DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Salburgs Mentalcoach Ulf Häfelinger vergtreift sich in seiner Ansprache im Ton.
Salburgs Mentalcoach Ulf Häfelinger vergtreift sich in seiner Ansprache im Ton.bild: screenshot instagram

«Spanische Wichser» – Okafor streamt Trainer-Entgleisung live auf Instagram

Diesen Triumph wollte RB Salzburg ausgiebig feiern: Zum ersten Mal haben die Österreicher das Achtelfinale der Champions League erreicht. In der Kabine kam es dann allerdings zu unschönen Szenen.
09.12.2021, 15:20

RB Salzburg hat zum ersten Mal den Sprung ins Achtelfinal der Champions League geschafft. So weit, so gut. Und wenn man solch Historisches geschafft hat, ist man emotional natürlich aufgeladen. Da kann es dann auch mal zu der einen oder anderen Entgleisung kommen. Ob das aber in diesem Fall als Entschuldigung reicht?

Nach dem 1:0-Sieg gegen den FC Sevilla gab es in der Salzburger Kabine nämlich eine Party. Sportpsychologe und Klub-Mentalcoach Ulf Häfelinger übernahm das Wort, feierte die Leistung der Salzburger – und dann kommt es: «Auf einmal der nächste Spieltag, gegen Sevilla. Spanische Wichser.» Lautes Gröhlen in der Kabine. Entsetzen bei den Zuhörern.

Das Verrückte: Der Schweizer Nationalspieler Noah Okafor, der gegen die Spanier das siegbringende 1:0 erzielt hatte, streamte den emotionalen Ausbruch Häfelingers selbst auf Instagram. Er hatte wohl nicht mit einem solchen Verbalausfall gerechnet – und schon gar nicht mit den darauffolgenden Reaktionen gerechnet.

Nachdem das Video viral ging, äusserte sich RB Salzburg via Twitter mit einer kurzen Stellungnahme: «In der Emotion sind bei dem für uns so aussergewöhnlichen Erfolg Worte gefallen, die nicht hätten sein dürfen. Wir haben heute gegen einen starken und fairen Gegner gespielt, bei dem wir uns für diese Wortwahl ehrlich entschuldigen möchten. ¡Perdone!»

Eine Reaktion der Spanier steht noch aus. Klar ist nur: Das war eine Party mit sehr fadem Beigeschmack. (pre/anb)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Diese Klubs haben den Henkelpott gewonnen

1 / 24
Diese Klubs haben den Henkelpott gewonnen
quelle: ullstein bild / ullstein bild
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Ich war so enttäuscht!» – watson-Geschenk-Geschichten

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Rachegelüste und Misstrauen: Wie der Fall Novak Djokovic die Tenniswelt spaltet
Nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch in der Umkleidekabine ist die Ausweisung von Novak Djokovic aus Australien Gesprächsthema Nummer eins. Für den Tenniszirkus wird der Fall zur Zerreissprobe.

Elf Tage hielt die Saga um Novak Djokovics Visum in Australien das Land und den Sport in Atem. Am Sonntagabend wurde der beste Tennisspieler der Gegenwart abgeschoben. Der 34-Jährige zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung des Bundesgerichts, bat aber darum, dass der Fokus nun auf dem Tennis und den Australian Open liegen solle, dem Turnier, das er neun Mal gewonnen hat. Es ist ein frommer Wunsch. Der Fall wirft einen Schatten über das Turnier. Und er spaltet die Tenniswelt in zwei Lager.

Zur Story