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Tampa Bay Buccaneers quarterback Tom Brady (12) calls a play at the line of scrimmage against the New Orleans Saints during the second half of an NFL divisional round playoff football game, Sunday, Jan. 17, 2021, in New Orleans. (AP Photo/Brynn Anderson)
Tom Brady

Tom Brady gibt seinem Team die letzten Anweisungen vor einem Spielzug. Bild: keystone

Football-Crashkurs für Dummies – damit auch du beim Super Bowl mitreden kannst

Fumble, Hail Mary und Interception – noch nie gehört? Dann bist du noch nicht fit für den Super Bowl am Sonntag. Aber keine Angst: Wir erklären dir die wichtigsten Regeln und Begriffe, damit auch du beim grössten Einzelsport-Ereignis des Jahres den Durchblick hast.



American Football ist für Laien nicht wirklich leicht verständlich. Es gibt unzählige Regeln und Begriffe, die man sich alles andere als sofort merken kann. Doch deshalb auf das Spektakel verzichten? Das wäre doch schade! Denn Football ist so viel mehr als etwas Sport zwischen ewig langen Werbeblöcken.

«America's Favorite Sport» hat unglaublich viel zu bieten – Action, Taktik, Spannung und noch viel mehr. Mit ein bisschen Fleiss beim Lernen der wichtigsten Grundregeln und Fachwörtern wirst auch du bald auf den Geschmack kommen und den Super Bowl in der Nacht auf Montag (Schweizer Zeit) vielleicht erstmals nicht nur kulinarisch geniessen können.

Die Grundregeln:

Um American Football zu verstehen, musst du den Sinn des Spiels und seine Regeln verstehen. Grundsätzlich geht es darum, den Ball in die Endzone zu tragen um Punkte zu erzielen. Klar: Es gewinnt die Mannschaft, die am Schluss des Spiels die meisten Punkte hat. Hier ein wirklich kurzes Video der NFL, worum es eigentlich geht.

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Die Regeln von American Football in aller Kürze beschrieben. Video: YouTube/NFL

Die Formationen:

53 Spieler stehen für gewöhnlich in einem Football-Kader, doch so kompliziert ist es nicht. Wie beim Fussball stehen jeweils 11 Spieler beider Mannschaften auf dem Platz. Der einzige Unterschied: Vom gleichen Team stehen Offense und Defense nie gemeinsam auf dem Feld. Wie beim Fussball gibt's verschiedene taktische Grundformationen. Unten siehst du ein häufiges Beispiel für die Offense und die Defense.

Offense:

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Bei der sogenannten «Singleback Formation» wird auf einen Fullback verzichtet. bild: nfl-crush.com

Defense:

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Die «4-3 Formation» mit vier Defensive Linemen und drei Linebackers. bild: nfl-crush.com

Die wichtigsten Fachbegriffe:

So, nun zu den wichtigsten Begriffen, Regeln und Taktiken im American Football. Die Liste am besten gleich ausdrucken und bereit halten, falls ProSieben-Experte Patrick Esume am Sonntag mit Björn Werner auf «denglisch» fachsimpelt.

Audible: Der Quarterback ändert einen bereits angesagten Spielzug kurzfristig noch einmal. Erfolgt meist, wenn er eine Schwachstelle in der Verteidigung sieht oder die Defense den angesagten Spielzug vorausgesehen hat.

 Tampa Bay Buccaneers quarterback Tom Brady 12 calls an audible against the Washington Football Team during the second half of a wild card playoff game at FedEx Field in Landover, Maryland on Saturday, January 9, 2021. Tampa Bay defeated the Washington Football Team 31-23. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY WAP20210109226 DAVIDxTULIS

Tom Brady ist bekannt dafür, Spielzüge kurzfristig umzuändern. Bild: www.imago-images.de

Backfield: Hier befinden sich diejenigen Offense-Spieler, die hinter der Line of Scrimage aufgestellt sind: Der Quarterback, der Running Back und der Fullback.

Benchen: Im American Football nennt man so die Verbannung eines Stammspielers, meist des Quarterbacks, auf die Ersatzbank.

Blind Side: Die Seite der Offense, welcher der Quarterback nach dem Snap den Rücken zukehrt. Bei einem Rechtshänder ist das die linke, bei einem Linkshänder die rechte Seite. Von seiner blinden Seite her ist er besonders anfällig auf Hits.

Blitz: Einer oder mehrere Verteidiger durchbrechen oder umflaufen die Offensive Line, um möglichst schnell Druck auf den Quarterback zu machen. Diese Spieler fehlen dann allerdings in der Defense und der Quarterback kann den Spielzug genau dorthin leiten, wo der Blitz-Spieler fehlt.

Green Bay Packers' Darnell Savage (26) puts pressure on Tampa Bay Buccaneers quarterback Tom Brady as he throws a pass intercepted by Green Bay Packers' Jaire Alexander during the second half of the NFC championship NFL football game in Green Bay, Wis., Sunday, Jan. 24, 2021. (AP Photo/Mike Roemer)

Bei einem Blitz wird der Quarterback möglichst schnell und direkt angegangen. Bild: keystone

Block: Das Blockieren des Laufweges des Gegenspielers mit dem eigenen Körper.

Clipping: Unerlaubter Block, bei dem ein Spieler einen anderen Spieler von hinten unterhalb der Hüfte tackelt.

Draw: Ein angetäuschter Passspielzug, der in einem Laufspiel endet.

Endzone: Befindet sich an beiden Spielfeldenden und wird durch die Goalline, eine 20 cm dicke Linie, vom restlichen Spielfeld gut sichtbar abgetrennt. Sie ist 10 Yards lang und wird durch die Endline begrenzt. Um einen Touchdown zu erzielen, muss der Football entweder in die Endzone getragen oder gepasst werden.

Face Mask: Wenn ein Spieler in das Gesichtsgitter des Gegners greift. Die Strafe wird wie folgt geahndet: 15 Yards bei Absicht, 5 Yards ohne Absicht.

Carolina Panthers safety Sam Franklin (42) grabs Tampa Bay Buccaneers wide receiver Antonio Brown (81) by the facemask during the first half of an NFL football game, Sunday, Nov. 15, 2020, in Charlotte , N.C. (AP Photo/Gerry Broome)

Sich am Helmgitter des Gegners festzuhalten, ist strengstens verboten. Bild: keystone

Fair Catch: Der Kick Returner darf den Ball aus der Luft fangen, ohne angegriffen zu werden. Um einen Fair Catch zu signalisieren, winkt der Spieler des Receiving-Teams mit ausgestrecktem Arm. Die Offense startet dann an der Stelle, wo der Fair Catch gemacht wurde.

False Start: Eine Vorwärtsbewegung eines Offense-Spielers. Vor dem Snap darf sich lediglich ein Spieler, der «Man in Motion», parallel zur Line of Scrimmage bewegen.

Field Goal: Der erfolgreiche Versuch der angreifenden Mannschaft, den Ball durch die Torstangen des Gegners zu kicken und damit drei Punkte zu erzielen.

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Die längsten Field Goals der NFL-Geschichte. Video: YouTube/Highlight Heaven

First Down: Erster der vier Versuche, die dem angreifenden Team zur Verfügung stehen, um die benötigen 10 Yards Raumgewinn für einen neuen Spielzug zu erzielen.

Fourth Down Conversion: Das Ausspielen des vierten Versuchs, um ein neues First Down zu erzielen, anstatt zu punten.

Flag: Gelbe, zu einem Knoten gebundene Tücher, welche die Schiedsrichter aufs Spielfeld werfen, um ein Foul zu signalisieren. Die roten Challenge-Flags können die Coaches werfen, wenn sie mit einer Entscheidung der Schiedsrichters nicht einverstanden sind.

PHILADELPHIA, PA - OCTOBER 22: A penalty flag sits in the end zone during the game between the New York Giants and the Philadelphia Eagles on October 22, 2020 at Lincoln Financial Field in Philadelphia, PA. Photo by Andy Lewis/Icon Sportswire NFL, American Football Herren, USA OCT 22 Giants at Eagles Icon201022044

Bei einem Regelverstoss wird nicht gepfiffen, sondern es fliegen Flaggen. Bild: www.imago-images.de

Flea Flicker: Ein Trickspielzug im American Football, bei dem der Running Back nach der Ballübergabe einen Pitch zurück zum Quarterback wirft.

Fumble: Der Ballträger lässt während eines Spielzugs den Ball fallen, nachdem er ihn komplett unter Kontrolle hatte. Ein Fumble gilt als freier Ball und kann von beiden Teams erobert werden. Wichtig: Die Berührung des Spielers mit dem Boden kann keinen Fumble versuchen.

Gelbe Linie: Ein optisches Hilfsmittel für den TV-Zuschauer, das anzeigt, ab welcher Stelle es ein neues First Down für die angreifende Mannschaft gibt. Die Spieler müssen sich am «Downmarker» an der Seitenlinie orientieren.

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Die Downmarker zeigen an, von wo bis wo der Football für ein neues First Down kommen muss. bild: commons.wikimedia/rickyrab

Hail Mary: Ein vom Quarterback weit geworfener Ball in die Endzone, der dort möglichst von einem eigenen Spieler gefangen wird. Die Erfolgschancen sind gering, weshalb dieser Spielzug nur kurz vor Schluss zu Anwendung kommt.

No-Huddle-Offense: Eine Angriffsvariante, bei welcher der Quarterback auf die Besprechung des nächsten Spielzugs («Huddle») verzichtet. Wird oft dann angewendet, wenn ein Team unter grossem Zeitdruck steht.

Illegal Formation: Die Offense muss für mindestens eine Sekunde vor dem Snap sieben Spieler an der Line of Scrimmage haben, sonst ist die Formation illegal.

Intentional Grounding: Der Quarterback wirft den Ball an einen Ort, ohne eine wirkliche Anspielstation zu haben. Geschieht meist, um einen drohenden Sack mit Raumverlust zu vermeiden. Ein Intentional Grounding hat einen Down-Verlust zur Folge, es wird an der Stelle des Regelverstosses weitergespielt.

Interception: Ein Pass wird von einem gegnerischen Verteidiger abgefangen, bevor der Ball oder der Spieler den Boden berührt hat. Danach wechselt das Angriffsrecht.

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Die 10 besten NFL-Intercpetions der Geschichte. Video: YouTube/Football Highlights

(Pass) Interference: Illegale Behinderung des Passempfängers oder des Kick Returners durch einen Verteidiger. Bei einer Pass Interference wird das Spiel von der Stelle fortgesetzt, wo die Interference stattfand.

Kickoff: Spieleröffnung zu Beginn einer Halbzeit, nach einem Touchdown oder nach einem Field Goal durch das Kicken des Balles.

Line of Scrimmage: Gedachte Linie, an der sich die Mannschaften aufstellen, um den Ball nach einer Unterbrechung wieder ins Spiel zu bringen. Im American Football gibt es je eine Linie für die Offense und eine für die Defense. Dazwischen befindet sich die neutrale Zone, die von keinem Spieler ausser dem Center (mit der ballführenden Hand beim Snap) verletzt werden darf.

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Im Fernsehen wird die Line of Scrimmage der Offense meist blau eingezeichnet. bild: screenshot cbs

Muff: Gepunteter Ball, welcher von der empfangenden Mannschaft nicht gefangen wurde, sondern nur berührt wird, wodurch der Ball dann frei ist.

Offside: Ein Verteidiger bewegt sich vor oder während des Snaps in die neutrale Zone. Der Spielzug geht weiter und es kommt zu einem «Free Play» der Offense. Die Strafe beträgt fünf Yards.

Onside Kick: Der Versuch des Kicking Teams, den Kickoff absichtlich kurz auszuführen, um den Ball erneut zu erobern, bevor das Receiving Team dazu in der Lage ist. Dazu muss der Ball mindestens 10 Yards weit fliegen. Ein Onside Kick klappt nur sehr selten und führt oft dazu, dass die gegnerische Mannschaft ihren Spielzug von einer besseren Position aus starten kann.

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Die am besten gelungenen Onside Kicks. Video: YouTube/Savage Brick Sports

Option: Bei einem Option Play läuft der Quarterback mit dem Ball zu einer Seite der Offensive Line. Er kann dann entweder selbst laufen oder einen Pitch auf den Running Back werfen. Für diesen Risiko-Spielzug braucht die offensive Mannschaft aber einen flinken Spieler um zu möglichst vielen Yards oder gar in die Endzone (und damit zu Punkten) zu kommen.

Out of Bounds: Der Bereich ausserhalb des Spielfelds. Wichtig für die Schlussphase: Wenn ein Spieler mit dem Football «out of bounds» geht, wird die Zeit angehalten.

Passroute: Der einstudierte Laufweg des Passempfängers.

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Die Passrouten der Receiver sind noch einmal eine Wissenschaft für sich. bild: footballwissen.com

Pass Rush: Die Defense setzt den Quarterback des Gegners so stark unter Druck, dass dieser zu einem Pass gezwungen wird.

Pick Six: Die Bezeichnung für eine Interception, die zu einem Touchdown retourniert wird. Pick Six («Pflücke sechs») steht für die sechs Punkte des Touchdowns, die der Verteidiger aus der Luft «gepflückt» hat.

Pitch: Ein Pass quer zu den Seitenlinien oder nach hinten, der nicht als Vorwärtspass zählt. Wird meist als kurzer Wurf über eine kleine Distanz eingesetzt und nur selten wie ein richtiger Pass geworfen.

Play Action: Ein Passspiel, das zunächst mit einem Laufspiel durch einen Running Back angetäuscht wird.

Tampa Bay Buccaneers quarterback Tom Brady (12) hands off the ball to running back Ronald Jones (27) during the first half of an NFL football game against the Las Vegas Raiders, Sunday, Oct. 25, 2020, in Las Vegas. (AP Photo/David Becker)

Die Ballübergabe an den Running Back ist vielleicht nur angetäuscht.. Bild: keystone

Playbook: Die schriftliche und grafische Auflistung aller Spielzüge und Laufwege einer Mannschaft im American Football. Jeder Spieler hat vorgegebene Laufrouten, und es ist wichtig, dass diese genau eingehalten werden. Deshalb sollte jeder Spieler das Playbook auswendig können, damit es während eines Spielzugs zu keinen Missverständnissen kommt

Pocket: Die «Tasche», welche die Offensive-Line-Spieler um den Quarterback herum bilden, um diesem genügend Zeit für einen Wurf zu geben.

Pump Fake: Ein angetäuschter Wurf des Quarterbacks, der den Pass Rush ablenken und der eigenen Offense mehr Zeit verschaffen soll.

Punt: Sieht das angreifende Team nach dem dritten Versuch keine Chance zu einem neuen First Down, entscheidet es sich zu einem Punt. Dabei wird der Ball vom Long Snapper durch die Beine zum Punter geworfen, der ihn dann fängt und wegkickt.

Quarterback Kneel (aka Victory Formation): Der Quarterback kniet direkt nach dem Snap mit dem Ball in der Hand auf den Boden und beendet so den Spielzug. So wird kurz vor Spielende das Risiko eines Fumbles minimiert und wertvolle Zeit von der Uhr genommen, da die Zeit nicht angehalten wird.

Quarterback Sneak: Der Quarterback bewegt sich sofort nach dem Snap nach vorne. Meist um die letzten Inches für einen Touchdown oder ein neues First Down zu erzielen.

Quarterback Spike: Der Quarterback wirft den Ball unmittelbar nach dem Snap vor sich auf den Boden. Das gilt als unvollständiger Pass und die Zeit wird angehalten. Wird deshalb häufig gegen Ende einer Halbzeit angewendet.

Razzle Dazzle: Ein Trickspielzug, bei dem der Running Back als Quarterback fungiert und den Ball zu einem Receiver wirft.

Red Zone: Die Zone des Feldes zwischen der 20-Yard-Linie und der Endzone. Keine offizielle Bezeichnung – sie heisst so, weil es ab hier wahrscheinlich ist, dass Punkte erzielt werden.

Reverse: Der Running Back übergibt den Ball hinter der Line of Scrimmage an einen Wide Receiver, der aus entgegengesetzter Richtung auf ihn zuläuft. Die Offense hofft dabei, dass sich die Defense auf den Running Back fokussiert und der Wide Receiver so ungehindert Raumgewinn erlaufen kann.

Sack: Der Quarterback wird hinter der Line of Scrimmage getackelt.

Safety: Ein Gewinn von zwei Punkten durch die Defense. Dabei wird der Ballträger der Offense in der eigenen Endzone getacklet.

Scoop and Score: Ein eroberter Fumble durch die Defense, der zu einem Touchdown führt.

Scramble: Das Laufen des Quarterbacks mit dem Ball.

epa07278977 Kansas City Chiefs quarterback Patrick Mahomes (L) dives into the end zone for a touchdown against Indianapolis Colts linebacker Darius Leonard (R) in the first half of the NFL American Football Conference Divisional Round playoff American Football game at between the Indianapolis Colts and the Kansas City Chiefs at Arrowhead Stadium in Kansas City, Missouri, USA, 12 January 2019.  EPA/LARRY W. SMITH

Patrick Mahomes ist ein Quarterback, der auch mal selbst in die Endzone laufen kann. Bild: EPA/EPA

Screen Pass: Nach einem angetäuschten langen Pass wird der Ball vom Quarterback nur kurz hinter die Defensive Linemen geworfen. Der Receiver hat dann meist das offene Feld vor sich. Wird vor allem gegen eine sehr aggressive Defense eingesetzt, birgt aber auch ein gewisses Risiko.

Shotgun Formation: Eine Formation, bei der der Quarterback nicht direkt hinter dem Center steht, sondern fünf bis sieben Yards dahinter.

Snap: Die Ballübergabe des Centers an den hinter ihm positionierten Quarterback, Kicker oder Punter. Beim Snap muss der Center den Ball vom Boden durch seine Beine nach hinten geben.

Soccer Match: Ein Spiel, bei dem die Punkte ausschliesslich durch das Schiessen von Field Goals erzielt wurden.

Special Teams: Mannschaftsteile, die nur auf das Spielfeld kommen, wenn ein Ball gekickt wird.

Statue of Liberty: Trickspielzug, bei dem der Quarterback nach dem Snap mit seinem Wurfarm einen Pass vortäuscht, während er den Football nahezu zeitgleich mit seiner anderen Hand hinter seinem Rücken an einen Runningback oder Wide Receiver übergibt.

Stiff Arm: Der Ballträger fährt seinen durchgestreckten Arm aus, um den Gegner auf Distanz zu halten und ihn am Tackling zu hindern.

Kansas City Chiefs wide receiver Demarcus Robinson (11) stiff arms Tampa Bay Buccaneers defensive back Ross Cockrell (43) after a catch during the second half of an NFL football game Sunday, Nov. 29, 2020, in Tampa, Fla. (AP Photo/Mark LoMoglio)

Kein Facemask: Der Stiff Arm von Chiefs-Receiver Demarcus Robinson gegen «Bucs»-Defensive-Back Ross Cockrell. Bild: keystone

Tackle: Das Zu-Boden-Bringen eines Ballträgers durch einen körperlichen Eingriff eines Verteidigers. Nur gegenüber dem Ballträger ist ein Tackle gestattet.

Tackle for Loss: Ein Ballträger oder Passempfänger wird hinter der Line getacklet.

Three-and-out: Das Scheitern der Offense in den ersten drei Downs, ein neues First Down zu erreichen. Die Offense geht vom Feld, es wird gepuntet.

Touchback: Wenn ein Kickoff oder ein Punt hinter die Goalline fliegt und nicht zurückgetragen wird. Das Angriffsrecht wechselt und der nächste Spielzug beginnt automatisch an der 25-Yard-Linie der angreifenden Mannschaft.

Touchdown: Wenn der Ball entweder in die Endzone getragen wird oder von einem in der Endzone befindlichen Receiver gefangen wird. Dafür gibt es sechs Punkte. In der NFL muss der Spieler den Boden der Endzone mit beiden Beinen oder einem Knie berühren, bevor der Touchdown gültig gegeben wird.

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Die besten Game-Winning-Touchdowns aller NFL-Teams. Video: YouTube/NFL

Turnover on Downs: Wenn es die Offense im vierten Versuch (4th Down) nicht schafft, die noch erforderlichen Yards für ein neues First Down zu machen. Der vierte Versuch wird aber nur selten ausgespielt, meist wird nach dem dritten Versuch gepuntet.

Two-Minute-Warning: Zwei Minuten vor Ende des zweiten und des vierten Viertels wird die Uhr automatisch gestoppt – auch wenn sie im normalen Spielverlauf weiterlaufen würde. Ist ein Spielzug im Gang findet die Two-Minute Warning im Anschluss statt.

Two-Point-Conversion: Die Möglichkeit, nach einem Touchdown mit einem Lauf- oder Pass-Spielzug zwei Zusatzpunkte anstelle von einem (per Kick) zu erzielen. Eine Two-Point-Conversion wird meist aus taktischen Überlegungen angeordnet, wenn es für das Resultat sinnvoll erscheint.

Unser Jodok vor dem Super Bowl:

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quelle: epa / tannen maury
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