Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06251152 Switzerland's Stephan Lichtsteiner (L) celebrates scoring during the 2018 FIFA World Cup group B qualification soccer match between Switzerland and Hungary in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 07 October 2017.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Stephan Lichtsteiner wird bald als vierter Spieler dem 100er-Klub der Nati angehören. Bild: EPA/KEYSTONE

Nati-Captain Lichtsteiner: «Der Zusammenhalt ist besser als noch vor zwei Jahren»

In seinem wohl letzten Frühling als Juventus-Profi verfolgt Stephan Lichtsteiner abermals grosse Ziele. Der Mann mit 15 Cup-, Supercoppa- und Meister-Trophäen will die WM in Russland perfekt vorbereiten und sich für die richtige Klub-Option entscheiden.

sven schoch / sda



Nationalcoach Vladimir Petkovic will «Grundlagen» schaffen in Griechenland und den Puls der Spieler spüren. Sein Captain Stephan Lichtsteiner hat Ähnliches im Sinn. «Wir können hier an den Automatismen arbeiten.» Auch nach 555 Profi-Partien lässt der 34-jährige Innerschweizer kein Prozent nach; der Ehrgeiz dringt beim zweifachen Champions-League-Finalisten immer durch.

Das Nati-Kader für die beiden Testspiele:

Die Pflege der Details gewichtet der Juventus-Verteidiger hoch, der persönliche Countdown auf die fünfte Endrunde hat begonnen, die Richtung wird festgelegt. «Es geht darum, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen, noch besser zu werden.» Stillstand ist für den international erfolgreichsten Verteidiger der SFV-Geschichte keine Option.

Zu unterschätzen sei die Konstellation mit den Tests gegen Griechenland und Panama nicht. Nationalmannschafts-Termine im März seien für die Spieler gefährliche Momente. «Im Klub stehen alle unter Hochdruck», führt Lichtsteiner im Gespräch aus. «Es geht von Februar bis Mai um die Wurst – die einen spielen um den Titel, andere gegen den Abstieg oder um europäische Trophäen.»

Umfrage

Wie weit kommt die Nati an der WM in Russland?

  • Abstimmen

6,278

  • Nach der Gruppenphase ist Schluss.21%
  • Es reicht für den Achtelfinal.33%
  • Der Viertelfinal ist möglich.23%
  • Halbfinal ist machbar.4%
  • Finale oh-oh!2%
  • Weltmeister! Wir werden Weltmeister!18%

Spannungsabfall ist normal

Ein leichter Spannungsabfall in einem komplett anderen Ambiente ist in der Regel nicht zu verhindern. «Aber das heisst nicht, dass wir nicht trotzdem zwei gute Partien zeigen.» Der sechsfache Serie-A-Champion wertet den richtigen Umgang mit der Ausgangslage als Herausforderung für das gesamte Kollektiv.

«Die Qualität ist gross, und der Zusammenhalt ist deutlich besser als vor zwei Jahren, als wir gewisse Krisensymptome offenbarten», so Lichtsteiner. Eine vergleichbare Situation wie nach dem missratenen EM-Warm-up im Frühling vor zwei Jahren befürchtet er nicht. «Da mache ich mir eigentlich keine allzu grossen Sorgen.»

epa06587947 Juventus Stephan Lichtsteiner celebrates after winning their game 2-1 during  the UEFA Champions League game between Tottenham Hotspur and Juventus in Wembley stadium in London, Britain, 07 March 2018.  EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Hat sich bei Juve wieder ans Team heran gekämpft: Stephan Lichtsteiner. Bild: EPA/EPA

Wie lange er selber noch Teil der SFV-Entwicklung sein wird, lässt der Capitano offen. Im Zuge der Vorbereitung oder im Startspiel gegen den fünffachen Weltmeister Brasilien, gegen den er im November 2006 debütiert hat, wird der Aussenverteidiger als erst vierter Schweizer die magische 100er-Marke erreichen.

Wichtige Entscheide stehen an

Die bemerkenswerte Zahl ist für ihn nicht das wichtigste Thema: «Priorität hat die Mannschaft, alles andere kommt, wie es kommen soll.» Macht er nach dem Turnier in Russland weiter? «Ich werde auf meinen Körper hören. Im Moment stimmt alles – der physische Zustand, die Motivation. Ich wüsste nicht, weshalb ich aufhören sollte.»

GC Spieler Stephan Lichtsteiner, links, kommt vor dem Servettien Paulo Diogo, rechts, an den Ball, aufgenommen am Sonntag, 13. April 2003,  beim Finalrundenspiel zwischen dem Grasshoppers Club und dem FC Servette Genf auf dem Zuercher Hardturm. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Kehrt Stephan Lichtsteiner am Ende gar zu GC zurück? Bild: KEYSTONE

Eng verknüpft ist sein weiterer Weg im Nationalteam mit seiner Zukunft auf Klubebene. Der Vertrag mit Juve läuft im Sommer nach sieben Jahren aus. Derzeit prüft der Routinier verschiedene Varianten, nach 10-jährigem Engagement in Italien sind zahlreiche Faktoren relevant. «Die nächsten zwei, drei Monate sind sehr interessant. Für mich stehen ein paar richtungsweisende Entscheide an.»

Die Rekordspieler der Schweizer Nati

Unvergessene Nati-Geschichten

27 zeitlose Klassiker: Die  schönsten Tore der Schweizer Nati

Link zum Artikel

Die Nati der Vergessenen – 11 Schweizer, deren Karriere ganz anders verlief als erhofft

Link zum Artikel

Wie die Schweiz sich für die Fussball-WM 1998 bewarb – und total blamierte

Link zum Artikel

07.03.2007: Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel

10.09.2008: Luxemburgerli vernaschen? Denkste! – Die Schweizer Nati kassiert die bitterste Niederlage ihrer Geschichte

Link zum Artikel

29.02.2012: Ausgerechnet gegen die Schweiz erzielt Lionel Messi seinen ersten Nati-Hattrick

Link zum Artikel

18.06.1994: Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

25.03.1998: Bei seinem Debüt führt Gilbert Gress die Nati gegen England fast zum Sieg – dann patzt sein Lieblingsgoalie

Link zum Artikel

13.11.1991: Weil die Schweizer Nati in der «Hölle von Bukarest» auf 0:0 spielt, vergeigt sie die EM-Qualifikation im letzten Moment doch noch

Link zum Artikel

28.03.2001: Alex Frei macht Kubilay Türkyilmaz vergessen und sorgt dafür, dass Andy Egli einfach mal die Klappe halten muss

Link zum Artikel

24.04.1996: Das Ende der kurzen Ära von Nati-Trainer Artur Jorge beginnt ausgerechnet mit einem Sieg

Link zum Artikel

11.07.1966: Die «Nacht von Sheffield», der grösste Skandal der Schweizer Fussballgeschichte

Link zum Artikel

12.10.2012: Ottmar Hitzfeld zeigt dem Schiedsrichter den Stinkefinger und macht sich danach mit faulen Ausflüchten lächerlich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«So sehen Depressionen aus» – Facebookpost einer jungen Frau geht viral

Link zum Artikel

Kann Basel YB wieder gefährlich werden? Alle Transfers der Super League im Überblick

Link zum Artikel

Mehr Spass! Hier kommen die 24 lustigsten Fails, die das Internet gerade zu bieten hat

Link zum Artikel

Kommen Sie, kommen Sie! PICDUMP!

Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dave1771 21.03.2018 12:45
    Highlight Highlight Ich sehe schwarz für die WM... wir haben sooooo viele Spieler ohne Spielpraxis, ohne Form oder mit Praxis auf einem Bedenklichen Niveau (Frei, Schär, Djourou, Seferovic, Drmic, Mehmedi)
  • Scaros_2 20.03.2018 20:54
    Highlight Highlight Das sind doch standard sätze: „der zusammenhalt ist besser als früber“

    Das ist er doch immer. Lernen die das in Kommunikation?
    • zellweger_fussballgott 21.03.2018 09:51
      Highlight Highlight Man muss es hald besonders oft sagen, wenn es gegen aussen nicht so rüberkommt...
    • Scaros_2 21.03.2018 10:06
      Highlight Highlight Naja ich denke mir halt auch, das es als Journalist sicher der total erfüllende Job sein muss wenn kein Intveriew Partner ehrlich ist. Zu allen Erreignissen wird man losgeschickt um die 0815 Fragen zu stellen oder 0815 Antworten zu bekommen.

      Kann es ja auch verstehen. Ist einer ehrlich wird er von der Firma....äh verein denuziert.
  • Sam Kohler 20.03.2018 17:12
    Highlight Highlight Lichtsteiner wechselt im Sommer sicher zu YB und dann wird YB schon wieder Meister 🤔
    • dave1771 21.03.2018 12:46
      Highlight Highlight Wir wollen keine ausgemusterten Spieler, aus dem Ausland... kann zum FCB!
    • AJACIED 21.03.2018 21:04
      Highlight Highlight 😂😂😂👌

Doppelbürger nicht mehr fördern? Was für eine Schnapsidee

Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), hat in einem Interview geäussert, dass man Probleme schaffe, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Doppelbürger deshalb nicht mehr zu fördern, ist eine Schnapsidee.

Während aus dem Kreis der Nationalmannschaft immer wieder betont wurde, dass die «Doppeladler-Affäre» intern für keine Diskussionen sorgte, erzählte SFV-Generalsekretär Alex Miescher gestern in einem Interview mit der NZZ, «dass die Vorfälle gezeigt haben, dass es eine Problematik gibt.» Man schaffe Probleme, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Nicht nur auf den Fussball bezogen.

Miescher ging noch weiter und erklärte: 

Miescher buddelt damit eine Thematik wieder aus, die man …

Artikel lesen
Link zum Artikel