter Fussball, gute Stimmung: Das Stadion des 1. FC Köln ist sehr häufig ganz oder fast ausverkauft. Bild: Bongarts

Wie voll sind eigentlich die Stadien? Ein Blick in Europas Fan-Kurven

Geht es nach den effektiven Zahlen, sind stets die gleichen Klubs die Zuschauerkrösusse. Interessant ist aber auch ein anderer Blick: Nämlich jener, ob die Stadien überhaupt ausgelastet sind. Denn was nützt schon eine Riesenschüssel, wenn niemand kommt?



Super League

Meister YB hat nicht nur effektiv die meisten Zuschauer mit einem Schnitt von 25'536 in dieser Saison. Das Stade de Suisse in Bern ist auch am besten ausgelastet. Dagegen ist auf einen Blick klar: Das Stade de Genève ist für Aufsteiger Servette viel zu gross.

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Challenge League

Dass Absteiger GC im Letzigrundstadion vor vielen leeren Rängen spielen muss, konnte erwartet werden. Dass aber nur ein Siebtel der Stadionkapazität benötigt wird, ist dann schon ernüchternd. Wie überhaupt die Zahlen der Challenge League, wo kein einziges Stadion im Schnitt halb voll ist. Beschämend ist der Zuschaueraufmarsch in Chiasso und in Nyon, wo Aufsteiger Stade Lausanne-Ouchy seine Partien austragen muss, weil das eigene Stadion den Ansprüchen nicht genügt.

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Gerade in der Challenge League wird augenfällig, dass die Stadionauslastung einen Einfluss auf die Stimmung hat. Denn GC hat mit 3820 Zuschauern den höchsten Schnitt, wenig mehr als Aarau und Winterthur. Weil deren Stadien aber kleiner sind, sehen sie schneller gut gefüllt aus und es kann rascher eine gute Atmosphäre entstehen.

Bundesliga

Je grüner die Balken, desto besser. Und die Bundesliga hat sehr grüne Balken, mit fünf praktisch immer ausverkauften Stadien und vielen weiteren sehr gut gefüllten.

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Das klare Schlusslicht Hertha BSC hatte mit Wolfsburg, Paderborn und Düsseldorf noch keinen grossen Gegner bei sich, zudem waren die Berliner schwach in die Saison gestartet. Aus den letzten vier Spielen holten sie aber zehn Punkte – das sollte wieder mehr Fans ins Olympiastadion locken. Längst ist dem Klub bewusst, dass Dieses zu gross ist. Doch mehr als Ideen für einen Neubau gibt es noch nicht.

Premier League

Dass die englische Top-Liga boomt, wissen wir alle schon lange. Diese Grafik zeigt es eindrücklich: Premier-League-Spiele finden fast durchgehend vor praktisch ausverkauften Tribünen statt.

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Newcastle United füllt seinen St.James' Park in der Regel besser. Doch einige Fans hatten anfangs Saison dazu aufgerufen, den Spielen fernzubleiben. Ihr Protest richtet sich gegen den ungeliebten Klub-Boss Mike Ashley, der ihrer Meinung nach zu wenig Geld ins Team investiert. Nati-Verteidiger Fabian Schär und seine Kollegen liegen auf einem Abstiegsplatz.

Serie A

Marode Stadien, rassistische Fans – Italiens Fussball hatte auch schon einen besseren Ruf. Die beste Auslastung hat keiner der grossen Klubs, sondern Cagliari von der Mittelmeerinsel Sardinien. In absoluten Zahlen haben Inter (63'569 Fans im Schnitt) und Milan (56'050) mit dem San Siro die Nase vorn.

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Enttäuschend sind die Zahlen aus Rom. Ob's am Namen liegt? Wie in der deutschen Hauptstadt Berlin, wird schliesslich auch in der italienischen im Stadio Olimpico gespielt.

Primera Division

Die gute Nachricht für alle, die mal im Camp Nou den FC Barcelona oder im Estadio Bernabeu Real Madrid sehen wollen: Oft hat es da noch freie Plätze.

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Ligue 1

Quelle surprise: Im Stade de la Licorne in Amiens im Norden Frankreichs gibt's keinen freien Platz. Traditionell schwach besucht sind Monacos Heimspiele; zuletzt hatten die Monegassen vor zwölf Jahren einen fünfstelligen Zuschauerschnitt.

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Österreichische Bundesliga

Red Bull Salzburg dominiert die Liga seit Jahren, doch die meisten Fans (18'033 im Schnitt) zieht immer noch mit Abstand Rapid Wien an. Am anderen Ende der Tabelle darf Admira Wacker Mödling pro Heimspiel gerade mal 1893 Zuschauer begrüssen.

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(Quelle: Transfermarkt)

Die merkwürdigsten Fussballstadien der Welt

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

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    Alle Leser-Kommentare
  • Mynamesjeff 25.10.2019 18:48
    Highlight Highlight Ich finde die Grafiken sind wenig aufschlussreich da offenbar auch die gäste fans gezählt wurden?! Wie sonst sollte lugano vor zürich sein 😅
    • Nick Tamer 25.10.2019 21:50
      Highlight Highlight Lugano hat halt weniger grosse 100%. Und in Zürich ist ausserhalb der Südkurve und dem Gästeblock alles leer.
  • Nicosinho 25.10.2019 16:27
    Highlight Highlight sehr spannende Grafiken, die PL und die BL sind echt eindrücklich, da kommt keine andere Liga nur ansatzweise in diese Sphären.
  • Boogie 25.10.2019 16:10
    Highlight Highlight Das zeigt insbesondere wie dringend Zürich ein neues Fussballstadion braucht. Nämlich gar nicht! Weil eh keiner hingeht.
  • Mia_san_mia 25.10.2019 15:39
    Highlight Highlight Interessante Grafik 👍🏻
  • Hipster mit Leggins 25.10.2019 15:29
    Highlight Highlight Zur "Fussballstadt" Zürich: Hier wird Fussball nur von Aargauern und noch schlimmer Thurgauern geschaut. Zürcher würden sich nie so saudumm benehmen... Nein, jetzt kommt kein "Ironie off"
    • Adam Smith 25.10.2019 19:07
      Highlight Highlight 1. Mai. Muss ich noch mehr sagen, von wegen Zürcher würden sich nie so dumm benehmen?🤔
  • Hipster mit Leggins 25.10.2019 15:17
    Highlight Highlight Statistik für die Katz: Lazio und AS sind am schlechtesten besucht, weil sie das grösste Stadion haben. Das role-model aller Vereine: Cagliari
    • Chinook 25.10.2019 21:30
      Highlight Highlight Ich denke in Rom ist die Bauart wohl entscheidend. Mit der Leichtathletikbahn und dem offenen Oval ist es halt kein Fussballstation. Drinnen wirkt es sehr offen, selbst voll bis an die Decke gibt es keinen „Hexenkessel“.

      Ein interessantes Beispiel ist auf Schalke zu finden. Der Rasen ist ausfahrbar. Dadurch können die Ränge steiler gebaut und das Dach geschlossen werden- denn das Grün bekommt draussen Wasser und Licht.



      Übrigens: Das San Siro in Mailand ist noch etwas grösser.
  • aligator2 25.10.2019 14:41
    Highlight Highlight In St. Gallen gibt es nicht mehr 19'568 Plätze sondern nur noch 18'790. Im Stehplatzbereich wurden teilweise Sitze reingestellt. Siehe: https://www.tagblatt.ch/sport/fcstgallen/es-ist-ruhiger-aber-die-zeit-drangt-ld.1112475

    Somit steigt die Rate in der Analyse auf 65.3%.
    • Smacun 25.10.2019 15:42
      Highlight Highlight Habe ich auch gedacht, aber auf der Homepage des FCSG steht weiterhin die Zahl 19568.
    • aligator2 25.10.2019 16:28
      Highlight Highlight Die Blitze dürfen sich gerne erklären. Bin gespannt, was man gegen diesen Fakt einzuwenden hat.
    • LarsBoom 25.10.2019 18:52
      Highlight Highlight Wer sich über Blitze beschwert wird sowieso geblitzt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 25.10.2019 14:27
    Highlight Highlight Das Stadion in Genf ist natürlich auch eher für Spiele der Nati gedacht und deshalb zu gross für einen Verein der momentan eher gegen den Abstieg als um Titel spielt. Ein kleineres Stadion nur für Servette zu bauen und das Stade de Genève gar nicht zu nutzen kann es dann aber irgendwie auch nicht sein. In Basel und Bern ist es ähnlich, nur sind die Vereine momentan erfolgreich und die Spiele deshalb gut besucht, bei einem allfälligen Absturz sähe es dort wohl auch nicht gross anders als in Genf aus.
    • MrEurovision 25.10.2019 14:42
      Highlight Highlight naja... basel und yb hatten ja beide schon vorher grosse stadien, (die teilweise gar noch mehr plätze als die jetztigen haben).
    • Roro Hobbyrocker 25.10.2019 15:05
      Highlight Highlight Bei den letzten Länderspielen war es in Genf nie ausverkauft.
      Als das Stadion in Genf geplant wurde war Servette noch erfolgreich und noch nicht Konkurs gegangen. Dazu kam es sogleich als EM Stadion zum Zug, wo man mindestens 30000 Leuten Platz bieten muss. Die gleichen Probleme in Bern, Basel und Zürich. Generell sind die Stadien zu gross geplant. Besser wäre es z.B. für Thun ein Station mit nur 5000-7000 Zuschauer. Lieber die Hütte voll und gute Stimmung als halbleer. Eigentlich sollte es das Ziel von jedem Verein sein Stadion auch in schlechten Zeiten mindestens zu 70% zu füllen.
    • TanookiStormtrooper 25.10.2019 15:15
      Highlight Highlight Basel hatte vor 20 Jahren noch einen Schnitt von 6500, heute ist es etwa das dreifache, da sähe die Auslastung also auch etwa wie in Genf aus. Bei YB vor etwa 15 Jahren dasselbe, mit dem Erfolg kommen auch die Zuschauer, die dann aber bei Misserfolg dann auch wieder wegbleiben. Im Volksmund nennt man die Modefans. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lebenundlebenlassen 25.10.2019 14:24
    Highlight Highlight Mich würde eine solche Statistik von den Hockey Ligen interessieren 😉
    • Mia_san_mia 25.10.2019 15:41
      Highlight Highlight Wieso gibts da Blitze? 😳 Wäre doch wirklich auch interessant.
    • Lebenundlebenlassen 25.10.2019 18:40
      Highlight Highlight Danke Mia...2😉
    • Smacun 25.10.2019 18:41
      Highlight Highlight Wahrscheinlich wird geblitzt weil hier, wie bei fast jedem Fussball Thema, irgend jemand noch Eiskockey ins Spiel bringen muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Faceoff 25.10.2019 13:21
    Highlight Highlight Je grüner desto besser stimmt nicht wirklich. Wenn du mehr als 95 Prozent hast, ist dein Stadion zu klein.
  • TsuBasa 25.10.2019 13:15
    Highlight Highlight Sehr interessante Statistiken. Könnt ihr das auch von den Eishockeyligen machen?
  • nickname not available 25.10.2019 13:09
    Highlight Highlight Wieso hat GC (26500) eine grössere Stadionkapazität als der FCZ (26104)?
    • TodosSomosSecondos 25.10.2019 13:27
      Highlight Highlight Die naheliegende Erklärung wäre wegen der gesperrten Sektoren (Südkurve bei GC-Spielen, GC-Fansektor bei FCZ Spielen). Das würde dann allerdings implizieren, dass der FCZ-Fansektor im Lezi kleiner ist als der von GC, was irgendwie komisch wäre aber durchaus der Fall sein kann.
    • jimknopf 25.10.2019 13:42
      Highlight Highlight Vielleicht sind die FCZ'ler dicker und brauchen mehr Platz.
    • 19HP 25.10.2019 13:45
      Highlight Highlight Ich nehme an das liegt daran, dass bei den Heimspielen des FCZ häufig die Sektoren, die an den Gästesektor anliegen gesperrt sind. In der 2. Liga hat es leider so wenig Fans, dass dies bei GC nicht nötig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DogiDog 25.10.2019 13:07
    Highlight Highlight Lustig zu sehen das meist ein Leichtathletikstadion die schlechteste Auslastung aufweist. Woran das wohl liegt?
    • Boogie 25.10.2019 16:12
      Highlight Highlight Ja klar, es liegt NUR daran. In Zürich z.B. will auch sonst keiner Fussball schauen. Egal in was für einem Stadion. Nur wollen das die Verantwortlichen und die paar Hundert Hardcore-Fans nicht einsehen.
    • DerKleineBruder 25.10.2019 16:47
      Highlight Highlight Gebe ich dir Recht, in Zürich will niemand Fussball schauen. Schaut man sich aber die Zahlen bei Auswärtsfahrten an, sieht die Welt wieder komplett anders aus. Deshalb JA zum Hardturm Stadion
  • flausch 25.10.2019 12:57
    Highlight Highlight Ja cool lasst uns doch in Zürich ein neues Stadion bauen. 5000 Plätze sollten ja eigentlich reichen.
    Wie wär's mit einem Fussballplatz umringt von... Ähm?... Wiese! 🤣
  • Hans Maulwurf 25.10.2019 12:56
    Highlight Highlight Spannende Grafik. Da sieht man sehr schön, wie realitätsfremd die Anforderungen der SFL an die Stadien Challenge League Clubs sind.
    • Amboss 25.10.2019 13:12
      Highlight Highlight Für die Challenge League nicht unbedingt. Da genügt ein Stadion mit 3000 Plätzen, was eigentlich sinnvoll ist.

      Allerdings kann man dann wohl nicht aufsteigen.

      Ich denke, im Falle eines Aufstiegs müsste zB Kriens in Luzern spielen, nicht? Ihr Stadion hat nur ca 5000 Zuschauer.
  • Spüdlifalt 25.10.2019 12:52
    Highlight Highlight Tolle und spannende Übersicht, merci! Wie die Zürcher Clubs mit solchen Zahlen (und Leistungen) ein neues Stadion rechtfertigen wollen, ist mir rätselhaft. Ein neues Stadion bedeutet nicht automatisch mehr Fans.
    • Sensei 25.10.2019 13:15
      Highlight Highlight Doch. Fussball in einem Fussballstadion zu schauen macht mehr Spass und zieht deshalb mehr Leute an.
    • Amboss 25.10.2019 13:20
      Highlight Highlight Wieso? Der FCZ gurkt dermassen rum und hat dennoch im Schnitt ca. 9000 Zuschauer.
      Der letzte Titel ist erst 10 Jahre her, gut möglich, dass es auch bald mal wieder besser läuft.
      Und dann sind schnell auch wieder 12'000 - 15'000 Zuschauer möglich. Ich finde, das neue Stadtion hat mit 18'000 Plätzen genau die richtige Grösse.
    • H.P. Liebling 25.10.2019 13:20
      Highlight Highlight Und an solchen Wortmeldungen erkennt man, wer sich tatsächlich mit der Materie befasst, und wer einfach gern ein paar Seitenhiebe austeilt und irgend einen Senf absondert...

      Glauben Sie mir, in einem Fussballstadion, welches den Namen auch verdient, wäre die Auslastung massiv höher. Warum?

      - es sind "nur" 18'000 Plätze geplant, was ausreicht

      - der Letzi ist kein Fussball-, sondern ein LA-Stadion. Gelinde gesagt, ist der der letzte Müll...

      - diverses Fans, sowohl GCler als auch FCZler, bleiben dem Letzi fern: miese Sicht, eiskalt, übler Durchzug, keine Stimmung

      Gesehen? Danke.
  • Joe Smith 25.10.2019 12:44
    Highlight Highlight Ich seh’s positiv: Die Schweizer wissen mit ihrer Zeit offenbar besseres anzufangen als zuzuschauen, wie 22 Millionäre einem Ball hinterherrennen.
    • Walter Sobchak 25.10.2019 13:25
      Highlight Highlight Die Schweiz hat, im Verhältnis zur Einwohnerzahl des Landes einen der höchsten Zuschauerschnitte in ganz Europa. ;-)

      Ausserdem... in der Schweiz rennen in keinem Spiel 22 Millionäre auf dem Platz herum.

      Aber hauptsache den Schweizer Fussball schlecht gemacht.
    • woooolf 25.10.2019 13:28
      Highlight Highlight In der ChL verdient man im Schnitt nicht mehr als 3-5000 Franken, aber danke für deine Experten Meinung.
    • felixJongleur 25.10.2019 13:37
      Highlight Highlight Ich bedauere Dich ein wenig dass Du nicht weisst, wie sich das anfühlt, wenn man voll und ganz im Stadion mit seinem Club mitgeht. Mit Millionären auf dem Platz hat das alles nichts zu tun. Sowieso, so viele Matches endeten mit einer Enttäuschung, doch tut man es sich immer wieder an wegen den geilen Momenten. Und nicht ohne Grund sind die schönsten Momente oft jene, wenn der Support erst recht laut wird auch wenn es sportlich nicht gut läuft. In dem Sinne, "mir sind Dir immer treu und wenns mol gar nöd läuft dänn hämmer s'Chloschterbräu"!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jan Ulrich 25.10.2019 12:39
    Highlight Highlight Kriens hat ein neues Stadion. 5100 war das alte Stadion
    • Zaungast 25.10.2019 13:36
      Highlight Highlight Richtig, das neue Stadion in Kriens hat nur noch 3200 Plätze. Reicht aber auch.
  • beautyq 25.10.2019 12:30
    Highlight Highlight Stellt sich gerade in der Schweiz die Frage: sind die Anforderungen der Liga an die Stadien zu hoch oder haben die Teams grundsätzlich zu grosse Stadien gebaut?

    Dasselbe gilt für Österreich, wo allerdings LASK und Hartberg mit ihren kleinrn Stadien die Ausnahmen bilden.

    Sind es strukturelle Probleme, Selbstüberschätzung oder Fehleinschätzungen des Marktes?
    • Amboss 25.10.2019 13:02
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht ist es in der Schweiz gerade alles:

      - Irre Anforderungen: 8000 Plätze (8000 Sitzplätze oder 6500 Sitzplätze an Haupt- + Gegentribüne+ Stehplätze). Für kleine Vereine wie Schaffhausen oder Thun viel zu gross. Da müssten auch andere Konzepte möglich sein.

      - Selbstüberschätzung: Wieso bauen Xamax und Lausanne Stadien mit 12000 Plätzen?

      - Euro 08: In Genf hätte man ein neues Stadion wohl eher für ca. 10'000 Zuschauer gebaut, in Bern und Zürich für 20'000 Zuschauer gebaut und in Basel für 25-30'000 Zuschauer
    • Noob 25.10.2019 13:17
      Highlight Highlight Attraktivität und Einlasspreise... es scheitert bei beiden Punkten.
    • c_meier 25.10.2019 13:22
      Highlight Highlight @ Amboss
      für EM-Spiele müssen es Stadien mit 30'000 Plätzen sein für die Gruppenspiele.
      Daher hat man damals auch die 4 Stadien (Bern, Basel, Genf und Zürich) mit über 30'000 Plätzen gebaut weil alle 4 Städte EM-Spiele haben wollten im Jahr 2008.
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