Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Die ausgestreckte Faust: Gwen Berry ahmt den ikonischen Protest von Tommie Smith nach. bild: twitter

US-Athleten protestieren gegen Trump – jetzt drohen ihnen Sanktionen



Zwei US-Athleten haben am Wochenende ihren Gold-Triumph bei den Panamerikanischen Spielen in Lima zum Protest gegen Rassismus und andere Missstände in den Vereinigten Staaten genutzt.

Hammerwerferin Gwen Berry ahmte den ikonischen Protest gegen Ungerechtigkeit von US-Sprinter Tommie Smith und John Carlos bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko nach. Beim Erklingen der amerikanischen Nationalhymne hob sie ihre rechte Faust empor und senkte den Kopf. Barry sagte «USA Today», sie liebe ihr Land, aber «wofür wir im Moment stehen, ist extreme Ungerechtigkeit».

Die Aktion soll aber keine grosse Botschaft sein. «Sie steht für alles, was ich im vergangenen Jahr durchgemacht habe, und für alles, was das Land im vergangenen Jahr durchgemacht hat», erklärte sie. «Viel muss getan und gesagt und geändert werden. Ich versuche nicht, einen politischen Krieg zu beginnen. Ich weiss nur, dass Amerika es besser machen kann.»

Race Imboden indes folgte mit einem Knieprotest dem NFL-Quarterback Colin Kaepernick, der die Protestaktion 2016 ins Leben rief. «Ich habe mich entschlossen, meinen heutigen Moment an der Spitze des Podiums zu opfern, um auf Probleme aufmerksam zu machen, die meiner Meinung nach angegangen werden müssen», twitterte Imboden.

«Ich fühle mich geehrt, die USA in dieser Woche bei den Pan-Am-Games vertreten zu haben und mit Gold und Bronze nach Hause zu fahren. Mein Stolz wurde jedoch getrübt durch die zahlreichen Missstände in dem Land, das mir so sehr am Herzen liegt. Rassismus, Waffenkontrolle, Misshandlung von Einwanderern und ein Präsident, der Hass verbreitet.»

Ähnlich protestierte Imboden mit einem Mitspieler bereits bei der Fecht-WM 2017 in Ägypten. Im Januar erklärte er in einem Interview mit der italienischen Fechtwebsite «Pianeta Scherma», dass er durch Niederknien seine Meinung über sein Land zeigen wolle. «Es ist wichtig, sich zu Wort zu melden und sich für Menschen einzusetzen, die keine Stimme haben», so Imboden damals.

Bild

Imboden kniete bereits 2017 in Ägypten nieder. bild: pianetascherma.com

Beiden könnte deshalb eine Strafe drohen. Das Nationale Olympische Komitee der USA liess über einen Sprecher an mehrere Medien ausrichten, dass beide Athleten gegen die Regel verstossen hätten, auf politische Demonstrationen zu verzichten. Deshalb würden weitere Konsequenzen derzeit geprüft werden.

Bereits zu Beginn der Spiele hatte sich Leichtathletik-Legende Carl Lewis für mehr Gerechtigkeit im Sportausgesprochen. «Wir haben einen rassistischen und einen frauenfeindlichen Präsidenten, der niemanden außer sich selbst schätzt», sagte Lewis auf die Frage nach Gleichstellung der Geschlechter im Sport. (bn/pre)

#takeaknee: Footballer protestieren gegen Trump

Wenn Nike sich in die Politik einmischt, brennen Schuhe

Play Icon

Trump und die Folgen

Trumps Chaos-Aussenpolitik gefährdet den Weltfrieden

Link zum Artikel

Boris und Donald im Gegenwind: Warum man sie nicht unterschätzen darf

Link zum Artikel

Wie Putin und Trump versuchen, die Medien in den Griff zu bekommen

Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

Link zum Artikel

Wie Trump 8 Millionen Dollar auf magische Weise in 291 Millionen Dollar verwandelt hat

Link zum Artikel

Trump hat die Grand Old Party in eine autoritäre Bewegung verwandelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Trump und die Folgen

Trumps Chaos-Aussenpolitik gefährdet den Weltfrieden

95
Link zum Artikel

Boris und Donald im Gegenwind: Warum man sie nicht unterschätzen darf

39
Link zum Artikel

Wie Putin und Trump versuchen, die Medien in den Griff zu bekommen

28
Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

163
Link zum Artikel

Wie Trump 8 Millionen Dollar auf magische Weise in 291 Millionen Dollar verwandelt hat

83
Link zum Artikel

Trump hat die Grand Old Party in eine autoritäre Bewegung verwandelt

68
Link zum Artikel

Trump und die Folgen

Trumps Chaos-Aussenpolitik gefährdet den Weltfrieden

95
Link zum Artikel

Boris und Donald im Gegenwind: Warum man sie nicht unterschätzen darf

39
Link zum Artikel

Wie Putin und Trump versuchen, die Medien in den Griff zu bekommen

28
Link zum Artikel

Sorry, aber wir müssen wieder über Trump und Faschismus reden

163
Link zum Artikel

Wie Trump 8 Millionen Dollar auf magische Weise in 291 Millionen Dollar verwandelt hat

83
Link zum Artikel

Trump hat die Grand Old Party in eine autoritäre Bewegung verwandelt

68
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

80
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
80Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Grötzu 12.08.2019 22:38
    Highlight Highlight Watson wird angeprangert, nur schlecht von Trump zu schreiben. Stimmt. Somit schreibe ich etwas Gutes. Mh mh mh. Seit Stunden suche ich und finde einfach nichts. Habt Geduld mit mir, das Jahr ist je noch lang und ich finde noch etwas positives über Trump zu berichten.
  • Hiker 12.08.2019 17:25
    Highlight Highlight Ein Typ wie Trump trampelt auf allem herum und kümmert sich einen Dreck um Anstand und Menschenwürde. Er verbreitet rassistische Hetze und frauenfeindliche Reden. Was passiert? Rein gar nichts. Aber wehe jemand wagt es diesen Teufel in Menschengestalt zu kritisieren, dann ja dann wird zum Zweihänder gegriffen. Es wird moralisiert und verurteilt. In was für einer verkorksten Zeit leben wir eigentlich?
  • TodosSomosSecondos 12.08.2019 14:39
    Highlight Highlight Bei uns ist es andersrum hier würde ein Bundesrat gegangen, wenn er sich negativ über Roger Federer äussert 🤷🏼‍♂️
  • landre 12.08.2019 11:39
    Highlight Highlight In diesem Kontext ist das Niederknien eine friedliche und demütige Geste welche Respekt (gegenüber dem Sport, dem Volk bzw. der Gesellschaft und der Nation) mit Protest (gegenüber gewissen Misständen) vereint.

    Klar, politischer Aktivismus ist im Sport fast immer heikel gar verwerflich. Der 1. Zusatzartikel bleibt hier aber respektiert und hat eigentlich ohnehin einen höheren Stellenwert/ Verfassungsrang als jegliche andere Sichtweise oder juristische Eskamotage.
    • banda69 12.08.2019 14:03
      Highlight Highlight @landre

      Wieso ist politische Äusserung im Sport heikel oder gar verwerflich?

      Rennen und Klappe halten?
    • TodosSomosSecondos 12.08.2019 15:12
      Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, dass diese "Regel" aus der Nachkriegszeit stammt. Die Nazis haben es ja meisterlich verstanden, Sportanlässe für ihre Propaganda zu nutzen.

      Ob etwas berechtigter Protest oder Propaganda ist, liegt halt immer im Auge des Betrachters, so dass man eine Instrumentalisierung des Sports für politische Zwecke generell vermeiden möchte - auch für eine Gute Sache.
    • landre 12.08.2019 16:38
      Highlight Highlight @banda69

      Weil Sie und/ oder ich wohl kaum jemals in eine Küche, an eine Kunst Vernissage, ins Kino, an eine Gemeindeversammlung oder an den Arbeitsplatz gehen um dann dort zusammen oder antagonistisch zum Beispiel Fussball zu spielen oder zu zelebrieren.

      PS. Die Causa dieser Sportler-innen hier oben unterstütze ich politisch zwar überzeugt, objektive Differenzierung (durch Kontext, etc.) hat aber trotzdem stets Vorrang gegenüber meinen subjektiven Orientierungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • snowleppard 12.08.2019 11:21
    Highlight Highlight Ja ... und die erfolgreichsten Sportler waren Schwarze:
    Jesse Owens, Carl Lewis, Muhammad Ali ... usw.
    Gut gemacht, Sportler - gegen Lügen und Dummheit!
    • schreiben was ist. 12.08.2019 12:48
      Highlight Highlight Nicht vergessen Federer. Der Vorzeigeschwarze schlechthin.
    • FrancoL 12.08.2019 15:09
      Highlight Highlight @schreiben . . . . , wie üblich neben der Spur, es geht hier um die Staaten, aber klar Hauptsache "ich schreibe was" konnte in die Tasten hauen.
      Einfach lächerlich.
    • ujay 12.08.2019 17:59
      Highlight Highlight @Schreiben. Troll😂😂😂!!!
  • DieFeuerlilie 12.08.2019 11:20
    Highlight Highlight Nun ja.. da die Politiker -House und Senate- offenbar nicht gewillt sind, gegen Trump aufzustehen, muss es die Zivilgesellschaft in die Hand nehmen.
    Friedlich, aber bestimmt.

    Und dass sich Sport und Politik nicht wirklich trennen lassen, haben meine Vorkommentatoren bereits zur Genüge dargelegt.

    Gedankenspiel:
    Wenn Sportler gegen Einwanderer protestieren würden, würde Trump sie dann auch zum Schweigen bringen wollen..?
  • René Obi (1) 12.08.2019 11:11
    Highlight Highlight Die Forderung, Sport und Politik zu trennen, ist total verlogen. Seit den alten Römern mit ihrem panem et circensis, also "gebt dem Volk Brot und Spiele" mit dem Ziel es von politischen Belangen abzulenken um einfacher regieren zu können, ist der Sport mit der Politik untrennbar verbunden. Die Aktion der US-Sportler/innen ist grandios. Danke!
  • Beggride 12.08.2019 11:02
    Highlight Highlight Wie war das schon wieder mit Demokratie und Meinungsfreiheit aus den doch so mega toleranten USA? Sie sind zwar noch weit weg vom Einpersonenkult aus Russland, aber haben mittlerweile viele Schritte in ihre Richtung gemacht.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 12.08.2019 11:28
      Highlight Highlight Nur wenn sie Trump auch passt.
      Sah man schon bei den Footballspielern.
      Bevor sie gegen Trump protestiert haben, waren es Helden. Kaum hatten sie Trump kritisiert, waren sie für ihn nur noch Abschaum.
    • Heinzbond 12.08.2019 12:04
      Highlight Highlight Na ja, 30 min Fox und ich fühle mich schon trumpisiert... Ich denke solange niemand etwas dagegen macht, wird trump immer mächtiger....
  • Chrigi-B 12.08.2019 11:02
    Highlight Highlight Wenn sich Sportler und andere "Promis" zur Politik äussern, fällt mir nur ein Spruch ein: Schuster bleib bei deinen Leisten!

    Ausserdem verstehen sie nichts vom Geschäft, wie Michael Jordan schon sagte:
    "Republicans buy shoes too"


    • Fulehung1950 12.08.2019 12:39
      Highlight Highlight Aha, Sportler und Prominente sollen sich nicht zur Politik äussern, denn sie verstehen nichts. Und sind keine denkenden Bürger oder wie? Aber Chrigi B. darf sich äussern, auch über die USA und weiss natürlich Bescheid. Wie war das mit dem Schuster?
    • Fritz N 12.08.2019 13:27
      Highlight Highlight Nach dieser Logik, solltest Du dich aber vermutlich auch nicht mehr zur Politik äussern, oder bist Du Politiker? Und dann könnten wir auch gleich wieder aufhören mit dieser Demokratie...
    • Der_Andere 12.08.2019 13:30
      Highlight Highlight Donald Trump war bis vor 4 Jahren nur ein dubioser Geschäftsmann und selbstverliebter "Promi". Heute ist er Präsident. Gilt das in diesem Fall auch?

      Ab wann darf man sich denn politisch äussern? Welche Qualifikationen muss man den mitbringen um eine politische Meinung haben zu dürfen? Darf Chrigi-B als mutmasslicher nicht-Politiker in der Schweiz überhaupt abstimmen oder sollte er lieber bei seinen Leisten bleiben und schweigen? Ist die von dir hier geäusserte Meinung im Prinzip ein Aufruf zu Apartheid, in dem du gewissen Menschen politische Rechte absprichst?

      Fragen über Fragen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 12.08.2019 10:46
    Highlight Highlight Aus einem Song der Neville Brothers:

    We have the freedom of speach - as long as you don't say too much.

    Der Song (Brother Blood) ist schon sehr alt, aber leider noch immer resp. schon wirder sehr aktuell.
  • Nüübächler 12.08.2019 10:46
    Highlight Highlight Kein Tag vergeht an dem das Watson Team keinen Artikel über Trump bringt, und nur immer negativ. Wie vorliegender Artikel, der ja überhaupt nicht wichtig ist. Warum lässt ihr so einen Beitrag nicht einfach sein? Für uns in Europa ist es von null Interesse. Somit könntet ihr einmal Trump Trump sein lassen und niemand müsste sich über den Mann ärgern. Denn mit dem dauernden Trump Bashing macht ihr genau das was ihr den Konservativen so gern unterstellt, ihr schürt Hass.
    • Fulehung1950 12.08.2019 12:32
      Highlight Highlight Wenn nichts Positives kommt...... Das ist nun mal die brutale Realität!
    • FrancoL 12.08.2019 15:12
      Highlight Highlight Naja der Trump twittert auch den ganzen Tag und da ist einwenig Gegenwind durch Watson durchaus angebracht.
  • Manuel Schild 12.08.2019 10:44
    Highlight Highlight Toll das sich der “Schweizer” Imboden gegen Trump positioniert. Macht mich stolz.
    • Fulehung1950 12.08.2019 12:40
      Highlight Highlight Mir wäre es lieber, Schweizer würden sich in der Schweiz gegen das Lager erheben, das Trump mit seinem Populismus so nahe steht...
    • TheBase 12.08.2019 15:40
      Highlight Highlight Man stelle sich bloss mal den Aufstand der Eidgenossen vor, wagte es „ein Ausländer“ den Bundespräsidenten zu kritisieren 😂
    • Fulehung1950 12.08.2019 18:27
      Highlight Highlight Ich wäre vorsichtig mit dem Stolz. Immerhin hat irgend ein Imboden die Schweiz mal im Stich gelassen, anstatt sie aufzubauen, und hat es vorgezogen, als Wirtschaftsflüchtling in die Staaten abzuhauen. *ironie*
  • Mutbürgerin 12.08.2019 10:41
    Highlight Highlight Seltsame Aktionen. Wieso treten sie überhaupt für ein Land an, wenn sie es so verachten und gegenüber anderen Ländern in den Dreck ziehen. Sie selber representieren mit ihrem Erfolg ja, dass es möglich ist, im aktuellen Umfeld erfolgreich zu sein, wenn man es will.
    • Nick Name 12.08.2019 10:53
      Highlight Highlight Offenbar haben Sie den Beitrag nicht gelesen.

      Nur ein Satz z.B. von Race Imboden:
      «Ich fühle mich geehrt, die USA in dieser Woche bei den Pan-Am-Games vertreten zu haben und mit Gold und Bronze nach Hause zu fahren.»

      «Land verachten» und den aktuellen Präsi nicht toll finden ist ja nicht ganz unbedingt völlig dasselbe ...
    • Klaus07 12.08.2019 10:55
      Highlight Highlight Das Gegenteil ist der Fall!
      Diese Sportler lieben Ihr Land!

      Die einzigen die zur Zeit ihr Land in den Dreck ziehen sind Trump und seine GOP!
    • Beggride 12.08.2019 10:58
      Highlight Highlight Sie protestieren gegen die Regierung und nicht gegen das Land. Und dass sie repräsentieren sollten, dass es im Umfeld möglich ist, erfolgreich zu sein, ist absoluter Schwachsinn. Einzelne Profisportler zeigen nicht auf, dass das Land ein gutes Umfeld ist! Sonst wäre gemäss Medaillenspiegel Olympia 2016 Äthiopien ein besseres Umfeld als die Schweiz oder Portugal, da sie mehr Medaillen erhalten haben. Glaube nicht...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Allion88 12.08.2019 10:33
    Highlight Highlight die gleichen, die sich trotz tausenden toten ans second amendment klammern, wollen jetzt wirklich das first amendment nicht gelten lassen und die sportler bestrafen?

    ironie auf stufe USA
  • Töfflifahrer 12.08.2019 10:30
    Highlight Highlight Da war doch mal was vor langer Zeit, 🤔🤔🤔
    Ach ja schon fast vergessen, es hiess mal das Land wo die Meinungsäusserung die in der Verfassung steht und ‚the land of the free‘ genannt wurde.
    Ja lang ist’s her.

    Es ist erschreckend wie nah die USA an einer Autokratie sind.
  • El Vals del Obrero 12.08.2019 10:23
    Highlight Highlight Wenn Sport und Politik total getrennt sein sollten, dann sollte man auch nicht zu Nationalhymnen strammstehen müssen.
    • Nick Name 12.08.2019 10:54
      Highlight Highlight Zehn - nein: 100 Herzen für diesen Kommentar.
      Oder no meh. :-)
    • Butschina 12.08.2019 11:05
      Highlight Highlight Ich finde dass das Strammstehen eine Art ist die Hymne zu begleiten. Will jemand während der Hymne Tanzen, Knien oder so, heisst das für mich nicht sein Land nicht zu ehren.
    • MAOAM 12.08.2019 11:08
      Highlight Highlight Und die käuflichen Typen vom IOC sollten sehr vorsichtig sein mit Drohungen von Aberkennung und Ausschluss von Medaillen und Spielen. Die IOC-Typen sind ja überhaupt nicht politisch, sie werden nur bezahlt von diesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • giandalf the grey 12.08.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich finde Politik im Sport ja eigentlich total deplatziert. Aber wenn du im Sport ein Land vertrittst, ist das bereits politisch. Daher finde ich es mehr als gerechtfertigt, dass Sportler diese Situation auch für politische Botschaften nutzen. Wer keine Politik im Sport will, sollte sich dafür einsetzen, dass der Sport weniger nationalistisch organisiert wird. Solange die Sportler Mini-Aussenminister sind, muss man damit klar kommen, dass sie auch was zu sagen haben.
  • Sisiphos 12.08.2019 10:15
    Highlight Highlight Auch eine gewohnte Äusserung ist eine politische Äusserung - nämlich Zustimmung zu den bestehenden politischen Verhältnissen. Und diese müssten somit auch geahndet werden. Oder man toleriert eben beides.
  • Dein Vater 12.08.2019 10:12
    Highlight Highlight «Ich fühle mich geehrt, die USA in dieser Woche bei den Pan-Am-Games vertreten zu haben und mit Gold und Bronze nach Hause zu fahren. Mein Stolz wurde jedoch getrübt durch die zahlreichen Missstände in dem Land, das mir so sehr am Herzen liegt. Rassismus, Waffenkontrolle, Misshandlung von Einwanderern und ein Präsident, der Hass verbreitet.»


    Waffenkontrollen sind pöse!
    • DieFeuerlilie 12.08.2019 10:55
      Highlight Highlight @Dein Vater

      “Waffenkontrollen sind pöse!

      Nun.. entweder ist mir deine Ironie entgangen, oder..
      Dein Kommentar ist einfach nur -sorry, ein passenderes Wort fällt mir grad nicht ein- dämlich.
      Und fahrlässig verharmlosend.

      Such dir‘s aus.
    • aglio e olio 12.08.2019 11:29
      Highlight Highlight ja, es müsste "mangelnde Waffenkontrolle" heissen und war sicher so gemeint.
    • RicoH 12.08.2019 11:51
      Highlight Highlight Wenn man die Erwähnung von "Gun Control" im Kontext seiner Einleitung "We must call for change" sieht, dann macht es schon Sinn.

      Nur noch eine persönliche Anmerkung: das "pöse" fand ich, als es gerade aufkam, irgendwie noch originell.
  • willi202202 12.08.2019 10:12
    Highlight Highlight Was soll denn das für eine weltfremde regel, dass der Sportler nicht politisch seind darf? Genau das ist doch publicity für eine Sportart!
  • Linus Luchs 12.08.2019 10:10
    Highlight Highlight Muhammad Ali verweigerte 1967 den Kriegsdienst in Vietnam. "Kein Vietcong nannte mich jemals Nigger." Er nahm in Kauf, dass ihm der Weltmeistertitel aberkannt wurde, dass ihm die Boxlizenz entzogen wurde, dass er vor Gericht verurteilt wurde. Alis Kriegsdienstverweigerung löste eine landesweite, hitzige Debatte aus, und er ermutigte Tausende andere, sich dem tödlichen Wahnsinn zu widersetzen. Die Athleten, die jetzt gegen Trumps Menschenverachtung Widerstand leisten, erinnern sich vielleicht an Muhammad Ali. Er ist und bleibt ein leuchtendes Vorbild.
    • KOHL 12.08.2019 14:52
      Highlight Highlight Der grösste Sportler ist und bleibt Roger Federer!
    • TheBase 12.08.2019 15:33
      Highlight Highlight Uiiiiii, und wieso ausgerechnet Roger Federer?
  • eselhudi 12.08.2019 10:05
    Highlight Highlight top! auch top: der name race imboden 😂 wohl schweizer vorfahren?
  • Therealmonti 12.08.2019 10:05
    Highlight Highlight Mein Respekt gehört diesen beiden Athleten und all den anderen Amerikanern, die nicht einfach so hinnehmen, was dieser Rassist, Narzisst, Klimakrisenverleugner, Frauenverächter, Homophobe, Lügner und Betrüger im Weissen Haus alles verbricht.
    • Heinzbond 12.08.2019 12:07
      Highlight Highlight Dito theralmonti
  • Triple A 12.08.2019 09:56
    Highlight Highlight Mutig! Jeder Beitrag zur Abwahl von D. Trump ist wertvoll und sei er noch so klein!
  • RicoH 12.08.2019 09:55
    Highlight Highlight Die Politik sonnt sich gerne in den Erfolgen ihrer Sportler. Da werden positive Äusserungen zum Land vom Sportler geduldet oder sogar erwartet.

    Sobald sich aber ein Sportler nicht wie eine Marionette verhält und Menschlichkeit zeigt, wird gleich mit Sanktionen gedroht oder diese sogar verhängt.

    Also liebe Sportler: positiv politisieren ja, negativ aber auf gar keinen Fall.
    • Citation Needed 12.08.2019 13:14
      Highlight Highlight Mancini hatte mit dem Verband vereinbart, seiner politischen Gesinnung nur privat nachzugehen. Daran hat er sich aber nicht gehalten, woraufhin ihm die Lizenz entzogen wurde. Hätte er sich 2 x überlegen müssen. Patriotismus hätte er problemlos ausleben können, er hat aber rechtsradikale Inhalte in die Sportwelt einschleppen wollen, das geht nun mal über eine persönliche Meinungsäusserung hinaus.
      Oder würdest Du einen Islamisten dulden, der auf dem Podest z.B. allen Juden/Westlern den Tod wünscht? Seit Mill wissen wir, dass jede Freiheit Grenzen hat.
    • Citation Needed 12.08.2019 20:39
      Highlight Highlight Rainer Winkler, ich wiederhole: Mancini hatte einen Deal, den er nicht einhielt. Es hiess, er dürfe seine Gesinnung nur als Privater, nicht als Leichtathlet ausleben. Dieser 'gewisse Léon D.' ist auch nicht irgendwer, sondern bekannter Nazi, und eine Athlethen-Fanseite ist eben nicht der private Stammtisch, sondern betrifft den Leichtathlethen Mancini. Erwartete er, dass Swiss Athletic diesen Verstoss ohne Konsequenzen hinnähme? Der Fall war klar, er hat's verbockt.

      https://www.nzz.ch/sport/schweizer-verband-laesst-den-sprinter-pascal-mancini-nicht-an-em-teilnehmen-ld.1408010
    • Citation Needed 13.08.2019 09:13
      Highlight Highlight Rainer Winkler, hatte ich ganz vergessen: Mancini hatte schon 2014 mehrmals den Quenelle-Gruss gezeigt (auch als Frz. Hitlergruss bekannt).
      Vor diesem Hintergrund mutet seine Verteidigung nach den Vorfällen 2018 (will von nichts gewusst haben, war alles nicht so gemeint, etc.) einfach nur peinlich an. Für wie doof hält er den Rest der Welt?

      Und: hier geht es nicht mehr um Meinungsfreiheit, sondern mind. um Zuwiderhandeln gegen den Athleten-Kodex (jedeR AthletIn bekennt sich zu Fairplay und gegen Diskriminierung aller Art), den er selbst unterzeichnete.

Trump rammt den Kurden das Messer in den Rücken – und kassiert Kritik von allen Seiten

Donald Trump lässt den Türken freie Hand in Nordsyrien. Experten und Politiker aus allen Lagern kritisieren ihn dafür harsch.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drohte am Samstag in Ankara, dass die Türkei kurz vor einem Militäreinsatz im Norden von Syrien stehe. Und zwar mit dem vollen Programm – will heissen: «Sowohl aus der Luft als auch mit Bodentruppen.»

Nach einem Gespräch mit Erdogan am Sonntagabend kündigte Donald Trump am Montag an, dass man der Türkei freie Bahn gewährt.

Im Morgengrauen begannen US-Truppen mit dem Abzug, wie der Sprecher der von Kurdenmilizen dominierten Syrisch-Demokratischen Kräfte …

Artikel lesen
Link zum Artikel