Sport
Eishockey

Spengler Cup: Sparta Prag schlägt Team Canada und steht im Halbfinal

epa12617016 Praha's Filip Chlapik celebrates after scoring the 1-2 goal during the Spengler Cup ice hockey match between Sparta Prague and Team Canada, in Davos, Switzerland, 29 December 2025. EP ...
Filip Chlapik jubelt über sein Tor zum 2:1, auf das Team Canada keine Antwort mehr hatte.Bild: keystone

Am Ende wird es für Team Canada zum Debakel – Sparta Prag steht im Halbfinal

Erstmals wieder seit 2022 scheidet das Team Canada als erstes Team aus dem Spengler Cup in Davos aus. Die Kanadier unterliegen Sparta Prag mit 1:5.
29.12.2025, 14:1029.12.2025, 17:54

Vor drei Jahren unterlagen die Kanadier im ersten K.o.-Spiel des vierten Turniertags dem schwedischen Vertreter Örebro mit 1:3. Drei Jahre später wies wieder fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor den Weg in die Niederlage.

Das Team Canada erspielte sich die grössere Anzahl und auch die bedeutend besseren Torchancen. Der einzige Schuss, den Spartas Goalie Jakub Kovar (ex-ZSC) aber passieren lassen musste, wurde von Tschechiens Weltmeister Jakub Krejcik unhaltbar ins eigene Netz abgefälscht.

95 Sekunden nach diesem 1:1-Ausgleich brachte Filip Chlapik Sparta Prag gleich wieder in Führung. Danach brachen die Kanadier resigniert ein. Der Lette Martins Dzierkals erzielte zwei Tore. Zweimal traf Sparta Prag ins leere Tor.

Sparta Prag verlor bei seiner letzten Teilnahme in Davos 2022 den Final mit 2:3 nach Verlängerung gegen Ambri-Piotta. In den Halbfinals trifft Sparta am Dienstagnachmittag auf die US Collegiate Selects.

Sparta Prag - Team Canada 5:1 (0:0, 0:0, 5:1)
6762 Zuschauer (ausverkauft). SR Gerber/Tscherrig (SUI), Obwegeser/Dapuzzo (SUI).
Tore: 47. Dzierkals (Irving, Hrabik) 1:0. 54. Peca 1:1 (Eigentor Krejicik). 55. Chlapik (Vesalainen) 2:1. 59. (58:18) Dzierkals (Raska) 3:1 (ins leere Tor). 60. (59:12) Vesalainen 4:1 (ins leere Tor). 60. (59:58) Nemecek (Sirota) 5:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Sparta Prag, 1mal 2 Minuten gegen Team Canada.
Bemerkungen: Sparta Prag mit Kovar, Team Canada mit Hughes im Tor. (nih/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
1 / 13
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015.
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Despacito mit Eishockey-Spielern
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Darkside
29.12.2025 18:00registriert April 2014
Das war wohl das schwächste Team Canada das ich in all den Jahren gesehen habe.
341
Melden
Zum Kommentar
avatar
Jacques #23
29.12.2025 19:05registriert Oktober 2018
Besser junge hungrige und spektaktuläre Kanadier aufbieten als die ausgeleierten Europa Söldner.

Das dürfte für Hockey Canada eigentlich kein Problem sein?
201
Melden
Zum Kommentar
avatar
HCF Gottéron
29.12.2025 19:29registriert April 2025
Schon etwas enttäuschend was das Team Kanada gezeigt hat. Und dann noch die Gerüchte über ein Rückzug aus dem Spengler-Cup. Man könnte aber auch ein internationales Mix-Team mit Ausländern der NL und SL machen. Das wäre ev. auch noch interessant.
203
Melden
Zum Kommentar
12
Minister feuert nach Gabuns Aus am Afrika-Cup den Trainer – und suspendiert alle Spieler
Gabun war mit Hoffnungen auf ein Weiterkommen zum Afrika-Cup nach Marokko gereist. Am Ende schied das Land aber ohne einen Punkt aus. Der Sportminister reagiert.
Ein 0:1 gegen Kamerun, ein 2:3 gegen Mosambik und ein 2:3 gegen die Elfenbeinküste: Das ist die Bilanz Gabuns beim diesjährigen Afrika-Cup. Mit null Punkten sind die «Panther» als Letzter der Gruppe F ausgeschieden. Das Abschneiden ist für Fans, Mannschaft und Trainer eine herbe Enttäuschung – und auch für den Sportminister Dr. Simplice-Desiré Mamboula.
Zur Story