DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa09402221 Fabienne Schlumpf of Switzerland reacts after finishing twelfth in the the Women's Marathon during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Odori Park in Sapporo, Japan, 07 August 2021.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Kann nach 42,195 Kilometer noch lächeln: Fabienne Schlumpf. Bild: keystone

«Bin sehr zufrieden» – Schlumpf drittbeste Europäerin im Marathon

Im Marathon der Frauen, der wegen der Hitze in Sapporo und nicht in Tokio stattfindet und schon um sechs Uhr in der Früh gestartet wird, überzeugt Fabienne Schlumpf mit Platz 12.



Die Zürcher Oberländerin lief ein sehr starkes Rennen. Die 30-jährige ehemalige Steeple-Läuferin (EM-Zweite von 2018) teilte die Kräfte vorzüglich ein, hielt ihre Pace und kam nach 2:31:36 Stunden als Zwölfte ins Ziel. Schlumpfs Rückstand auf den Diplomrang (8.) betrug am Ende rund anderthalb Minuten.

Schlumpf war bloss rund fünf Minuten langsamer unterwegs als beim Rekord (2:26:14), den sie bei ihrem Debüt Anfang April in Belp aufgestellt hatte. Bei den meisten Konkurrentinnen war diese Marge viel grösser. Dies zeigt, welches Potenzial noch in der Schweizerin schlummert. Aus Europa waren nur die Belarussin Wolha Masuronak und Melat Yisak Kejeta aus Deutschland auf den Rängen 6 und 7 schneller.

Die SRF-Zusammenfassung des Rennens. Video: SRF

«Bei nicht perfekten Bedingungen perfekte Bedingungen»

«Ich bin sehr zufrieden. Die defensive Taktik hat sich bewährt», betonte die Marathonläuferin. «Am Schluss habe ich mich nur noch von Verpflegungsposten zu Verpflegungsposten geangelt.» Sie lobte ihr Team für dessen Arbeit vor und während des Laufes mit Kühlwesten, Liquid-Eis und vielem mehr: «Ich hatte bei nicht perfekten Bedingungen perfekte Bedingungen.»

Runners pass a water station during the women's marathon at the 2020 Summer Olympics, Saturday, Aug. 7, 2021, in Sapporo, Japan (AP Photo/Shuji Kajiyama)

In der Hitze war es umso wichtiger, sich gut zu verpflegen. Bild: keystone

Martina Strähl versuchte gar nicht erst, das Tempo der Spitzenläuferinnen mitzugehen. Schon nach 15 km lag sie mehr als eine Minute und nach 20 km mehr als zwei Minuten zurück. Sie erreichte das Ziel im 51. Rang. Gleichwohl lieferte die 34-jährige Oberaargauerin eine gute Leistung ab.

Bronze-Sensation

Die Goldmedaille sicherte sich die 27-jährige Kenianerin Peres Jepchirchir, die Halbmarathon-Weltmeisterin von 2020 und Gewinnerin des Valencia-Marathons im letzten Jahr. Sie liess auf den letzten zwei Kilometern die vierfache Weltmeisterin und Weltrekordhalterin Brigid Kosgei stehen.

epa09402210 (L-R) Peres Jepchirchir of Kenya (gold), Brigid Kosgei of Kenya (silver) and Molly Seidel of the US (bronze) pose together after crossing the finish line during the Women's Marathon during the Athletics events of the Tokyo 2020 Olympic Games at the Odori Park in Sapporo, Japan, 07 August 2021.  EPA/KIMIMASA MAYAMA

Die ersten drei von links nach rechts: Jepchirchir, Kosgei und Seidel. Bild: keystone

Eine riesige Überraschung war die dritte Läuferin auf dem Podest. Die 27-jährige Amerikanerin Molly Seidel, eine Amateurin, die niemand auf der Rechnung hatte, sicherte sich die Bronzemedaille. (ram/sda)

Schlumpf im SRF-Interview. Video: SRF

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten Bilder der Olympischen Spiele 2020 in Tokio

1 / 96
Die besten Bilder der Olympischen Spiele 2020 in Tokio
quelle: keystone / martin meissner
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wir watsons legen uns mit Marathon-Weltrekord an

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

20 wunderschöne Bilder, Videos und Momente, die uns von Tokio in Erinnerung bleiben

Die Olympischen Spiele in Tokio sind mit der Abschlussfeier zu Ende gegangen. 339 Medaillensätze wurden vergeben, doch bei den Sommerspielen ging es nicht nur um Gold, Silber und Bronze. Wir zeigen dir die schönsten Bilder, Videos und Momente, die uns in Erinnerung bleiben werden.

Wenn die Schweizerinnen und Schweizer in einigen Jahren auf die Olympischen Spiele in Tokio zurückblicken, werden viele als Erstes an die Mountainbikerinnen denken. Jolanda Neff gewinnt das Rennen vor Sina Frei und Linda Indergand. Alle drei Medaillen gehen an die Schweiz – ein historischer Triumph.

Die Schweizer Schwimmer waren nicht minder historisch unterwegs. Jérémy Desplanches holte die erste Schwimm-Medaille seit 37 Jahren und einen Tag später legte Noè Ponti nach. Wie der Genfer …

Artikel lesen
Link zum Artikel