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GC bestätigt: Peter Zeidler übernimmt den Klub am Montag

Peter Zeidler, coach of FC Lausanne-Sport, looks his players, during the Super League soccer match of Swiss Championship between FC Lausanne-Sport, LS, and FC Winterthur, FCW, at the stade de la Tuili ...
Peter Zeidler wurde kürzlich in Lausanne entlassen und übernimmt nun GC.Bild: keystone

GC bestätigt: Peter Zeidler übernimmt Krisenklub – und würde auch bei Abstieg bleiben

01.05.2026, 14:3401.05.2026, 15:37

Die Grasshoppers haben für den Saisonendspurt einen neuen Trainer verpflichtet. Peter Zeidler übernimmt bereits am Montag und soll GC zum Ligaerhalt führen. Dies teilte der Klub am Freitagnachmittag mit. Die Zürcher müssen höchst wahrscheinlich den Gang in die Barrage antreten, wo sie auf den Zweiten der Challenge League treffen würden.

Zeidler war schon in der Vergangenheit ein Thema bei den Grasshoppers, mit Sportchef Alain Sutter arbeitete der 63-jährige Deutsche bereits beim FC St.Gallen zusammen. Zeidler übernahm im Sommer jedoch Lausanne-Sport, wo er erst vor zwei Wochen entlassen wurde. Nun unterschreibt er doch bei GC. Sutter freute sich, den alten Weggefährten verpflichten zu können:

«Mit Peter Zeidler gewinnen wir einen erfahrenen Trainer, mit dem ich bereits erfolgreich zusammengearbeitet habe. Er kennt die Liga, verfolgt eine klare Spielidee und hat ein Gespür für die Entwicklung junger Spieler. Uns verbindet eine gewachsene Vertrauensbasis, wir kennen die Arbeitsweise des anderen. Als sich seine Verfügbarkeit abzeichnete, war auf beiden Seiten klar: Wir gehen diesen Schritt jetzt und nicht erst im Sommer.»

Damit ersetzt Zeidler Gernot Messner, der nach der Entlassung von Gerald Scheiblehner übernommen hatte, für die letzten vier Runden der Super League und wahrscheinlich auch die Barrage. Sein Vertrag gelte unabhängig von der Ligazugehörigkeit, teilten die Grasshoppers mit. GC hat sieben Punkte Rückstand aufs rettende Ufer und acht Zähler Vorsprung auf Schlusslicht Winterthur. Zeidler spricht von einer spannenden Aufgabe:

«Die Ausgangslage ist anspruchsvoll. Es geht jetzt darum, schnell einzusteigen, die Spieler kennenzulernen und gemeinsam als Team aufzutreten.»

Unter Messner gewann GC nur eines von vier Spielen – das wichtige Duell mit Winterthur, das auf dem direkten Abstiegsplatz steht. Am Sonntag steht der Österreicher gegen Servette zum vorerst letzten Mal an der Seitenlinie, bevor am Montag dann erstmals Zeidler das Training leitet.

Der Deutsche hat St.Gallen im Sommer 2024 nach sechs Jahren verlassen, um in der Bundesliga anzuheuern. Beim VfL Bochum wurde er nach acht Spielen mit nur einem Punkt aber bereits wieder entlassne. Auch bei Lausanne brachte er national nicht den gewünschten Erfolg, in der Conference League führte er die Waadtländer aber in die K.o.-Phase. Nun soll er den Klub in der Super League halten. (nih)

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quelle: www.imago-images.de / spp-jp
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