Sport
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FILE - In this Wednesday, March 11, 2015 file photo Chelsea players remonstrate with referee Bjorn Kuipers just before he showed a red card to PSG's Zlatan Ibrahimovic during the Champions League round of 16 second leg soccer match between Chelsea and Paris Saint Germain at Stamford Bridge stadium in London. (AP Photo/Matt Dunham, File)

Alle bestürmen den Schiedsrichter: Wollen wir solche Szenen wirklich sehen?
Bild: Matt Dunham/AP/KEYSTONE

Kommentar

Jeden verdammten Tag müssen wir uns aufregen. Jetzt bringt endlich diesen Videobeweis!

Fussball ist so ein schnelles Spiel geworden und die Akteure sind mit allen Wassern gewaschen, wenn es darum geht, sich einen Vorteil zu verschaffen. Alleine in den letzten fünf Tagen kann ich problemlos sieben ungerechte Szenen aufzählen. Muss das wirklich sein?



Ich bin nicht Sion-Fan. Höchstens ein bisschen. Aus Mitleid mit meinem Bruder. Aber international drücke ich den Schweizer Teams die Daumen. Und dann muss ich miterleben, wie Sion gegen Braga auch wegen diesem unfassbaren Elfmeterentscheid raus fliegt. 

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Dieses angebliche Handspiel führt zum 1:1 für Braga.
srf

Schon wieder ein Fehlentscheid! Schon wieder sehen die Unparteiischen – die einzigen, die es aufgrund ihres Jobs wirklich wissen müssten – nicht, was Sekunden nach der fraglichen Szene die ganze Welt weiss. Aus allen Winkeln wird den Sofasportlern die Aktion gezeigt.

Super-Slowmotion, bei Offside-Entscheidungen eine Hilfslinie und allerlei 3D-Superduper-Technik – innert 30 Sekunden kann die unsportlichste «Couch Potato» eine weitere Hand voll Chips mampfen und rufen: «Der Schiri ist ja blind! Das habe sogar ich gesehen!»

couch potato

Wollen wir wirklich, dass er mehr weiss als der Schiedsrichter, der es eigentlich wissen müsste?

Alleine in den letzten fünf Tagen sind mir als Fussball-Fan, der das Geschehen der hier bekannten Ligen und Teams verfolgt, sieben (!) Szenen aufgefallen, bei denen der Videobeweis Klärung gebracht hätte. 

Samstag

Bayerns Rafinha schlägt Darmstadts Sandro Wagner in der gleichen Szene einmal den Ellbogen in die Rippen, dann ins Gesicht. Er kommt mit Gelb davon. Schiedsrichter-Experten wie Markus Merk sind sich einig: «Klar, Rot.»

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Rafinhas Ellbogenschläge gegen Sandro Wagner.
streamable

Sonntag

Der Aufreger des Wochenendes: Roger Schmidt muss auf die Tribüne und wenig später unterschlägt der Unparteiische Leverkusen einen klaren Penalty, als Dortmunds Sokratis den Ball mit der Hand spielt. Rudi Völler unterstellt dem Schiedsrichter Absicht.

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Klares Handspiel von Sokratis gegen Leverkusen.
streamable

In der Schweiz wird am gleichen Tag Luzerns Jahmir Hyka von Silvan Hefti im Strafraum gelegt. Es wäre die Chance auf das 1:1 gegen St.Gallen gewesen. Beni Thurnheer findet im SRF zwar, man könne «auf beide Seiten entscheiden». Wir finden: Penalty. Wie auch immer: Hätte der Schiri sich die Szene anschauen können, er hätte in aller Ruhe, statt in Sekundenbruchteilen entscheiden können.

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Das Foul an Jahmir Hyka im Spiel gegen St.Gallen.
srf

Aus der Türkei erreicht uns die Meldung von vier Roten Karten zwischen Trabzonspor und Galatasaray. Zwei davon gab es nach einem strittigen Elfmeterentscheid:

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Dieser strittige Elfmeter-(Fehl-)Entscheid führte zu zwei Roten Karten und dem Gegentor für Trabzonspor.
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Montag

In der 2. Bundesliga kämpft Nürnberg um den Aufstieg, Düsseldorf gegen den Abstieg. Beim Stand von 0:0 fällt Fortunas Sercan Sararer nach einem Zweikampf mit Miso Brecko. Der Schiri entscheidet auf Elfmeter, dabei war Sararer nur ausgerutscht. Nürnbergs Niclas Füllkrug sagt danach: «Dem Schiedsrichter mache ich keinen Vorwurf, der Schwalbenkönig ist schuld.» Sararer meint: «Ich dachte, ich habe was gespürt. Der Schiedsrichter hat es genauso gesehen. Man hätte es aber auch nicht pfeifen können.»

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Das «Foul» von Brecko an Sararer. 
streamable

Dienstag

Barcelonas Jordi Alba wird von Olivier Girouds Hand an der Schulter getroffen. Er geht runter wie eine faule Tomate, hält sich dabei schmerzverzerrt das Gesicht. Würde er das auch machen, wenn er wüsste, dass er im Nachhinein dafür gesperrt werden könnte?

Ich lasse am Dienstag den Fehlentscheid von Adrien Jaccottet in der Youth League weg. Man stellt schliesslich auch nicht solche Tore auf.

Mittwoch

Da wären wir wieder beim siebten strittigen Entscheid, dem ich in den letzten fünf Tagen – ohne gross danach suchen zu müssen – begegnet bin, dem Penaltyentscheid gegen Sion: 

Donnerstag

Und wen trifft es heute? 15 Spiele stehen in der Europa League an. Wird ein Team wegen eines Fehlentscheids um den gerechten Lohn und grosse finanzielle Einnahmen gebracht? Trifft es Saint-Etienne? Oder Schweizer Meister Basel?

Und jetzt stell' dir vor, alle diese Szenen hätte der Schiedsrichter auch in Zeitlupe und aus drei Winkeln gesehen.

Mit den technischen Möglichkeiten wäre eine Art Challenge, ähnlich wie im Tennis, problemlos umsetzbar. Beispielsweise so: Jedes Team erhält pro Partie zwei Challenges. Wird die gefordert, schaut sich der Schiedsrichter mit dem 4. Offiziellen am Spielfeldrand auf einem TV die Bilder nochmals an. Die Partien werden sowieso live übertragen oder von TV-Anstalten gefilmt. Die Überprüfung dauert nicht viel länger, als die Proteste der Spieler auf dem Platz sowieso dauern würden. Dafür hätten wir zwar keine endgültige Gerechtigkeit, aber zumindest würden wir dieser einen (grossen) Schritt näher kommen.

Beim Fussball-WM-Final am 30. Juli 1966 in England faellt der Ball Augenblicke spaeter hinter-auf-vor die Linie des seither weltberuehmten Wembley-Tors zum 3-2 fuer England gegen Deutschland. Geoff Hurst (nicht im Bild) hatte den Ball an die Latte gedonnert, von wo er ins Tor fiel - oder eben nicht. Der Deutsche Torhueter Hans Tilkowski, der den Ball noch im Fallen im Blickfeld hat, haette wohl nicht auf Tor entschieden, was wiederum Roger Hunt, der dem Geschehen am zweitnaechsten stand, vehement gefordert haette. (KEYSTONE/AP/STR) === BW ONLY ===

Das Wembley-Tor: Der legendärste Fehlentscheid. Ich würd's verkraften, wenn wir nicht heute noch immer wieder drüber diskutieren, ob der jetzt drin war oder nicht.
Bild: AP

Ja, die jahrelangen Emotionen und die endlosen Diskussionen über mögliche Fehlentscheide würden dem Fussball genommen. Aber wäre das schlimm, wenn dafür der Sport siegen würde? Und wollen wir wirklich eine Sportart, die wegen hinterhältiger Schwalben oder unglaublichen Fehlentscheiden jede Woche in den Schlagzeilen steht? 

Umfrage

Braucht es den Videobeweis im Fussball?

  • Abstimmen

873

  • Ja, und zwar mit Challenges für strittige Szenen wie Tore, Offside, Penaltys, rote Karten, Verfahren/Rehabilitierung nach dem Spiel.81%
  • Ja, aber nur für Tore.8%
  • Nein. Fussball war immer ohne Videobeweis und so soll er auch bleiben.11%

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42Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HSalamanca 25.02.2016 23:43
    Highlight Highlight Wir sind uns doch Alle einig: Niemand will Schwalben, Simulationen nach angeblichen Tätlichkeiten oder Reklamationen sehen. Ich bin selber Schiedsrichter und finde die Entwicklung, die der Fussball dahingehend nimmt, auch bedenklich. Aber ein Videobeweis bei fluktuierendem Spielverlauf und unkonstanten Unterbrüchen ist mit den heutigen Spielregeln äusserst schwierig umsetzbar. Ich würde Challenges à la NFL sehr begrüssen, sobald eine Lösung betreffend Spielunterbrechung und v.a. -fortsetzung gefunden ist. Es müsste eine Liste mit Entscheidungen kreiert werden, die überhaupt "challengebar" sind
  • Kamil B. 25.02.2016 19:19
    Highlight Highlight ha! 4 minuten gings scheinbar: unberechtigter handelfmeter für liverpool gegen augsburg.
  • Clank 25.02.2016 17:24
    Highlight Highlight Bin gegen ein Videoeinsatz während dem Spiel, ausser evtl. bei klaren Tätigkeiten (wie z.B. ein Suarez Biss oder ein Zidane Kopfstoss).
    Dafür unterstütze ich die Idee, dass offensichtliche Schwalben (wie die von Jordi Alba), ob sie nun gepfiffen werden oder nicht, nachträglich bestraft werden. Für mich sind das genauso Unsportlichkeiten wie andere.
    Ausserdem bin ich für eine Regeländerung. Ein Handspenalty sollte es nur geben, wenn tatsächlich eine Chance dadurch verhindert wird und nicht einfach bei jedem bedeutungslosen Ballkontakt mit dem Arm. Da kann man ein indirekter Freistoss geben.
    • Jol Bear 25.02.2016 20:07
      Highlight Highlight Wenn durch die Ballberührung mit Hand oder Arm die Flugbahn des Balles beeinflusst wird, sollte es immer Freistoss/Penalty geben. Wenn die Berührung die Flugbahn des Balls nicht verändert oder im Strafraum trotz Hands des Verteidigers ein Tor fällt, sollte die Vorteilregel angewendet werden.
  • one0one 25.02.2016 16:21
    Highlight Highlight In der NHL kann man sein Time-out als Einsatz fuer eine Challenge einsetzen. Gewinnt man behaelt man das Timeout, verliert man hat man kein Time-out mehr...
    Aber die NHL beweist sowieso Jahr fuer Jahr das man mit Regelaenderungen die Sinn machen den Sport viel attraktiver machen kann.
    • Seahawk 25.02.2016 19:21
      Highlight Highlight Genau, dasselbe beim American Football👍🏻
  • Nico Rharennon 25.02.2016 15:41
    Highlight Highlight Oder statt aufregen einfach mal ein spannendes Hobby suchen. Gibt so einiges besseres als Millionären beim Schwalbe machen zu zuschauen. z.B. Kaffeerahmdeckeli sammeln, Walken oder die Sendung "Puls" reinziehen. 😜
  • silist 25.02.2016 14:20
    Highlight Highlight Diese Videobeweise sind weniger nötig. Genau diese Aufregung und Spannung bildet nach wie vor einen wichtigen Bestandteil des Fussballs. Diese Kultur ist genau so wichtig, man stelle sich vor, wenn man nie mehr über Fehlentscheide und Meinungen diskutieren kann, wie eintöniger der Fussball wird. Im Endeffekt interessieren Fehlentscheide nicht länger als ein bis zwei Wochen. Menschlichkeit und d.h. auch Fehler gehören zum Fussball und bilden einen sehr wichtigen Faktor.
    • silist 25.02.2016 14:26
      Highlight Highlight Und vorallem wie stellt man sich das vor? Alle 5 Minuten wird ein Spiel unterbrochen um das Video nochmal und nochmal zu analysieren? Der Spielfluss geht verloren, was nicht wie im Eishockey gewertet werden darf, da dort ein Aufbau- und Angriffspiel wesentlich schneller von statten geht.
    • Reto Fehr 25.02.2016 15:36
      Highlight Highlight Das Spiel wird nicht alle 5 Minuten unterbrochen. Die Challenges sind begrenzt. Die Trainer werden sehr schnell lernen, diese sinnvoll einzusetzen.
  • 3l145 25.02.2016 13:53
    Highlight Highlight Ich wäre schon zufrieden, wenn man während des Spiels dieses ewige Herumgefuchtel, wenn es um Einwürfe oder Eckbälle geht, mit gelb bestrafen würde. Da hampelt mitunter sogar der noch völlig überzeugt herum, der den Ball offensichtlich rausgekickt hat und fordert einen Einwurf für sich. Wenn ich dann noch sehe, wie ein Pep Guardiola das seinen Spielern(und somit dem ganzen Fussballnachwuchs) mit grösster Überzeugung vorlebt, möchte ich diesen Gockeln jedes mal zu gerne eine schallende Ohrfeige geben und sie daran erinnern, was Fussball eigentlich ist. Ein Sport und nicht ein Filmcasting.
  • Louie König 25.02.2016 13:51
    Highlight Highlight "Wie eine foule Tomate" :-D Bestes Wortspiel seit Langem ;-) Als ich den Entscheid gegen Sion gesehen habe, habe ich mich echt gewundert. Der Schiri steht wenige Meter daneben, mit guter Sicht...und trotzdem Penalty..
  • Zrombi 25.02.2016 13:50
    Highlight Highlight Mit Videobeweis hätte man bestätigen können, das Hyka ganz klar eine Schwalbe gemacht hat. Habt Ihr nicht gesehen das er schon in Hefti "rein fällt"? Kontakt zu sehr gesucht! Schwalbe!

    Aber dieses Beispiel zeigt, dass selbst mit Videobeweis nicht immer alle gleicher Meinung sind!
    • Reto Fehr 25.02.2016 14:02
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, dass nach dem Videobeweis alle gleicher Meinung sind. Aber der Schiedsrichter hätte dann – falls Luzern die Challenge nimmt – statt Sekundenbruchteilen mehr Zeit und könnte die Szene aus verschiedenen Winkeln sehen, um zu entscheiden.
    • Zrombi 25.02.2016 15:06
      Highlight Highlight Stimmt. Ich bin nicht Grundsätzlich gegen den Videobeweis! Im American Football z.B. funktioniert die Challenge-Regel wunderbar. Ich finde nur, das man sich das genau überlegen muss wie diese Regel umgesetzt wird. Wie viele Challenges usw.. man kann das Spiel so schnell kaputt machen.
  • Kaffo 25.02.2016 13:38
    Highlight Highlight Ich finde, der Fussball ist schmutziger geworden. Mich ärgern vorallem die Ellbogen und Hände auf Kopfhöhe.
    Für den Zuschauer ist Fussball nicht das selbe was es für den Spieler ist. Es geht um viel zu viel Geld in diesem Sport.
    Vermutlich ist das auch der Grund, dass mit so vielen unfairen Mitteln gespielt wird. Ich bin für den Videobeweis.
    Benutzer Bild
  • SaveAs_DELETE 25.02.2016 13:30
    Highlight Highlight Reto, da bin ich nicht ganz deiner Meinung.
    Videobeweis ja, aber nicht während einem Spiel. Für eine Schwalbe oder eine Tätigkeit soll im Nachhinein eine Sperre erfolgen. Diese darf ruhig Härter ausfallen...
    Während eines Spieles gilt der Tatsachenentscheid eines Spielleiters. Und genau diese Entscheidungen dürfen wir nicht immer Kritisieren und Kommentieren. Solche Überschriften wie "Pfeiffen-Schiri, Totaten-Schiri, Pfeiffe des Jahres, Idioten-Ref." usw. finde ich falsch! Ich stehe dazu, dass ich nicht Unparteiisch sein kann, deshalb schätze ich die Leistungen eines Schiedsrichters umso mehr.
  • bernd 25.02.2016 13:27
    Highlight Highlight Als ob dann alle Probleme gelöst wären. Bei dem lottrigen Regelwerk, wo die Hälfte im Ermessen des Schiedsrichters liegt ist man sich doch auch nach 3 Wiederholungen oftmals noch immer nicht einig. Klar könnte der Videobeweis in einigen Situationen helfen, aber es würde immer noch sehr viel diskutiert und es würde sich auch immer noch aufgeregt, da bin ich sicher.
  • nightsnake 25.02.2016 13:26
    Highlight Highlight lasst doch fussball einfach fussball sein!
    am schluss sind wir 4 stunden im stadion weil alle 5 minuten videos geschaut werden...?
    "die nachspielzeit beträgt 30 minuten"?!
  • Kza 25.02.2016 13:18
    Highlight Highlight Niemand "muss" sich aufregen. Einfach mal locker bleiben.
  • stregepe 25.02.2016 13:04
    Highlight Highlight Ich persönlich befürworte ebenfalls ein "Challange- System" im Fussball um kritische Szenen langsam zu betrachten. Noch viel wichtiger jedoch ist der Videoreferee wie es ihn z.B. im Eishockey gibt. Er sollte die Möglichkeit haben, Spieler auch nach dem Spiel für Unsportlichkeiten (Schwalben, Tätlichkeiten) zu sperren und zwar rigoros! Gewisse Spieler, die mit ihrer Idiotie den Sport zerstören (z.B. T. Xhaka) würden so endlich sanktioniert werden.
    Analog zum Strafrecht würden "Wiederholungstäter" stärker bestraft.
  • Luca Andrea 25.02.2016 12:58
    Highlight Highlight oder man sollte aufhören im Fernsehen wiederholungen in slow motion zu zeigen.
  • Colluci 25.02.2016 12:25
    Highlight Highlight Wie ihr schreibt, der Fussball ist ein schneller Sport geworden, doch wie wollt ihr dann das Offside machen? Alle Spieler bleiben dort stehen wo sie sind und der Schiri schaut es an und es geht weiter oder wie?
    Ja zur Torkamera und Spieler im nachhinein Sperren, nein dazu, dass man jede Aktion dann 5x anschaut.
    • Hayek1902 25.02.2016 12:45
      Highlight Highlight kannst in der tendenz halt eher laufen lassen und wenns ein tor gibt, kann man es nachher immer noch amschauen.
    • Colluci 25.02.2016 14:07
      Highlight Highlight das ist aber auch sch**sse, da kann die Defensive sofort stehen bleiben und nach dem Videobeweis schreien.
      Schwalben, Tätigkeiten und Tore solle man sicher im Videobeweis anschauen, anderes würde ich nein sagen.
    • Hayek1902 25.02.2016 15:15
      Highlight Highlight stehen bleiben können sie schon, aber wenn das tor dann zählt, stehen sie ziemlich dumm da.
  • Amboss 25.02.2016 12:14
    Highlight Highlight Unbedingt muss der Videobeweis her.
    Es geht im Fussball um Millionen. Dazu kommt, dass man zB mit Schwalben nur gewinnen kann. Und die Schiris müssen innnert Sekunden entscheiden. Das geht einfach nicht mehr.

    Wie würde es aber in der Umsetzung funktionieren? Wie lange kann man die Challenge einreichen?
    Ich stelle mir folgende Situation vor:
    Der Schiri entscheidet auf Weiterspielen (zB kein Hands), es kommt zum Gegenstoss - Tor.
    Kann man nach dem Tor noch Challenge für die vorangegangene Szene verlangen, mit der Folge, dass das Tor annuliert und der Handpenalty ausgeführt wird?
    • w'ever 25.02.2016 12:30
      Highlight Highlight ich finde nein. die challenge (1 pro halbzeit) sollte vom trainer oder captain innerhalb 5 sekunden kommen.
    • Amboss 25.02.2016 13:03
      Highlight Highlight @w'ever:
      Und was macht der Schiri dann, wenn die Challenge kommt? Abpfeifen?

      Wenn der Schiri in obigem Beispiel richtig lag, würde so ein guter Gegenangriff unterbunden. Das kanns ja auch nicht sein...

      Eine Lösung könnte sein: Challenge sofort (wie du schreibst, innert 5 Sek) beim 4. Offiziellen deponieren. Spiel läuft weiter bis zum nächsten Unterbruch.
      Wenn dieser nach einem Tor ist - nun ja, dann muss man erst die Challenge anschauen.
      Lag der Schiri richtig, ists Tor.
      Ansonsten: Handselfer auf der anderen Seite und Annullierung des Tors.
    • w'ever 25.02.2016 14:23
      Highlight Highlight vermutlich würde das mit dem vierten schiri zu lange dauern. also bitte lieber gleich direkt zum chef schiri. und der oder die arme vierte hat sicher schon genug damit zu tun die trainer und vorallem die sportchefs (sammer) im zaun zu halten.
      apropos sammer und konsorten. kann mir bitte jemand ernsthaft erklären, was diese sportchef (das ist glaubs sammer, oder?) auf der spielerbank verloren haben?
  • w'ever 25.02.2016 12:07
    Highlight Highlight ich musste mir die szene mit Hyka gegen st. gallen mehrmals anschauen. Hyka's körperkontakt ist für mich schon ein wenig gesucht.
    hier muss ich dem beni ausnahmsweise mal recht geben, dass man auf "beide seiten" entscheiden kann.
    Und wenn wir schon dabei sind. ich würde mir mehr refs wie beim rugby wünschen. faire autoritäts personen mit offenem mikrofon dass auch jeder im stadion hört wir sich die kinder auf dem platz benehmen.
  • giguu 25.02.2016 12:06
    Highlight Highlight der videobeweis soll niemals kommen. wir sind menschen und machen fehler. das gehört zum spiel dazu. der schiedsrichter ist ein faktor, der stimmung und emotionen ins spiel bringt. das verlieren wir mit dem videobeweis! ich habe keinen bock auf ein spiel mit zu viel technik, sonst können wir die spieler auch gleich durch roboter ersetzen. sorry für die typos, es ist kalt draussen :)
    • Sensei 25.02.2016 12:23
      Highlight Highlight Der Schiedsrichter sollte im besten Fall unsichtbar sein, sicherlich auf gar keinen Fall zu Stimmung und Emotionen beitragen.
    • Amboss 25.02.2016 12:23
      Highlight Highlight Dass Fehler gemacht werden, ist das eine.
      Damit könnte man noch leben.

      Dass Problem ist, dass mit diesen elenden Schwalben BETROGEN wird. Es geht um Betrugsbekämpfung.


      Und die Emotionen gehen ja nicht weg. Wenn der Schiri nach einer Challenge auf Penalty gegen das Heimteam entscheidet, nachdem er erst weitergelaufen hat, dann regt sich doch ein ganzes Stadion darüber auf.

    • maljian 25.02.2016 12:33
      Highlight Highlight Ja, Menschen können Fehler machen.
      Was aber ist mit den Schwalbenkönigen?
      Chalenges sind doch ganz vernünftig, wenn nicht zu oft eingegriffen wird geht's doch.

      Davon mal abgesehen, wenn ich mich recht entsinne gibt es im Eishockey auch Videobeweis.
      Wird dadurch das Spiel schlechter?
    Weitere Antworten anzeigen
  • ksayu45 25.02.2016 12:01
    Highlight Highlight am meisten kotzen mich diese schwalbenkönige an, die bei jeder kleinsten berührung, wenn überhaupt eine da ist (siehe video von sararer!) ein riesentheater machen. die gehören nachträglich von der disziplinarkommission für 3 spiele gesperrt!!
    • JohnDoe 25.02.2016 13:01
      Highlight Highlight Siehe bei Hyka... Gab Kontakt aber Hefti hätte statt das Bein ebenso gut seine Hand treffen können, da Hyka beinahe schon am Boden lag. Wenn man zudem noch so unnatürlich fällt... Selber Schuld! Richtige Entscheidung und Gratulation an den Schiri
    • Charlie7 25.02.2016 13:11
      Highlight Highlight Absolut. Ich schäme mich als Fussballer immer öfters.
      Die klassische Schwalbe im 16ner ist noch das eine, aber am meisten ärgere ich mich ab Spielern, die beim kleinsten Kontakt wie ein Mehlsack umfallen und sich ins Gesicht langen und am besten noch drei Rollen am Boden machen. Echt peinlich!
  • Sandro Zappella 25.02.2016 11:58
    Highlight Highlight Vergessen hast du die zwei irregulären Tore (1. Offside, 2. Foul) von Bayern gegen Juventus und den nicht gegebenen Elfmeter beim Handspiel von Vidal.
    • Reto Fehr 25.02.2016 12:15
      Highlight Highlight Hach, wie konnte ich die vergessen. Aber schön zu sehen, dass die Liste sich noch verlängern lässt. Vidals Handspiel finde ich könnte man Penalty geben, die anderen beiden: Zieh bitte die Zebrabrille ab;-)
      Hätten wir den Videobeweis doch nur jetzt schon.
    • hoi123 25.02.2016 12:47
      Highlight Highlight 1:2 war auck offside und dann müsste mann den Elfer an Lewa ganz am Anfang auch pfeiffen

«Steini» ballert an die eigene Latte – und Basel wirft ManUnited aus der Königsklasse

7. Dezember 2011: Serienmeister Basel sorgt in der Champions League für eine Sternstunde des Schweizer Klubfussballs. Im letzten Gruppenspiel der Champions League besiegt der FCB den grossen Favoriten Manchester United mit 2:1 und zieht auf Kosten der Engländer in die Achtelfinals ein.

Es ist der Abend, an dem einer der in der jüngsten Zeit populärsten Basler Fan-Songs entsteht:

Eine Stunde ist vorbei im sechsten und letzten Gruppenspiel der Champions-League-Saison 2011/12. Der FC Basel führt gegen das grosse Manchester United, das mit den Superstars Wayne Rooney, Luis Nani, Rio Ferdinand und Ryan Giggs antritt, mit 1:0. Xherdan Shaqiri hatte von links vors Tor geflankt, dort wurde Marco Streller nicht gedeckt und mit einer Direktabnahme erzielte er nach neun Minuten schon die …

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