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epa07175946 Switzerland's Haris Seferovic and Switzerland's Nico Elvedi, from left, celebrate during the UEFA Nations League soccer match between Switzerland and Belgium at the swissporarena stadium in Lucerne, Switzerland, on Sunday, November 18, 2018.  EPA/ALEXANDRA WEY

Matchwinner Haris Seferovic (links) und Nico Elvedi. Bild: EPA/KEYSTONE

Kommentar

Ein kräftiges Lebenszeichen mit fünf Toren

Etienne Wuillemin / ch media



Wahnsinn. Die Schweiz besiegt Belgien 5:2. Es ist ein Abend der grossen Gefühle in Luzern. Selten hat man die Schweizer Fussballer so gut gesehen. Und das gegen den WM-Dritten. Nach einem 0:2-Rückstand. Nach einer Woche, die mit einem peinlichen 0:1 im Testspiel gegen Katar begann. Es ist ein grosser Schweizer Sieg. Mit schönen Folgen. Unser Nationalteam darf im Juni 2019 das Finalturnier der Nations League bestreiten. Und vor allem ist es ein schöner Abschluss eines turbulenten Jahres.

Innert Minuten haben sich die Gefühlslagen gestern verändert. Zuerst war die Schweiz überfordert. Dann folgt plötzlich dieses kräftige Lebenszeichen mit fünf Toren. Es sind genau solche Spiele, die den Fussball so faszinierend machen.

Noten der Nati-Spieler vom 5:2-Spektakel gegen Belgien:

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Noten der Nati-Spieler vom 5:2-Spektakel gegen Belgien
quelle: ap/ap / rui vieira
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ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS LARA GUT UND VALON BEHRAMI GEHEIRATET HABEN --- Switzerland's soccer player Valon Behrami boards the plane on the eve of an international friendly soccer match between Spain and Switzerland at the Milano Malpensa Airport, in Milano, Italy, Saturday, June 2, 2018. The Swiss team plays Spain in Villarreal on Sunday in preparation for the upcoming 2018 Fifa World Cup in Russia. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Valon Behrami hat seine Koffer packen müssen und spielt nicht länger für die Nationalmannschaft.  Bild: KEYSTONE

Ein bisschen war es, als wollte das Nationalteam das Jahr 2018 in einer einzigen Partie noch einmal im Schnelldurchlauf absolvieren. Es war alles dabei: Höhepunkte. Tiefpunkte. Unglauben. Fassungslosigkeit. Faszination auch. Doch was bleibt von diesem Jahr? Eine WM, die nicht unterschiedlicher hätte sein können zwischen Euphorie und Enttäuschung. Die Aufregung um den Doppeladler. Das ernüchternde Out im Achtelfinal gegen Schweden. Hinterher die unnötige Debatte um Doppelbürger. Der Rücktritt von Valon Behrami voller Misstöne.

Das Spiel gegen Belgien war eine Reifeprüfung für die Schweiz, vor allem aber auch für Trainer Vladimir Petkovic. Es brauchte ein Zeichen, dass sich dieses Team weiterentwickelt. Dass es auf die Ideen des Trainers eingeht. Das Misstrauen in Petkovics Arbeit wäre bei einem Fehltritt gestiegen. Nun aber darf man feststellen: Der Trainer und sein Team haben die Prüfung bestanden. Mit Bravour. Es ist ein willkommener Energieschub für die EM-Qualifikation im nächsten Jahr. (aargauerzeitung.ch)

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