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Nations League: Yakin gibt Aufgebot der Schweiz bekannt – mit Bottani

Luganos Mattia Bottani, rechts, bejubelt das 3-1, im Schweizer Fussball Cup Final zwischen dem FC Lugano und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 15. Mai 2022, im Stadion Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Gian Eh ...
Bottani feiert sein Tor kürzlich im Cupfinal.Bild: keystone

An seinem Geburtstag – Yakin holt erstmals Luganos Bottani in die Nati

Trainer Murat Yakin hat sein Aufgebot für die vier anstehenden Spiele in der Nations League bekanntgegeben. Die Schweiz bekommt es unter anderem mit Spanien und Portugal zu tun. Ein Neuling ist fix und ein zweiter steht in den Startlöchern.
24.05.2022, 10:0224.05.2022, 14:09

Doppelter Freudentag für Mattia Bottani: An seinem 31. Geburtstag wurde der Mittelfeldspieler des FC Lugano zum ersten Mal für die Schweizer Nationalmannschaft aufgeboten. In der Super League traf er in dieser Saison fünf Mal, zum Cupsieg Luganos traf der Tessiner zum vorentscheidenden 3:1 beim 4:1-Sieg gegen St.Gallen.

«Mattia ist mir schon länger aufgefallen», sagte Nationaltrainer Murat Yakin bei der Bekanntgabe des Kaders. «Klar, er ist schon ein älterer Spieler. Aber ich denke, dass er mit seinen Qualitäten einer ist, der Spiele entscheiden kann. «Mit seinem Spielstil, seiner Dynamik und der Intensität passt er sehr gut in unser Team.» Er gebe Bottani nun eine Chance, da er in starker Form sei. «Das soll auch ein Zeichen für andere Spieler sein, dass das Momentum bei mir eine wichtige Rolle spielt.»

Das Schweizer Aufgebot:

Bild
grafik: sfv

Im 26 Mann starken Kader ist Bottani der einzige Neuling. Zeki Amdouni von Absteiger Lausanne steht derzeit noch mit der U21-Nati im Einsatz. Er soll gemäss Yakin in der zweiten Hälfte dieses Länderspiel-Zusammenzugs zur A-Nati stossen.

Vier Spiele innert elf Tagen

Am Donnerstag rücken die Spieler nach Bad Ragaz ein. Dort bereitet sich das Team auf die vier Partien vor. Am Samstag hält sie dort für Fans ein öffentliches Training ab. Danach folgen die Nations-League-Partien Schlag auf Schlag: am 2. Juni in Prag gegen Tschechien, am 5. Juni in Lissabon gegen Portugal, am 9. Juni in Genf gegen Spanien und am 12. Juni ebenfalls in Genf nochmals gegen Portugal.

Trainer Yakin freut sich auf die intensive Kampagne gegen namhafte Gegner. «Jetzt gilt es ernst. Wir sind vier starke Mannschaften in der Gruppe. Es ist die Erwartung da, dass wir das Startspiel gegen Tschechien gewinnen. Das primäre Ziel ist es, nicht abzusteigen.»

Die Termine der Spieltage 5 und 6 sind Ende September. Dann trifft die Schweiz auswärts auf Spanien und zum Abschluss zu Hause auf Tschechien. Der Gruppensieger qualifiziert sich für das Final-Four-Turnier. Dieses findet im Sommer 2023 in einem der vier dafür qualifizierten Länder statt. (ram)

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