Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Austria's Nicole Schmidhofer celebrates her win in the women's World Cup downhill ski race, Saturday, Dec. 7, 2019 in Lake Louise, Alberta. (Jeff McIntosh/The Canadian Press via AP)

Howdy! Ein Bild aus glücklicheren Tagen. Schmidhofer vor einem Jahr beim Sieg in Lake Louise. Bild: AP

Kommentar

Dieser Spitalaufenthalt wird Ihnen präsentiert von BirnenweichPlus



Nach einem schweren Sturz in Val d'Isère steht die Fortsetzung von Nicole Schmidhofers Karriere in den Sternen. Während die 31-jährige Skirennfahrerin aus Österreich zuversichtlich ist, wollen die Ärzte nach einem Totalschaden im linken Knie – sämtliche Bänder sind gerissen – keine Prognose wagen.

«Also cool ausgeschaut hat das irgendwie schon. Fast wie bei einer Zaubershow von David Copperfield bin ich da im Netz verschwunden.»

Nicole Schmidhofer kronen-zeitung

Schmidhofer wird derzeit in Graz behandelt. Ihre Sponsoren sorgen dort dafür, dass im Spitalbett Weltcup-Feeling aufkommt:

Schmidhofer strahlt trotz Schrammen im Gesicht. Mit einer Flasche ihres Getränkesponsors in der Hand. Im ÖSV-Shirt mit Sponsorenaufdrucken. Mit einer Kappe mit ihrem persönlichen Werbepartner. Vor einer Tafel mit zahlreichen weiteren Logos. Lässig an die Wand gelehnt, wie zufällig, ein Paar Ski.

Ja bist du deppert? Skifahrer wandeln schon seit Jahren als laufende Litfasssäulen durch die Zielräume, mitunter mit Bidons, die schier länger als ihre Skis sind. Doch zu so einer Inszenierung gibt es wohl nur einen Kommentar. Das Walliser Slalom-Ass Ramon Zenhäusern, gestern Sieger in Alta Badia, hat sie an den Olympischen Spielen 2018 den Österreichern beigebracht: Birnenweich!

abspielen

Zenhäusern fasst im ORF zusammen: Birnenweich! Video: streamable

Nicole Schmidhofer wünschen wir gute Besserung. «Nach meinem Kreuzbandriss wurde ich Weltmeisterin. Also kann das Ziel nach dieser Verletzung jetzt nur Olympia 2022 in China sein», blickt sie positiv nach vorne.

Mehr Ski-News:

Hirscher kehrt nicht zurück

Die Nachricht von der Schwere von Schmidhofers Verletzung war gestern nicht der einzige Tiefschlag für die Ski-Nation Österreich. Am Abend gab Marcel Hirscher bekannt, dass ein Comeback ausgeschlossen sei. «Absolut keine Chance und keine Lust», sagte der achtfache Gesamtweltcupsieger in einem TV-Interview. Spekulationen über eine Rückkehr waren aufgekommen, nachdem Hirscher ein Video gepostet hatte, das ihn beim Training im Rennanzug mit dem ÖSV-Team zeigte. Ihm sei es nur darum gegangen, wieder einmal «richtig» skifahren zu gehen, so Hirscher.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die meisten Siege im Ski-Weltcup

Ich höre nur: Mimimi!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel