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Der Tessiner Clay Regazzoni kämpft 1974 im Ferrari um den WM-Titel.
Der Tessiner Clay Regazzoni kämpft 1974 im Ferrari um den WM-Titel.Bild: IMAGO / Motorsport Images

Mit dieser Ausgangslage ging die Formel 1 erst einmal in den letzten GP

Die Formel 1 erlebt am Sonntag zum zweiten Mal in ihrer Geschichte ein Finale mit zwei punktgleichen Titelanwärtern. Vor 47 Jahren zog der Schweizer Clay Regazzoni gegen den Brasilianer Emerson Fittipaldi den Kürzeren.
06.12.2021, 19:3007.12.2021, 09:01

369,5:369,5 steht es zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton vor dem Grand Prix von Abu Dhabi am Sonntag. Das Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird der 30. Saisonabschluss sein, in dem der Weltmeister gekürt wird.

Zum letzten Mal war dies vor fünf Jahren der Fall. Damals hatte sich Nico Rosberg im internen Zweikampf der Fahrer von Mercedes gegen Hamilton durchgesetzt.

Regazzoni nahe am WM-Titel

52:52 hatte es 1974 zwischen Emerson Fittipaldi und Clay Regazzoni gestanden, damals vor dem Grand Prix der USA in Watkins Glen. Mit Jody Scheckter im Tyrrell besass ein dritter Fahrer noch Titelchancen. Der Südafrikaner, der sieben Punkte Rückstand aufwies, hätte das Rennen gewinnen müssen, um Weltmeister zu werden, und zudem auf hintere Platzierungen oder das Ausscheiden seiner beiden Konkurrenten hoffen müssen. Damals war ein Grand-Prix-Sieg neun Punkte wert, der Zweite wurde mit sechs Punkten belohnt. Die Hochrechnungen erübrigten sich bald: Scheckter schied aus.

Weltmeister: Emerson Fittipaldi hatte 1974 ein gutes Jahr.
Weltmeister: Emerson Fittipaldi hatte 1974 ein gutes Jahr.Bild: IMAGO / Motorsport Images

Fittipaldi im McLaren sicherte sich an jenem Sonntag, 6. Oktober 1974, seinen zweiten WM-Titel, nachdem er schon zwei Jahre zuvor in einem Lotus Weltmeister geworden war. Dem Brasilianer genügte auf der Rennstrecke im Bundesstaat New York der 4. Platz.

Tödlicher Unfall überschattet Kampf um den Titel

Regazzoni im Ferrari beendete das Rennen im 11. Rang. Der Tessiner war in einem kurzfristig aus Maranello eingeflogenen Ersatzauto älteren Jahrgangs chancenlos. Ein Unfall Regazzonis bei Testfahrten im Vorfeld des Grand Prix hatte den Tausch nötig gemacht. Das Team Brabham feierte einen Doppelerfolg. Der Argentinier Carlos Reutemann siegte vor Fittipaldis Landsmann Carlos Pace.

«Champions Forever», ein Film über die Formel-1-Stars der 70er-Jahre.Video: YouTube/Top Vintage Motorsport - Pure Racing

Die Veranstaltung in Watkins Glen ging jedoch nicht nur wegen der Entscheidung im Titelkampf, sondern auch als trauriges Ereignis in die Geschichte ein. Das Rennen wurde überschattet vom tödlichen Unfall des Österreichers Helmut Koinigg in einem Surtees. (ram/sda)

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