1. Breezy Johnson USA +1:36.10
2. Emma Aicher GER +0.04
3. Sofia Goggia ITA +0.59
Die Schweizerinnen
14. Corinne Suter +1.91
17. Janine Schmitt +2.18
18. Jasmine Flury +2.41
19. Malorie Blanc +2.67

Breezy Johnson freut sich über ihre starke Fahrt – da weiss sie noch nicht, dass sie zu Gold reicht.Bild: fxp-fr-sda-rtp
Die Olympia-Abfahrt der Frauen in Cortina d'Ampezzo schrieb viele verrückte Geschichten – mit den Schweizerinnen in Nebenrollen.
08.02.2026, 08:3008.02.2026, 13:40
Die Olympiasiegerin
Im Schatten des Rummels um ihre Landsfrau Lindsey Vonn ging Breanna «Breezy» Johnson fast schon etwas vergessen. Dabei musste man die 30-Jährige durchaus auf der Rechnung haben. Vor einem Jahr wurde Johnson in Saalbach auf einer vom Profil her ähnlichen Strecke Weltmeisterin und gestern legte sie im Abschlusstraining die schnellste Zeit hin.
Die Gold-Fahrt von Breezy Johnson.Video: SRF
Auf der Olimpia delle Tofane legte die Amerikanerin keine perfekte Fahrt hin, aber sie liess die Ski immer laufen. In Passagen, wo andere Fahrerinnen aus der Position gehen mussen, zog Johnson einfach in der Hockeposition durch.
Damit zog Johnson quasi mit Franjo von Allmen gleich – beide sind nun amtierende Weltmeister und Olympiasieger in der Abfahrt. Speziell im Fall von Breezy Johnson: Trotz Olympiasieg und Weltmeistertitel hat sie im Weltcup noch keinen Sieg auf dem Konto.
Das weitere Podest
Silber ging an die verblüffende Allrounderin Emma Aicher. Die 22-jährige Deutsche war die Einzige, die Johnson so richtig gefährden konnte. Am Ende fehlten der Allrounderin, die in Schweden aufgewachsen ist und als Teenager drei Jahre in Engelberg lebte, lediglich vier Hundertstel zu Gold.

Im Ziel ärgert sich Aicher zuerst noch über die knapp verpasste Führung.Bild: keystone
«Es dauert noch eine Weile, bis ich checke, was heute passiert ist. Aber ich freue mich natürlich riesig», fasste die Silbergewinnerin ihre Gemütslage nach dem Rennen zusammen.
Bronze ging an die italienischen Gastgeber. Sofia Goggia, die sich zuhause eigentlich Gold gewünscht hatte, fuhr nach dem langen Unterbruch nach Lindsey Vonns Sturz immerhin noch auf den driten Platz. Die Italienerin hat somit einen kompletten Medaillensatz an Olympischen Spielen gewonnen, nachdem sie 2018 Olympiasiegerin in der Abfahrt wurde und vor vier Jahren in der Königsdisziplin Silber holte.

Goggia machte das beste aus schwierigen Voraussetzungen.Bild: keystone
Die Schweizerinnen
Die Schweizerinnen konnten nicht überzeugen. Als bestklassierte landete Corinne Suter mit 1,91 Sekunden Rückstand auf Siegerin Breezy Johnson auf Rang 19. Sie hatte nach dem Unterbruch aufgrund des Sturzes von Lindsey Vonn auch schon etwas mit dem Handycap der weicher und langsamer werdenden Piste zu kämpfen.
Die Fahrt von Corinne Suter.Video: SRF
Malorie Blanc (Startnummer 1), Jasmine Flury (Startnummer 4) und Janine Schmitt (Startnummer 5) hatten diesbezüglich deutlich bessere Bedingungen, konnten diese aber nicht in ein gutes Resultat ummünzen. «Am Ende bin ich mit dem Ergebnis natürlich enttäuscht, aber es sind wichtige Erfahrungen, die ich sammle», bilanzierte Blanc.
Das Interview mit Malorie Blanc.Video: SRF
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Das Schweizer Ergebnis ist auf den ersten Blick natürlich extrem enttäuschend, darf aber auch etwas relativiert werden. Mit Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin fehlten zwei der drei besten Speed-Fahrerinnen aufgrund Verletzungen. Corinne Suter hat sich im Dezember ebenfalls verletzt, hat wichtige Wochen der Vorbereitung verpasst und ist erst gerade in den Weltcup zurückgekehrt. Auch Jasmine Flury hatte eine zweijährige Verletzungspause hinter sich.
Die Fahrt von Jasmine Flury.Video: SRF
Blanc (21) und Schmitt (25) nehmen indes an ihren ersten Olympischen Spielen teil und befinden sich – für Speed-Fahrerinnen – noch in einem jungen Ski-Alter. Sie sind hier um Erfahrungen zu sammeln und bei künftigen Grossanlässen abzuliefern. Eine besseres Abschneiden wäre wünschenswert gewesen, aber bereits im Vorfeld war klar, dass für dieses Quartett in der Abfahrt eine Medaille unwahrscheinlich ist.
Die Fahrt von Janine Schmitt.Video: SRF
Der grosse Aufreger
Lindsey Vonn träumte vom ganz grossen Märchen: Olympiagold, obwohl sie sich vor wenigen Tagen in Crans-Montana das Kreuzband gerissen hat. Es kam ganz anders. Die 41-jährige US-Amerikanerin stürzte nach wenigen Fahrsekunden in der Traverse, weil sie mit dem Arm im Tor anhängte. Vonn prallte heftig auf der Piste auf, blieb verletzt liegen und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden.
Der Liveticker zum Nachlesen:
Das Rennen ist gerade wieder unterbrochen, weil die Andorranerin Cande Moreno im Tofanaschuss schwer gestürzt ist. Nach ihr folgen noch Fahrerinnen aus Finnland, Tschechien, Chile oder Argentinien. An den vorderen Plätzen wird sich nichts mehr verändern. Damit ist endgültig klar, dass Breezy Johnson hier sensationell Gold gewinnt, nur vier Hunderstel dahinter holt Emma Aicher Silber. Bronze geht an die Einheimische Sofia Goggia.
Die Französin ist die letzte ernsthafte Kandidatin für einen Top-10-Platz in der Startliste. Allerdings macht sie oben in der Traverse schon einen so grossen Fehler, dass das Rennen bereits gelaufen ist. Im ZIel ist sie momentan abgeschlagen Letzte.
Die letzte Amerikanerin, kann auch nicht überraschen. Auch sie ist im zweiten Sektor absolut chancenlos auf der aufgeweichten Piste. Im Ziel ist es der letzte Platz im Zwischenklassement.
Laura Gauche ist die zweite Französin am Start. Auch sie ist oben bereits chancenlos. Sie wird sich im Super-G grössere Chancen ausrechnen. Im Ziel ist es immerhin Zwischenrang 13.
Die Bosnierin hat schon Top-10-Ergebnisse im Weltcup herausgefahren, heute ist das aber nicht der Fall. Sie klassiert sich als erste Fahrerin hinter allen Schweizerinnen und wird Letzte im Zwischenklassement.
Die Kanaderin ist eine gute Technikerin. Es wäre überraschend, wenn sie hier mit den Besten mithalten könnet. Und so ist es auch, sie verliert bis zur zweiten Zwischenzeit schon über eine Sekunde. Sie kommt zwar ins Ziel, passiert aber nicht alle Tore korrekt und wird disqualifiziert.
Die Abfahrts-Weltmeisterin von 2017 legt oben gut los, verliert dann aber nach dem Tofanaschuss viel Zeit, obwohl sie gut gefahren ist. Das deudet daraufhin, dass die Piste langsamer wird.
Damit ist die Olympia-Abfahrt auch für Frankreich eröffnet. Im Kampf um die Medaillen ist sie aber kein Faktor. Im Ziel sind es exakt zwei Sekunden Rückstand für Miradoli.
Die Österreichierin springt im Tofanaschuss auch etwas zu weit nach links und verliert bis zur zweiten Zwischenzeit schon einiges an Zeit. Ortlieb verliert dann nach einer Welle die Balance und stürzt. Aber sie hat genügend Platz und landet nicht in den Netzen. Sie steht sofort wieder auf und fährt selbst ins Ziel.
Was zeigt uns die Schnellste aus dem ersten Training? Sie verliert bis zur dritten Zwischenzeit ähnlich viel wie Corinne Suter. Unten ist sie dann etwas schneller. Wiles kann die ersten drei nicht gefährden, aber unten ist sie schnell und wird immerhin noch Vierte – zeitgleich mit Conny Hütter.
Die letzte Schweizerin startet. Corinne Suter ist eine Frau für Grossanlässe, aber nach dem schweren Sturz im Dezember kommen diese Spiele vielleicht noch etwas zu früh. Im Gegensatz zu Goggia kann sie im dritten Abschnitt nicht aufholen, sonder verliert weiter Zeit. Und dann bringt auch sie den Ski in den technischen Teilen nicht auf Zug und verliert viel Zeit. Sie reiht sich zuvorderst im Schweizer Päckchen am Schluss des Klassements ein.
Der grösst Trumpf Italiens wirft sich aus dem Starthaus. Wie Goggia ist sie natürlich auch eine, die gerne mal übertreibt. Die Traverse gelingt Goggia sehr gut, aber nach dem Tofanaschuss fehlt ihr Tempo, weil es sie weit nach aussen triebt. Sie verliert sieben Zehntel wegen dieses Fehlers. Im MIttelabschnitt holt sie viel Zeit raus, aber unten mit Johnson mithalten ist schwierig. Gold gibt das nicht, aber vielleicht eine Medaille? Ja es ist der dritte Zwischenrang, sie verdrängt Hütter neben das Podest.
Puchner ist unterwegs. Wie hat der Unterbruch die Piste beeinflusst und wie gut haben die anderen Athletinnen am Start den Unterbruch verkraftet? Auch unterhalb des Tofanaschusses macht Puchner die Position auf und verliert viel Zeit. Im Ziel sind es etwas mehr als anderthalb Sekunden Rückstand.
Lindsey Vonn ist mit dem Helikopter auf dem Weg in den Spital. Die Renndirektion lässt einen Vorfahrer über die Strecke, ehe es dann mit der Fahrt der Österreicherin Mirjam Puchner weitergeht.
Während Malorie Blanc beim SRF auskunft gibt, wird Lindsey Vonn medizinisch betreut. Der Helikopter ist da, um die US-Amerikanerin abzutransportieren.

«Es ist ganz speziell, ich habe sie auf dem Boden in einer ganz komischen Position gesehen. Ich habe mega viel Respekt, dass sie es probiert hat. Die Startnummer 1 zu haben war lustig. Am Ende bin ich mit dem Ergebnis natürlich enttäuscht, aber es sind wichtige Erfahrungen, die ich sammle. Die letzte Woche nach Crans-Montana war intensiv. Ich baue meine Erfahrung langsam auf, dass muss ich mitnehmen. Aber natürlich komme ich, um schnell Ski zu fahren, dann ist es auch frustrierend, wenn es nicht so aufgeht, wie ich will.»

«Es ist gerade ruhig, ich hoffe es ist nicht allzu schlimm bei Lindsey Vonn. Ich habe den Sturz selbst nicht gesehen, aber das ist vielleicht besser so. Es hat grossen Spass gemacht, aber es war eine etwas wilde Fahrt. Die Geschwindigkeit war ganz anders als im Training, aber ich habe es sehr genossen. Am Morgen war ich sehr nervös, aber je näher der Start kam, desto besser wurde es. Cortina ist ein spezieller Ort für mich, erster Weltcup-Auftritt, erste Weltcup-Punkte. Es hat Spass gemacht.»

Und jetzt der grosse Auftrit von Lindsey Vonn mit gerissenem Kreuzband. Oh nein, sie stürzt! In der Traverse hängt sie an einem Tor an, verdreht sich in der Luft und schlägt hart auf der Piste auf und bleibt liegen. Mit einem gerissenen Kreuzband ist das natürlich gar nicht gut. Die Schmerzensschreie der 41-Jährigen sind über die Mikrofone zu hören.

Emma Aicher hat schon überzeigt, Kira Weidle ist nun Deutschlands zweiter Trumpf. Der Start gelingt ihr sehr gut, im Tofanaschuss verliert sie aber Zeit, kommt da nicht auf gleich viel Tempo wie Johnson oder Aicher. Sie kann auch im Mittelteil keine Zeit gutmachen. Auf Zwischenrang 7 verpasst sie eine Medaille klar.
Österreichs heissesten Eisen im Feuer muss sich im Vergleich zu den Trainings steigern. Auch sie holt im dritten Sektor auf Johnson auf. Aber kann sie es untenraus auch so laufen lassen? Nein, der Rückstand wächst an und im Ziel ist es nur Zwischenrang drei.
Auch die junge Deutsche bringt die Qualität mit, um auf dieser Piste ganz vorn zu sein. Aicher rudert bei den ersten beiden Sprüngen, findet dann aber die Balance. Im dritten Sektor kann sie 16 Hundertstel Vorsprung herausfahren. Im Normalfall reicht das unten nicht ganz, um Johnson in Schach zu halten. Aber es bleibt brutal eng, im Ziel sind es 4 Hunderstel Rückstand für Aicher.
Die Norwegerin sieht in der Traverse nicht gut aus, aber das war trotzdem schnell. Ja, im Mittelteil ist sie sogar noch etwas schneller als Johnson. Aber untenraus konnte bislang noch niemand auch nur annähernd mit der Amerikanerin mithalten. Lie fährt aber gut und setzt sich knapp hinter Pirovano auf Rang 3.
Im Super-G von Crans-Montana warf Pirovano mit dem Out im zweitletzten Tor ihren ersten Weltcupsieg weg. Gelingt heute die Revanche? Sie startet gut, kann auch im Mittelteil einigermassen mit Johnson mithalten. Aber die Amerikanerin war auch zuunterst blitzschnell. Und dort verliert auch Pirovano viel. Pirovano kommt auf Zwischenrang 2 ins ZIel.
Die Italienerin bringt ähnliche Qualitäten mit wie Johnson. Sie erwischt die Traverse oben aber überhaupt nicht gut. 45 Hundertstel sind bereits eine riesigen Hypothek. Nein, Delago kann Johnson definitiv nicht von der Spitze verdrängen. Im Ziel ist es Rang 4 für die Italienerin.
Ab jetzt geht es um die Medaillen. Breezy Johnson eröffnet die Top-Gruppe der besten Abfahrerinnen. Sie ist Weltmeisterin und Schnellste im gestrigen Abschlusstraining. Sie springt leicht verdreht in den Tofanaschuss, nimmt aber viel Tempo mit. Dann wird sie aber tief nach unten gedrückt und verliert viel Zeit, ein hin und her zwischen ihr und der Österreicherin. Am Ende nimmt Johnson mit über einer Sekunde Vorsprung die Führung.

Und gleich die dritte Schweizerin. Janine Schmitt bestreitet ebenfalls ihre ersten Olympischen Spiele. Leider erwischt sie die Taverse vor dem Tofanaschuss überhaupt nicht gut und verliert dort bereits zwei Zehntel. Sie hat auch den Nachteil, dass sie nur eines der beiden Trainings bestreiten konnte, aufgrund des schlechten Wetters. Im Ziel ist sie die schnellste der drei Schweizerinnen und damit Drittletzte.
Auch Jasmine Flury hat eine langwierige Verletzungsgeschichte hinter sich. Was zeigt uns die Davoserin? Im Tofanaschuss fliegt sie weit. In den Kurven danach wird sie etwas weiter in der Linie und verliert etwas Zeit. Im technischen Mittelteil hat Flury grosse Probleme, kann einen Sturz knapp verhindern. So ist das Tempo aber natürlich weg. Im Ziel klassiert sie sich knapp vor ihrer jungen Teamkollegin Malorie Blanc.
Die Italienerin ist zurück nach ihrer schweren Verletzung vom letzten März. Auf den Abfahrtskis fehlt ihr aber noch ein wenig das Training und das Gefühl. Trotzdem macht sie das heute sehr gut. Im Mittelteil fährt sie etwas enger als Raedler und kommt der Österreichierin nahe. Im Ziel ist es ein hauchdünner Rückstand für Brignone.
Die Österreicherin war zuletzt gut in Form und überzeugte auch im gestrigen Abschlusstraining. Den technischen Mittelteil erwischt sie viel besser als Blanc und baut den Vorsprung gegenüber der Schweizerin deutlich aus. Im Ziel sind es mehr als anderthalb Sekunden Vorsprung für die Österreicherin. Das ist eine erste Marke.
Die junge Schweizerin eröffnet die Olympia-Abfahrt in Cortina. Was zeigt Blanc bei ihrem ersten Olympia-Einsatz? Sie zeigt eine ordentliche Fahrt, einige Male verschlägt es ihr die Ski. Die Zeit allerdings etwas langsamer als die Bestzeit von Breezy Johnson gestrigen Abschlusstraining. Das geht heute also sicher schneller.
1 Malorie Blanc SUI
2 Ariane Raedler AUT
3 Federica Brignone ITA
4 Jasmine Flury SUI
5 Janine Schmitt SUI
6 Breezy Johnson USA
7 Nicol Delago ITA
8 Laura Pirovano ITA
9 Kajsa Vickhoff Lie NOR
10 Emma Aicher GER
11 Cornelia Hütter AUT
12 Kira Weidle-Winkelmann GER
13 Lindsey Vonn USA
14 Mirjam Puchner AUT
15 Sofia Goggia ITA
16 Corinne Suter SUI
17 Jacqueline Wiles USA
18 Nina Ortlieb AUT
19 Romane Miradoli FRA
20 Ilka Stuhc SLO
21 Valerie Grenier CAN
22 Elvedina Muzaferija BIH
23 Laura Gauche FRA
24 Isabella Wright USA
25 Camille Cerutti FRA
26 Cande Moreno AND
27 Julia Pleshkova AIN
28 Rosa Pohjolainen FIN
29 Jordina Caminal Santure AND
30 Barbora Navakova CZE
Eine Schweizer Medaille in der Frauen-Abfahrt wie vor vier Jahren mit dem Gold von Corinne Suter wäre am Sonntag in Cortina d'Ampezzo eine riesige Überraschung. Im zweiten und letzten Training war Jasmine Flury zum Zeitpunkt des Abbruchs nach 21 Läuferinnen als Vierzehnte mit 1,5 Sekunden Rückstand die Beste.

Am Sonntagmittag kommt die Amerikanerin Lindsey Vonn in der Abfahrt der Frauen zu ihrem grossen Auftritt. Mit gerissenem Kreuzband und entsprechend hohem Risiko peilt sie eine Olympia-Medaille an. Die 41-jährige Vonn gewann schon 2010 in Vancouver Olympia-Gold in der Abfahrt. Ihre Ambitionen unterstrich Vonn mit einem 3. Platz im Training vom Samstag.

Das Wichtigste in Kürze:
- Am Sonntagmittag kommt die Amerikanerin Lindsey Vonn in der Abfahrt der Frauen zu ihrem grossen Auftritt. Mit gerissenem Kreuzband und entsprechend hohem Risiko peilt sie eine Olympia-Medaille an.
- Die 41-jährige Vonn gewann schon 2010 in Vancouver Olympia-Gold in der Abfahrt. Ihre Ambitionen unterstrich Vonn mit einem 3. Platz im Training vom Samstag.
- Neben Vonn gehören ihre Teamkollegin Breezy Johnson, die Italienerin Sofia Goggia oder die beiden Deutschen Emma Aicher und Kira Weidle-Winkelmann zu den meistgenannten Favoritinnen.
- Eine Schweizer Medaille in der Frauen-Abfahrt wie vor vier Jahren mit dem Gold von Corinne Suter wäre am Sonntag in Cortina d'Ampezzo eine riesige Überraschung. Im zweiten und letzten Training war Jasmine Flury zum Zeitpunkt des Abbruchs nach 21 Läuferinnen als Vierzehnte mit 1,5 Sekunden Rückstand die Beste. Malorie Blanc eröffnet das Rennen, Flury und Janine Schmitt folgen bald danach.
- Der Start ist um 11.30 Uhr. Mit watson bist du live dabei.
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