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Der Basler Trainer Urs Fischer im Viertelfinal des Schweizer Cups zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Zuerich im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Donnerstag, 2. Maerz 2017. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Nur noch bis Ende Saison beim FCB: Urs Fischer. Bild: KEYSTONE

Titel alleine genügen nicht: Trainer Fischer muss beim FC Basel gehen

Auch wenn Urs Fischer den Serienmeister Basel zum nächsten Titel führen wird, wechselt der FCB den Trainer aus. Die neue Klubführung kreidet ihm an, dass er die eigenen Junioren zu wenig gefördert hat und hofft auf eine attraktivere Spielkultur.



Die designierte neue sportliche Führung des FC Basel hat entschieden, die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Urs Fischer nach Abschluss der laufenden Saison zu beenden und mit einem neuen Trainer in die Saison 2017/2018 zu gehen. Dies im Rahmen des bevorstehenden Umbruchs und der Umsetzung des Konzepts der neuen Klubführung. Mit Fischer müssen auch die Assistenztrainer Markus Hoffmann und Marco Walker ihren Spind räumen.

Ist es der richtige Entscheid der neuen FCB-Führung, sich von Urs Fischer zu trennen?

Fischer war gemäss eigener Aussage seit Januar über einen möglichen Führungswechsel im Klub informiert. Er sagt: «Ich finde es sehr schade, dass es nun für uns beim FCB zu Ende geht. Wir durften hier zwei sehr gute Jahre verbringen – damit meine ich nicht nur, dass wir auf dem Platz Titel gewinnen konnten, sondern auch wie wir neben dem Platz als Team der 1. Mannschaft funktioniert haben.» Aber er könne den Entscheid der designierten neuen sportlichen Führung nachvollziehen, «sie will einen Neuanfang.»

«Zu unserem klaren Bekenntnis zur Region Basel gehört die Förderung eigener Junioren und die Integration junger Spieler in die 1. Mannschaft», wird Marco Streller zitiert. Der Ex-Nationalspieler ist Teil der neuen Basler Führungsriege. Streller weiter: «Wir wollen wieder mehr Identifikation schaffen und auch eine attraktive Spielkultur fördern. Selbstverständlich ist dabei unser oberstes Ziel, die Erfolgsgeschichte, die Fischer und sein Team mit den Erfolgen in den letzten zwei Jahren hinlegten, fortzuschreiben.»

Streller im Klub-TV: «Wir stehen für einen Umbruch im Verein.» video: fcb-tv

Unter Fischer wurde der FCB im letzten Jahr Meister, in dieser Saison wird er den Titel verteidigen. Dazu steht der Klub auch im Cupfinal. Doch Pokale scheinen in Basel nicht zu genügen, um sich seines Jobs sicher zu sein.

Wicky, der logische Kandidat

Wer als Trainer diesen Neuanfang mittragen wird, ist offen. «Wir haben ein Anforderungsprofil», verriet Streller ohne ins Detail zu gehen. Namen von Kandidaten kommunizierten er sowie Alex Frei und Massimo Ceccaroni, seine Kollegen in der technische Kommission, erwartungsgemäss nicht. Vom Konzept, das sich die neue Führung vorstellt, mit der Integration von jungen Spielern, scheint der derzeitige Basler U21-Trainer Raphael Wicky ein logischer Anwärter.

Eine Deadline für die Ernennung des neuen Trainers wurde nicht gesetzt. Da die Kaderplanung für die nächste Saison bald vorangetrieben werden muss, dürfte ein Entscheid aber nicht allzu lange auf sich warten lassen. Wie dann die zu erwartenden Veränderungen innerhalb der Mannschaft ausfallen, konnte Streller nicht sagen. «Wir sind noch nicht ins Detail gegangen. Aber wir werden jetzt nicht dem Jugendwahn verfallen, sondern auch erfahrene Spieler haben.» (ram/sda)

Zürcher Reizfiguren beim FC Basel

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Zürcher Reizfiguren beim FC Basel
quelle: keystone / patrick straub
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