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Fassungslos: Jürgen Klopp kassiert mit Liverpool gegen Aston Villa zum ersten Mal in seiner Trainerkarriere sieben Tore.
Fassungslos: Jürgen Klopp kassiert mit Liverpool gegen Aston Villa zum ersten Mal in seiner Trainerkarriere sieben Tore.Bild: keystone

Klopp zur 2:7-Klatsche: «Alle Schrott-Dinge und Fehler in ein einziges Spiel gepackt»

05.10.2020, 07:4005.10.2020, 14:19

So etwas hat selbst ein erfahrener Coach wie Jürgen Klopp noch nie erlebt. Zum ersten Mal in seiner Karriere kassierte der Deutsche in einem Spiel sieben Tore. Der amtierende Meister Liverpool wurde von Aston Villa in Birmingham gleich mit 7:2 aus dem Stadion gefegt.

«Wir haben den Faden verloren.»
Jürgen Klopp

Entsprechend war Klopp beim Interview nach dem Spiel denn auch etwas ratlos. «Ich weiss nicht, ob ich es erklären kann. Aber ich kann sagen, was ich gesehen habe», eröffnete der 53-Jährige das Gespräch. Zuerst lobte er den Gegner. Aston Villa habe alles sehr gut gemacht und seine Mannschaft zu Fehlern gezwungen.

Dabei sei das erste Tor bereits wegweisend gewesen. «Wir haben in der Vergangenheit schon solche Tore erhalten. Aber heute war die Reaktion nicht gut. Wir haben den Faden verloren.»

Jedes Mal wenn Liverpool den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren habe, hätte Villa gnadenlos Konter gefahren, erklärte Klopp. Und die Versuche seiner Mannschaft, diese Gegenstösse zu unterbinden, seien unterdurchschnittlich gewesen.

Jürgen Klopp steht nach der 2:7-Klatsche Red und Antwort.Video: YouTube/Sky Sports Football

Auch der Meister habe seine guten Momente gehabt, daraus jedoch nichts gemacht. Währenddessen habe Aston Villa aus jedem guten Moment eine Grosschance oder ein Tor kreiert. «All die Dinge, die du in einem Fussballspiel nicht machen darfst, haben wir heute gemacht. Das kam unerwartet», sagte Klopp.

«Wir haben einfach all die Schrott-Dinge und Fehler in ein einziges Spiel gepackt.»
Jürgen Klopp

Es habe für den Deutschen keinen spezifischen Moment gegeben, der erklären könnte, warum alles derart schief lief: «Wir haben einfach all die Schrott-Dinge und Fehler in ein einziges Spiel gepackt. Hoffentlich können wir uns nun wieder etwas sammeln.»

Klopp haderte auch etwas damit, dass ausgerechnet jetzt eine Nationalmannschaftspause folgt: «Ich hätte jetzt gerne noch zwei Trainings gehabt, damit wir das Spiel aufarbeiten können. Aber die Jungs gehen jetzt zu ihren Nationalmannschaften. Hoffentlich kommen sie gesund zurück, damit wir uns dann gut auf das Spiel gegen Everton vorbereiten können.» (abu)

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