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GC reagiert auf die Fan-Aussschreitungen in Lausanne

KEYPIX - Grasshopper ultra supporters light smoke flares and fireworks, during the Swiss Cup semifinal between FC Stade Lausanne-Ouchy, SLO, and Grasshopper Club Zuerich, GC, at the Stade Olympique de ...
GC-Fans hatten sich nach der Niederlage im Schweizer Cup nicht im Griff.Bild: keystone

«In keiner Weise akzeptabel»: GC nimmt nach Fan-Ausschreitungen Stellung

19.04.2026, 17:1919.04.2026, 17:20

Nach Spielschluss des Cup-Halbfinals vom Samstag zwischen Stade Lausanne-Ouchy und den Grasshoppers (2:0) wurde der Mannschaftsbus der Zürcher von rund 30 Personen attackiert. Nun meldet sich der Klub zu Wort.

Gemäss der Mitteilung bewarfen die Personen den Bus mit Petarden und Absperrgittern. Ein Teil der Mannschaft befand sich zu diesem Zeitpunkt demnach bereits im Bus, konnte aber noch rechtzeitig in den Garderobentrakt flüchten. In der Folge hätten besagte Personen versucht, in die Garderoben vorzudringen. Der Grossteil habe vom Sicherheitspersonal gestoppt werden können. Einzelne Personen seien jedoch kurzzeitig in den Trakt gelangt, aber daran gehindert worden, bis zu den Spielern vorzudringen. Wie der Klub schreibt, sei der Buschauffeur hingegen durch den Einsatz von Pfefferspray leicht verletzt worden. Im Anschluss an diesen Vorfall konnte die Mannschaft der Grasshoppers die Rückreise planmässig antreten.

GC-Fans sorgen für unschöne Szenen.Video: ch media/Video Unit

«Wir verstehen die grosse Enttäuschung über die gestrige Cup-Niederlage. Die Mannschaft, der Klub sowie das ganze Umfeld teilen diese ebenfalls», schreibt der Klub. Dennoch sei mit diesem Vorfall eine klare Grenze überschritten worden: «Dieses Verhalten ist beschämend und in keiner Weise akzeptabel. Wir verurteilen diesen Angriff aufs Schärfste.»

Gemäss Mitteilung sei eine detaillierte Aufarbeitung gemeinsam mit den Fanvertretern bereits eingeleitet worden, zudem stehe der Klub in engem Kontakt mit den Sicherheitsbeauftragten, um den Vorfall näher aufzuklären und etwaige rechtliche Schritte einzuleiten. (riz/sda)

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quelle: www.imago-images.de / spp-jp
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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Chill Dude
19.04.2026 17:31registriert März 2020
Die wievielte Grenze war das?
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Mertten
19.04.2026 17:46registriert Januar 2024
Wie immer schöne Worte … aber ohne Konsequenzen für die Täter. Wurden überhaupt irgendwelche verhaftet? Glaube nicht….
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raab23@gmail.com
19.04.2026 17:47registriert Mai 2022
Egal wie gross der frust, körperliche gewalt ist zu viel. Dass es nicht nur bei einer mündlichen warnung bleiben sollte, selbstverständlich.
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