DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Overview of the women's pole vault competition at the main railway station in Zurich, Switzerland, Wednesday, August 31, 2016. The other competitions of the Weltklasse IAAF Diamond League international athletics meeting in the Letzigrund stadium in Zurich will take place tomorrow, September 1st. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Ungewohntes Bild: Die Zürcher Bahnhofhalle wird zum Stabhochsprung-Schauplatz. Bild: KEYSTONE

Holly Bradshaw springt in der Zürcher Bahnhofhalle zum Sieg – Nicole Büchler enttäuscht

Die Britin Holly Bradshaw gewinnt überraschend den Wettkampf der Stabhochspringerinnen im Hauptbahnhof Zürich. Für Nicole Büchler endet der Anlass mit einer Enttäuschung.



Bradshaw meisterte sämtliche Höhen bis und mit 4,76 m im ersten Versuch. Ihr makelloses Standblatt trug ihr den Sieg vor der höhengleichen Sandi Morris ein. Die Amerikanerin hatte bereits an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wegen der höheren Anzahl Fehlversuche nur Silber gewonnen. 

epa05517199 Holly Bradshaw of Great Britain competes in the women's pole vault competition for the IAAF Diamond League international athletics meeting, at the main railway station in Zurich, Switzerland, 31 August 2016. The other competitions of the IAAF Diamond League international athletics meeting will take place at the Letzigrund stadium in Zurich on 01 September 2016.  EPA/ENNIO LEANZA

Die Siegerin: Holly Bradshaw jubelt im Fallen. Bild: EPA/KEYSTONE

Für die Olympia-Sechste Nicole Büchler endete der Wettkampf enttäuschend. Die Bielerin riss ihre Einstiegsmarke von 4,51 m dreimal, obwohl die Höhe eigentlich kein Problem darstellte. Der Schweizerin fehlte in ihren Flügen die Tiefe, sie fiel jeweils auf die Latte. Ihr fehle nach der Zwangspause durch die Oberschenkelverletzung wohl die nötige Anlaufgeschwindigkeit, analysierte die Schweizerin.

Einen Weltrekord gab's nur in der Maskottchen-Disziplin.

Das Letzigrund-Stadion wird am Donnerstag einmal mehr ausverkauft sein. 25'000 Zuschauer werden bei «Weltklasse Zürich» für die gewohnt gute Stimmung sorgen. Als «Olympische Spiele an einem Abend», kündigte Meeting-Direktor Andreas Hediger den ersten Diamond-League-Final an.

Das 200-m-Rennen der Frauen gilt als eines der Highlights des Meetings. Neben Elaine Thompson, der Doppel-Olympiasiegerin von Rio, sind auch die niederländische Weltmeisterin Dafne Schippers sowie die Olympiasiegerinnen Allyson Felix und Veronica Campbell-Brown am Start. 

epa05497788 Elaine Thompson of Jamaica poses with her gold medal on the podium after winning the women's 200m final of the Rio 2016 Olympic Games Athletics, Track and Field events at the Olympic Stadium in Rio de Janeiro, Brazil, 18 August 2016.  EPA/YOAN VALAT

Thompson nach ihrem Sieg über 200 m in Rio. Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

Ebenfalls mit dabei ist die Schweizerin Mujinga Kambundji. Sie hoffe, dass sie in diesem Weltklasse-Feld nicht zu stark abfallen werde, sagte die Bernerin mit einem Lächeln.

Einer der Höhepunkte aus Schweizer Sicht ist das Rennen über 400 m Hürden mit Kariem Hussein. «Die Bedingung, dass ich in Zürich laufe, war, dass ich gesund bin», sagte der 27-jährige Thurgauer. Er spüre den Fuss noch immer, aber die Verletzung sei besser geworden. Hussein, der 2015 in Zürich triumphiert hatte, plagt sich seit Mitte Juni mit einer Knöchelverletzung herum. 

Resultate

Zürich. Diamond League.
Frauen. Stab (in Bahnhofhalle, kein Diamond-League-Final):
1. Holly Bradshaw (GBR) 4,76.
2. Sandi Morris (USA) 4,76.
3. Katerina Stefanidi (GRE) 4,71.  
Ferner: 7. Angelica Moser (SUI) 4,36. - Nicole Büchler (SUI) ohne gültigen Versuch. (sda/jsc)

Die 25 Weltrekorde im Zürcher Letzigrund

Sportler unterhalten uns ... auf allen Ebenen

Ideal fürs Transferfenster: Shaqiri und Co. geben ultimative Bewertungen für Fussball-Klubs ab

Link zum Artikel

«In allen Ehen weiss es der Mann besser, ausser bei Andrew hat das Weibrecht» – wir haben unseren Spass mit Skifahrer-Namen

Link zum Artikel

«Egal wie viele Medis er schon hat – Admir will Mehmedi» – die besten Egal-Memes mit Schweizer Sportlern

Link zum Artikel

Höhlenmensch, Schrei-Baby, Bikini-Beauty, lahmer Gaul: So sehen wir Federer, Djokovic und Co.

Link zum Artikel

Shaqiri als Käse, Drmic als Katzenfutter oder Magnin als Guetzli: 10 Fussballernamen, die sich als Marke eignen

Link zum Artikel

Und jetzt die besten User-Memes: «Ich habe noch keinen Spieler zu Hause besucht – ausser bei Daniel Davari» 

Link zum Artikel

«Keiner schlägt seine Frau ausser Yassine, der denkt sich, das Chikhaoui» – wir haben mal wieder unseren Spass mit Fussballer-Namen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

05.08.1997: «Gring ache u seckle» – Anita Weyermann rempelt sich zu WM-Bronze und prägt einen Spruch für die Ewigkeit

5. August 1997: Was tun, wenn man in einer Sackgasse steckt? Ellbogen raus und dann «Gring ache u seckle, seckle, seckle» – Anita Weyermann macht sich beim 1500-m-Final in Athen unsterblich.

Da liegt sie, im Zielauslauf des Olympiastadions von Athen. Auf dem Rücken, die Beine ausgestreckt, schnappt Anita Weyermann wie ein Fisch an Land nach Luft. 

Die 19-jährige Gymnasiastin aus dem bernischen Gümlingen ist beim 1500-m-Final der WM an ihre Grenzen gegangen – und auf den letzten 300 Metern sogar noch weit darüber hinaus. Als die Schwedin Malin Ewerlöf ihr auf die Beine helfen will, sackt Weyermann einfach wieder in sich zusammen. 

Hat sich dieser brutale Effort gelohnt, oder …

Artikel lesen
Link zum Artikel