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Wer kriegt da keine Lust, Fussball zu spielen?
Wer kriegt da keine Lust, Fussball zu spielen?bild: shutterstock

11 Alternativen zum «Mätschli», die du dringend mal wieder spielen solltest

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16.05.2022, 08:1716.05.2022, 08:47
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Fussball ist ein so tolles Spiel, dass es eigentlich keinerlei Regeländerungen bedarf. Selbst im Fussball-Training kann die Übung noch so toll sein, das Highlight ist und wird immer das «Mätschli» zum Schluss bleiben.

Dennoch gibt es einige tolle Alternativen – vor allem für Freizeitfussballer*, die sich für alle eignen, die mal etwas anderes spielen wollen oder schlicht zu wenig sind für ein «Mätschli».

* sämtliche Spiele eignen sich natürlich für Männer und Frauen. Der Einfachheit halber wurde bei den Erklärungen und Spielregeln jeweils die männliche Form gewählt.

Sombrero

Der Klassiker, die Spieler gehen abwechselnd ins Tor und versuchen, die anderen Mitspieler rauszuschiessen.

Anzahl Spieler: Ab 3

Die Regeln:

  • Vor Beginn wird eine Reihenfolge abgemacht oder ausgelost.
  • Der Spieler, der geschossen hat, muss als nächstes ins Tor und tut dies am besten schnell. Denn der nachfolgende Spieler darf schiessen, sobald der Ball bei ihm ist.
  • Jeder Spieler hat 3 Leben, wer ein Tor kassiert, verliert ein Leben. Wer kein Leben mehr hat, scheidet aus.
  • Die letzten beiden Spieler machen den Sieger in einem Elfmeterschiessen unter sich aus.
Hau rein das Ding!
Hau rein das Ding!bild: shutterstock

Variationen:

  • Die Distanz, von wo aus geschossen wird, kann natürlich angepasst werden.
  • Das «amerikanische» Sombrero. Wenn der Spieler rausgeflogen ist, der dich rausgeschossen hat, darfst du wieder mitmachen.

Gleich geht's weiter mit den «Mätschli»-Alternativen, vorher ein kurzer Werbehinweis:

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Und nun zurück zum Training ...

Arschball/Hochball

Die Bezeichnung für das Spiel ist je nach Region unterschiedlich. Egal wie es benannt wird, das Prinzip ist überall etwa das gleiche. Jemand steht im Tor, die anderen spielen sich den Ball hoch zu und versuchen, Tore zu erzielen.

Anzahl Spieler: Ab 3

Die Regeln:

  • Zu Beginn wird ausgemacht, wer als erstes ins Tor geht. Dieser Spieler erhält 12 Leben, alle anderen Mitspieler 10.
  • Abschlüsse sind nur nach hohen Zuspielen erlaubt. Wer also ein Volley-Zuspiel vom Mitspieler erhält, hat das Recht, aufs Tor zu schiessen. Dieser Schuss muss nicht direkt erfolgen, das heisst, solange der Ball hoch zugespielt wird, darf der nachfolgende Spieler auch mehrere Berührungen verwenden, solange der Ball dazwischen den Boden nie berührt.
  • Die Tore geben verschiedene Punktabzüge. Ein normales Volley-Tor gibt einen Punkt Abzug, ein Kopfballtreffer zwei, speziellere Tore mit Schulter, Oberschenkel oder Hacke drei Punkte Abzug.
  • Einen Torhüterwechsel gibt es, wenn jemand die Regeln bricht (Abschluss nach nicht Volley-Zuspiel), wenn jemand daneben schiesst oder wenn es der Torhüter schafft, den Ball direkt aus der Luft zu halten.

Variationen:

  • Es gibt eine Variation des Spiels, in der es erlaubt ist, den Ball auch nicht-volley aufs Tor zu schiessen. Das kann man natürlich machen – diese Art eignet sich vor allem für Spieler, die Mühe haben, den Ball hoch zu halten.

Penaltykönig

Wer hat aus elf Metern Entfernung die besten Nerven?

Anzahl Spieler: ab 3

Die Regeln:

  • Für ein ordentliches Penaltykönig solltet ihr mindestens zu dritt sein, idealerweise seid ihr noch mehr.
  • Die Regeln sind simpel: Ein Spieler geht ins Tor, die anderen schiessen der Reihe nach Penaltys. Wer trifft, kommt eine Runde weiter, wer scheitert, scheidet aus.
  • Wer am Ende noch übrig bleibt, ist Penaltykönig.
bild: shutterstock

Effet-Challenge

Wer kann mehr Ecken direkt verwandeln? Das ist die Grundfrage für dieses Spiel.

Anzahl Spieler: ab 2

Die Regeln:

  • Die Spieler haben eine bestimmte Anzahl an Versuchen, um Ecken direkt ins leere Tor zu verwandeln.
  • Wer mehr Tore erzielt, gewinnt das Spiel.

Variationen:

  • Die Distanz kann variiert werden. Näher ans Tor zu gehen macht die Sache zum Beispiel schwieriger.
  • Um die Schwierigkeit noch weiter zu steigern, kann man die Ausgangsposition auch hinter die Grundlinie verlegen oder eine Bedingung aufgestellt werden, dass zum Beispiel nur mit dem schwachen Fuss oder dem Aussenrist geschossen werden darf.
So machen es die Profis.Video: YouTube/Wrzzer

Fussball-Tennis

Fussball-Tennis hat sich schon so sehr etabliert, dass es inzwischen einiges an Equipment dazu gibt. Braucht es aber nicht unbedingt. Als Netz eignet sich im Normalfall auch ein Fussballtor, eine Festbank oder was gerade so zur Verfügung steht.

Anzahl Spieler: ab 2

Die Regeln:

  • Fussball-Tennis geht ab zwei Personen, mehr als acht Spieler sollten es nicht sein. Am besten funktioniert es mit vier Spielern, dann kann zwei gegen zwei gespielt werden.
  • Ziel des Spiels ist es, den Ball über das Netz ins gegnerische Feld zu spielen und durch Winner oder Fehler vom Gegner zu punkten.
  • Das Anspiel erfolgt per Dropkick.
  • Der Ball darf pro Spielzug einmal den Boden berühren. Jeder Spieler hat jeweils nur drei Ballberührungen am Stück, es darf jedoch beliebig oft hin- und hergespielt werden.
    Folgender Spielzug ist z.B. erlaubt:
    - Spieler A 3 Ballberührungen
    - Spieler B 2 Ballberührungen
    - Spieler A 2 Ballberührungen
    - Spieler B spielt den Ball direkt übers Netz

  • Die Zählweise kann entweder wie beim Tennis (15:0 etc.) oder wie beim Volleyball (wer den Punkt macht, erhält das Anspiel) erfolgen.
Auch über Absperrgitter kann man Fussballtennis spielen, wie hier bei Borussia Dortmund.
Auch über Absperrgitter kann man Fussballtennis spielen, wie hier bei Borussia Dortmund.bild: imago

Variationen:

  • Um das Spiel attraktiver zu gestalten, empfiehlt es sich, die Pflicht einzuführen, dass jeweils alle Spieler den Ball berühren müssen, bevor er übers Netz gespielt werden darf. Sonst entstehen zu oft reine Kopfball-Duelle.
  • Als generelle Alternative bietet sich Fussball-Tischtennis an. Hier praktiziert von Manchester Citys Jack Grealish und Bernardo Silva.

Lattenschiessen

Ein Klassiker des «Cool Down» bei Fussball-Trainings.

Anzahl Spieler: ab 2

Die Regeln:

  • Wer trifft aus einer vereinbarten Distanz zuerst oder häufiger die Latte?

Variation:

  • Die Distanz kann variiert oder auf den schwachen Fuss gewechselt werden.
  • Ganz knifflig: Von ausserhalb des Strafraums schiessen und danach den Abpraller der Latte volley im Tor unterbringen.

Dreiecks-Spiel

Das Spielfeld besteht aus einem Hütchen-Dreieck, die Seiten sind etwa 1,5 Meter lang. Die Spieler stehen einander gegenüber und spielen den Ball abwechselnd durch die Seitenlinien zwischen den Hütchen.

Anzahl Spieler: 2

Die Regeln:

  • Jeder Spieler muss den Ball immer zweimal berühren.
  • Der Ball muss immer durch zwei Seitenlinien gespielt werden, darf aber nicht die zuletzt überspielte Seitenlinie zuerst passieren.
  • Wenn der eine Spieler einen Fehler macht, kriegt der andere einen Punkt.

Hier gibt's eine ausführliche Video-Erklärung des DFB zum Dreiecks-Spiel.

«Böse»

Zur Abwechslung mal ein kooperatives Spiel. Die Spieler jonglieren zusammen und versuchen eine möglichst hohe Anzahl zu erreichen. Die Sache hat natürlich einen Haken, eher sogar zwei.

Anzahl Spieler: ab 2​

Die Regeln:

  • Jeder Spieler hat jeweils nur eine Ballberührung.
  • Es wird laut hochgezählt und zwar sagt jeweils derjenige Spieler an, der gerade den Ball berührt. Allerdings werden alle Zahlen in der Dreierreihe, oder diejenigen, die eine 3 enthalten, durch das Wort «böse» ersetzt.
  • Die korrekte Reihenfolge zu Beginn ist also: 1, 2, böse, 4, 5, böse, 7, 8, böse, 10, 11, böse, böse, 14, böse, 16, 17, böse, usw.
Die ganz coolen spielen an einer Gartenparty «Böse».
Die ganz coolen spielen an einer Gartenparty «Böse».bild: shutterstock

«Sau»

Noch ein Jonglier-Spiel, aber definitiv kein kooperatives.

Anzahl Spieler: ab 2

Die Regeln:

  • Beliebig viele Spieler stellen sich im Kreis auf und jonglieren.
  • Der Ball darf nicht mit dem Kopf gespielt werden.
  • Derjenige Spieler, der einen Fehler begeht, worauf danach der Ball zu Boden fällt, kriegt einen Buchstaben.
  • Wer als Erstes die drei Buchstaben «S», «A» und «U» angesammelt hat, ist die Sau und verliert das Spiel.
Eine Sau und ein Fussball – die Stockfotos können auch das liefern.
Eine Sau und ein Fussball – die Stockfotos können auch das liefern.bild: shutterstock

Variation:

  • Man kann die Anzahl Ballberührungen beschränken, respektive verpflichten. Also z.B. nur eine Ballberührung oder jeder Spieler muss exakt zwei Ballberührungen haben.

Wand-Ab

Hierfür brauchst du eine Wand, einen Ball und mindestens einen Mitspieler.

Anzahl Spieler: ab 2

Die Regeln:

  • Man spielt den Ball abwechselnd (bei mehreren Spielern in einer bestimmten Reihenfolge) an die Wand.
  • Jeder Spieler hat nur eine Ballberührung.
  • Wer es nicht schafft, die Wand zu treffen, kriegt eines von anfänglich drei Leben abgezogen.
  • Wer keine Leben mehr hat, fliegt raus. Sieger ist, wer am Ende übrig bleibt.
Alles was du für ein Wand-Ab brauchst.
Alles was du für ein Wand-Ab brauchst.bild: shutterstock

Variationen:

  • Die Anzahl der Ballberührungen auf zwei erhöhen.
  • Die Wand kann auf gewisse Abschnitte, die getroffen werden dürfen, definiert werden. Zum Beispiel nur der obere oder untere Teil oder auch ein auf die Wand gezeichnetes Tor ist eine Option.

Goalie-Goalie

Ein (kleiner) Fussballplatz und nur zwei Spieler? Dann ist dieses Spiel perfekt. Ihr kennt sie, die roten Plätze mit den Handball-Toren. Sie haben die ideale Grösse für das Spiel «Goalie-Goalie». In der Halle geht das natürlich auch, da die Turnhallen meist schon genau diese Grösse haben.

Das ideale Spielfeld – keine Angst, die Stadionbeleuchtung braucht es nicht.
Das ideale Spielfeld – keine Angst, die Stadionbeleuchtung braucht es nicht.bild: shutterstock

Anzahl Spieler: 2

Die Regeln:

  • Ziel des Spiels ist es, mehr Tore zu erzielen als der Gegner.
  • Geschossen werden darf von jedem Ort in der eigenen Hälfte, wer von weit vorne schiesst und das Tor nicht erzielt, hat aber das Risiko, dass der Gegner auf das verwaiste Gehäuse schiessen kann.
  • Der Torhüter darf die Hände nicht benutzen, zudem darf er den Torraum (gezogene Linie) nicht betreten. Es geht in diesem Spiel also eher um das Gefühl als um rohe Gewalt – Lupfer sind effektiver als Vollspann-Schüsse.
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