Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Der Schweizer Nationalcoach Vladimir Petkovic, rechts, und Ricardo Rodriguez, links, im Gespraech beim Training in Rapperswil-Jona am Montag, 28. August 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Schweizer Nationaltrainer ist mit seinen Mannen bisher auf Kurs. Bild: KEYSTONE

Am Donnerstag geht's gegen Andorra: Petkovics Forderung und die Jagd nach einem Kantersieg

Ein Sieg ist Pflicht, viele Tore wären eine schöne Kür. Die Ausgangslage der Schweiz war zuletzt in der WM-Qualifikation stets die Gleiche. Und sie ist es auch vor dem Heimspiel gegen Andorra.



Die Pflicht hat die Schweiz in Andorra (2:1), zweimal gegen die Färöer (2:0) und gegen Lettland (1:0) jeweils erfüllt, die Kür aber war meist holprig. Sieben Tore schoss die Mannschaft von Nationalcoach Vladimir Petkovic in den vergangenen vier Partien. «Wichtig ist, dass wir immer versuchen, Tore zu schiessen. Ob es dann auch klappt, hängt jeweils von verschiedenen Faktoren ab», so Petkovic.

Dass sein Team deutlich weniger Tore erzielt als Konkurrent Portugal, der in zwei Spielen gegen Andorra und die Färöer zwölf Mal erfolgreich war, beeindruckt Petkovic nicht. «Wir haben drei Punkte mehr als Portugal, das alleine zählt. Deshalb suche ich auch nicht nach Erklärungen, weshalb wir weniger Tore schiessen.»

Haris Seferovic ist einer, von dem am Donnerstag in St. Gallen gegen Andorra Tore erwartet werden. Bei Benfica Lissabon hat er in dieser Saison in vier von fünf Pflichtspielen getroffen. «Er hatte einen guten Start im Klub, aber ich erwarte auch von ihm immer mehr. Er braucht seine Chancen und die muss er bekommen, deshalb ist die ganze Mannschaft gefordert.»

Denis Zakaria beantwortet Fragen der Medien nach dem Training der Schweizer Fussball Nationalmannschaft in Rapperswil-Jona (SG) am Dienstag, 29. August 2017.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Denis Zakaria – Shootingstar bei Borussia Mönchengladbach – könnte gegen Andorra sein Pflichtspieldebüt geben. Bild: KEYSTONE

Zakaria wohl für Behrami

Petkovic verzichtet gegen den krassen Aussenseiter aus dem Fürstentum in den Pyrenäen auf personelle Experimente. Das Team, das sich in den letzten Monaten als Stammformation herauskristallisiert hat, wird wohl mit einer Ausnahme auch in St. Gallen beginnen. Einzig Valon Behrami dürfte im Mittelfeld durch Denis Zakaria ersetzt werden. Der Genfer von Borussia Mönchengladbach käme erstmals in einem Pflichtspiel von Beginn weg zum Einsatz.

Behrami hat erst vor kurzem den Klub gewechselt und bei seinem neuen Arbeitgeber Udinese erst eine Handvoll Trainings absolviert. Zakaria dagegen hat in der Bundesliga ohne Verzögerung eingeschlagen und am vergangenen Samstag bereits sein erstes Tor erzielt. Es ist damit zu rechnen, dass «Häuptling» Behrami dann am Sonntag im womöglich etwas ungemütlicheren Auswärtsspiel in Lettland wieder dabei ist.

Im Gegensatz zu den Spielen in Andorra oder zuhause gegen die Färöer war Petkovic mit dem Auftritt von Anfang Juni in Torshavn gegen die Färöer (2:0) ziemlich angetan. «Wir waren konzentriert, abgeklärt und hungrig und haben über die gesamten 90 Minuten versucht, Tore zu erzielen. So will ich meine Mannschaft auch gegen Andorra sehen.»

«Egal, ob gegen Liverpool oder Andorra»

Die Einstellung gegen die FIFA-Nummer 129 jedenfalls soll einwandfrei sein, versprechen die Spieler. «Es ändert nichts, ob ich gegen Liverpool, Portugal oder Andorra spiele. Wir wollen auftreten wie auf den Färöern, wo jeder seine Aufgabe erledigt hat. Wir müssen es jetzt besser machen als in Andorra», sagte Arsenal-Spieler Granit Xhaka.

Die heikle Schlussphase von damals haben die Schweizer nicht von ihrem Chip gelöscht. Verteidiger Fabian Schär meinte dazu: «Das hat uns gezeigt, dass wir in jedem Spiel 90 Minuten lang hochkonzentriert sein müssen. In Andorra haben wir durch einen Sonntagsschuss das Gegentor kassiert, das kann immer passieren. Deshalb müssen wir auch in einem solchen Spiel immer auch an die Defensive denken und nicht nur daran, wie viele Tore wir schiessen können.»

Die mögliche Schweizer Aufstellung:

Sommer (Borussia Mönchengladbach); Lichtsteiner (Juventus Turin), Schär (La Coruña), Djourou (Antalyaspor), Rodriguez (Milan); Zakaria (Borussia Mönchengladbach), Xhaka (Arsenal); Shaqiri (Stoke City), Dzemaili (Montreal Impact), Mehmedi (Bayer Leverkusen); Seferovic (Benfica Lissabon). - Absenzen: Embolo (rekonvaleszent), Drmic (verletzt). (sda)

Die extremsten Fussballer aller Zeiten

Mögt ihr euch noch erinnern an den #Trikotgate?

Puma gibt den Fehler zu: Schweizer Nati-Shirts wurden mit beschädigtem Material produziert

Link to Article

Wer hat Schuld am Trikot-Gate? Gründe, warum die Schweizer Nati-Shirts Käse sind

Link to Article

Die Angst vor dem Furzen und nackte Fussballer: Das sind die besten Reaktionen zum #Trikotgate – und das sagt Puma dazu

Link to Article

«Zum Glück stellt Puma keine Kondome her» – gleich sieben Nati-Trikots reissen gegen Fankreich

Link to Article

11 Dinge, die noch schneller kaputt gehen als die Trikots der Schweizer Nati

Link to Article

Das sind die Noten der Schweizer Nati-Spieler beim 0:0 gegen Frankreich: Einer überragt alle

Link to Article

Minimalziel Achtelfinal trotz grossem Sorgenkind erreicht – und jetzt weiter, immer weiter

Link to Article

Embolo mit witzigem Seitenhieb und Behrami warnt Gegner: «Dann ist für uns alles möglich»

Link to Article

Die Nati bucht das Achtelfinal-Ticket – ein guter Auftritt beim 0:0 gegen Frankreich

Link to Article

Deutschland, Polen oder doch Nordirland? So wird unser Achtelfinal-Gegner ermittelt

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hayek1902 30.08.2017 21:07
    Highlight Highlight Djourou? Mit 0 matchpraxis? Nein, lieber Elvedi oder der Basler.
    21 1 Melden
    • Posersalami 30.08.2017 23:24
      Highlight Highlight Absolut

      Mit Elvedi hat man zudem von der Technik her nochmal einen Mittelfeldspieler mehr auf dem Platz. Er könnte ab und zu mal einen Ausflug nach vorne einstreuen wie bei Gladbach.. da hat das ja mit dem ersten Tor schon ganz gut funktioniert. Mit nunmehr schon 62 Bundesligaspielen in den Beinen hat er auch schon die Erfahrung, um mal gegen Andorra bestehen zu können.
      6 1 Melden

Ein Spiel für die Geschichtsbücher – hier alle Tore des 5:2-Wahnsinns gegen Belgien

Die Schweiz schlägt Belgien nach 0:2-Rückstand mit 5:2 und feiert einen der grössten Siege ihrer Geschichte. Seferovic erzielt drei Tore, Shaqiri zeigt ein Wahnsinnsspiel und die Belgier wissen kaum, wie ihnen geschieht.

Wer hätte das gedacht? Die Schweizer Nati dreht einen frühen und deutlichen Rückstand gegen Belgien und qualifiziert sich für das Final-Four-Turnier der UEFA Nations League.

Wie das Team von Vladimir Petkovic gegen die Weltnummer eins Moral gezeigt hat, zeugt von ganz, ganz grosser Klasse. Keine Mannschaft der gesamten Nations League hat mehr Treffer als die Schweiz erzielt, das zeugt von einer gewaltigen Offensiv-Power.

Alle Treffer der heutigen Partie gibt's hier im Video.

Schweiz – …

Artikel lesen
Link to Article