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Switzerland's national team during a training session a day before the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Denmark and Switzerland at the Telia Parken stadium in Kopenhagen, Denmark, on Friday, October 11, 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Die Schweizer Nati ist nicht nur in eine sportlich, sondern auch logistisch anspruchsvolle Gruppe gelost worden. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Schwierige Gegner für die Schweizer Nati: Die Losfee hat es nicht gut gemeint

Schon die Gruppenphase an der kommenden EM mit Italien, Türkei und Wales wird für die Schweiz zur Herausforderung.

Christian Brägger / ch media



Die Losfee hat es nicht gut gemeint mit den Schweizern. Mit Italien, Türkei und Wales in einer Gruppe erhalten sie im nächsten Frühsommer in Baku und Rom an der paneuropäischen EM schwierige Aufgaben. Und sehr lange Reisen, egal, wo sie Lager beziehen. Doch wenn 16 von 24 Mannschaften und damit sogar vier Gruppendritte – Uefa sei Dank – den Achtelfinal erreichen, muss man das auch von ihnen erwarten dürfen. Immerhin ist die Schweiz die Nummer 12 der Fifa-Welt und damit das derzeit bestklassierte Team der Gruppe.

Der kommende Juni wird auch den Hinweis geben, wohin es für die Schweiz in Zukunft gehen kann, wo man sie auf der Weltkarte des Fussballs einordnen muss. Erweiterte Weltspitze, wo sie sich gerne sieht, oder doch Mittelklasse? Unbestrittenes Stammpersonal wie Ricardo Rodriguez oder Xherdan Shaqiri scheinen ihren Zenit überschritten zu haben, Stephan Lichtsteiner altersbedingt sowieso, andere wie der mit viel Talent gesegnete Breel Embolo scheinen gar nie dahin zu kommen. Das zieht die Frage nach, ob auch diese Generation der Schweizer Nationalmannschaft, von der es heisst, sie sei die vielleicht talentierteste überhaupt, ihren Zenit überschritten hat.

Zudem scheint nicht absolut garantiert, ob Vladimir Petkovic, dieser so fachkundige Trainer, tatsächlich in einem halben Jahr an der Seitenlinie stehen wird. Der Schweiz steht auch deshalb eine schwierige, heisse Vorbereitungszeit bevor, es lauern mancherorts Gefahren, Diskussionen um Team und Coach sind kaum zu stoppen. 2016 und 2018 war das schon der Fall, mit dem Gerede um den Balkangraben vor dem Turnier in Frankreich, sowie mit dem Doppeladler im Sommer Russlands, der mit seinen Folgen letztlich den ganzen Parcours beschädigte.

Vielleicht haben die Schweizer in diesem Jahr mit der nicht einfachen Qualifikation vor Augen geführt, dass nicht jede Teilnahme an einem Grossanalss selbstverständlich ist. Und vielleicht wird die EM vor Augen führen, dass die Schweiz zu Höherem, der Sehnsucht Viertelfinal, nicht geschaffen ist. Nur: Oft war sie sehr gut, wenn man ihr gar nicht so viel Kredit gab, aus der Defensive heraus, im Wissen, dass es kein einfaches Spiel wird.

Wie sagt man so schön? In der K.o.-Phase, in der vielleicht Österreich/Ukraine oder Russland/Dänemark als Gegner warten, ist alles möglich. Vielleicht gilt das im Besonderen und im Positiven für einmal auch für diese Schweiz. Sie muss man zuerst besiegen. Was gar nicht so einfach ist. Und wie sagte jüngst Petkovic? «Unsere Ambitionen sind grenzenlos.» Wir hoffen und warten auf den Tatbeweis.

Das sind die 12 Stadien der Fussball-EM 2020

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    Alle Leser-Kommentare
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 01.12.2019 19:35
    Highlight Highlight Italiener machemo platt 💪
  • DerTaran 01.12.2019 19:23
    Highlight Highlight Wer Europameister werden will, muss alle schlagen können. 😉
  • Max321 01.12.2019 18:39
    Highlight Highlight Wenn man das alles liest müsste die Schweizer Nationalmannschaft sich sofort freiwillig zurückziehen und auflösen. Keinen Sinn anzutreten....

    Leute, das ist ein sehr gutes Los und hopp Schwyz!
  • Don Alejandro 01.12.2019 17:53
    Highlight Highlight Es hätte schlimmer werden können. Wenn man das Ziel Achtel- oder gar Viertelfinale hat muss man Gruppenzweiter werden. Baku allerdings ist einfach der schlechtmöglichste Austragungsort.
  • JayCee 01.12.2019 16:45
    Highlight Highlight 1) Die Gruppe ist nicht schwer, neben Gruppe B wahrscheinlich die schwächste Gruppe
    2) Die Schweiz wird trotzdem nicht weiter kommen da die Qualität zurzeit leider nicht vorhanden ist
  • DerRaucher 01.12.2019 15:16
    Highlight Highlight Etwas gutes hat die Gruppe ja. Es ist die erste seit einer gefühlten Ewigkeit die einen fordert. So wird man direkt beweisen müssen was in diesem Kader steckt und kann sich nicht irgendwie durchwursteln
  • wasps 01.12.2019 14:06
    Highlight Highlight Ein Blick in die Gruppe F und schon ist man wieder glücklich mit der Auslosung.
  • sood erso 01.12.2019 13:49
    Highlight Highlight Die Schweizer Nati ist absolut EM tauglich. Allen voran unser (menschlich wie fachlich) toller Coach. Das hat der ganze Staff in den letzten Jahren bewiesen. Ausser vielleicht die Verbandsführung...
    Wer weniger tauglich ist, sind die ewigen Nörgler und Schlechtredner. Vom ersten bis zum letzten Platz in der Gruppe ist wohl alles möglich. Es braucht auch immer etwas Wettkampfglück. Und es wäre wirklich toll, wenn auch die Medien etwas wohlwollender schreiben würden. Einfach um zu zeigen, dass die Fans hinter dem Staff stehen. Ich bin und bleibe zuversichtlich. Danke Herr Petkovic!
  • P. Meier 01.12.2019 13:33
    Highlight Highlight Gute Auslosung. So besteht die Möglichkeit, dass nach der Gruppenphase auch wieder über andere Sportarten berichtet wird
    • Dark Circle 01.12.2019 14:26
      Highlight Highlight Es besteht auch die Möglichkeit, seine unnötigen Kommentare unter den Artikeln anderer Sportarten zu schreiben.
  • Bieler95 01.12.2019 13:22
    Highlight Highlight Wer an eine EM fährt und nur auf leichte Gegner hofft, der hat nichts an einer EM verloren..
  • dho 01.12.2019 12:42
    Highlight Highlight Am 24.11. habe im Zusammenhang mit dem FCB(runter oder wie der 💧 heisst) geschrieben:

    dho24.11.2019 04:35

    Bester FCBrunner (oder wie er heisst, der beste FCBräsident ever).

    "Der Abstieg des Schweizer Clubfussussballs wird sich in zwei Jahren auch auf Ebene der Nationalmannschaft auswirken."

    ... und 70 Blitze eingefahren (ich brenne immer noch lichterloh 🤣)

    Und jetzt schreibt der Brägger Christian dasselbe.

    Blitzt, Leute, blitzt ⚡⚡⚡

    • do u know Xonco The Muffin Man -The Muffin Man 02.12.2019 11:58
      Highlight Highlight Wir hatten mal einen Jungen in der Klasse, der nirgends Anschluss fand, seinem schlechten Benehmen geschuldet. Dann versuchte er mit Albernheiten sich Aufmerksamkeit zu verschaffen.

      ..... Bist du es?
  • TanookiStormtrooper 01.12.2019 12:34
    Highlight Highlight Da hat wohl jemand in der UEFA einen grossen Koffer bekommen, damit in auch Baku gespielt wird. 💰
    • redeye70 01.12.2019 20:36
      Highlight Highlight Und einen noch viel grösserer Koffer, damit Italien während der Gruppenphase zu drei Heimspielen in Rom kommt.
  • luegeLose 01.12.2019 12:27
    Highlight Highlight In einem Tournier dieser Grösse gibt es keine leichten Gegner mehr. Alle Teams werden topmotiviert antreten und über sich hinauswachsen. Das erwarte ich auch von den CH Nati. Kämpft!! Hopp Schwiiiiiz.
  • Heini Hemmi 01.12.2019 12:14
    Highlight Highlight An der EM gibt es keine schwachen Gegner. Die Türken putzen wir weg, und auch mit Italien aus dem Topf 1 können wir zufrieden sein. Einzig bei Topf 4 war uns das Glück nicht hold.
    • Miracoolix 01.12.2019 15:19
      Highlight Highlight Wieso das? Wales hat einen Spieler der heraus sticht (Bale), der Rest ist qualitativ schlechter als die Schweiz, es hätte auch aus dem Topf schwerere Gegner kommen können.
  • cptn 01.12.2019 12:12
    Highlight Highlight was für ein schwachsinniges gejammer. genau diese schweizerische mentalität ist der ursprung des misserfolgs. an eine emnider wm fährt mann, um es krachen zu lassen und allen zu zeigen was man drauf hat. dies mit vorzug gegen möglichst starke gegner. wer lieber gegen schwache gegner mit mittelmässiger leistung gewimmt als gegen starke gegner über sich hinaus zu wachsen sollte gar nicht erst antreten..
    • eselhudi 01.12.2019 13:49
      Highlight Highlight 🤘🏽🙏🏼
  • _stefan 01.12.2019 12:10
    Highlight Highlight Wer Europameister werden will, muss alle schlagen können! Die Gruppengegner sind m.E. nicht schwierig; im Gegenteil, alle schlagbar. Dazu darf die Nati aber keinesfalls die Mentalität der Journalisten annehmen ;)
    • Sean Amini 01.12.2019 12:35
      Highlight Highlight No schwierig wänns heisst: Sommer sehr solid gespielt, musste in der 2. Halbzeit keinen Ball halten: Note 4 😂

      Xhaka sehr gut, nach dem Tor aber den Adler gezeigt: Note 2 🤷🏽‍♂️
    • Heini Hemmi 01.12.2019 15:17
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, was mit der unseren Journalisten los ist, wenn es um unsere Nati geht. Fast alle drehen im roten Bereich und schreiben irgendeinen Stiefel zusammen, nicht nur beim Blick. Kann mir jemand erklären, warum dass so ist?
    • SeboZh 01.12.2019 21:07
      Highlight Highlight Italien dürfte sicher als schweren gegner angeschaut werden. Bei der türkei hat es die vergangenheit bereits gezeigt, dass etwas drin liegt. Wales wiederum finde ich schwer einzuschätzen... Je nach form schwierig, da sie wohl auch von beginn der Runde an spielen werden, als wäre es das letzte spiel
  • Stefan Morgenthaler-Müller 01.12.2019 12:04
    Highlight Highlight Das ganze Team steht hinter Petkovic. Petkovic hat geliefert. Auch wenn das einigen Journalisten nicht passt, der Trainer ist da, um das Team vorwärts zu bringen und nicht, um mit Journalisten tagelang zu quatschen.

    Umfragen zeigen, dass auch das Fussballvolk weiss, was es an Petkovic hat. Sollte der erfolgreichste Nati Trainer vor dem Turnier entlassen werden, tja, dann bin ich sicher, gibt's eine schlechte EM. Wer wäre denn auch bitte schön die Alternative? Christian Gross vielleicht? Super.
  • redneon 01.12.2019 11:59
    Highlight Highlight Gegen 🏴󠁧󠁢󠁷󠁬󠁳󠁿 und die 🇹🇷 ist ein Sieg einfach Pflicht. Diesen Anspruch muss die Schweiz haben. Und alle Medien dieses Landes. Italien können die 🇨🇭 selbstverständlich auch schlagen. Nur da braucht es eine Top Leistung und sicher auch Glück. Freu mich wie die Schweiz in die ko. Runde einziehet :) Vollgas und blabla weg lassen...
    • BigMic 01.12.2019 13:02
      Highlight Highlight Hier noch die fehlende Flagge 🇮🇹
    • redneon 01.12.2019 13:09
      Highlight Highlight @Bic Mic: Danke hahaha 🇮🇹
  • Dummbatz Immerklug 01.12.2019 11:37
    Highlight Highlight Jetzt muss man halt mal liefere statt lafere 🤷🏼‍♂️

FCB blamiert sich gegen Schlusslicht Thun – Xamax gewinnt Kellerduell in Sion

Die Samstagspiele in der 22. Runde der Super League brachten zwei Auswärtssiege, mit denen man nicht hatte rechnen können. Schlusslicht Thun siegte in Basel 1:0, und das punktgleiche Neuchâtel Xamax setzte sich beim FC Sion 2:1 durch.

Wenige Tage nach dem 4:0-Sieg beim FCZ musste der FC Basel den nächsten Rückschlag im Kampf um den Meistertitel hinnehmen. Die Basler unterlagen daheim dem Schlusslicht Thun 0:1.

Der in letzter Zeit wieder deutlich stärker gewordene Stürmer Ridge Munsy erzielte das einzige Tor der Partie in der 78. Minute bei einem Konterangriff mit einer Einzelleistung, bei der er sich im Strafraum gegen zwei Basler Verteidiger wuchtig durchsetzte. Torhüter Jonas Omlin war ohne Abwehrchance.

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