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Olympia 2026

Olympia 2026: Schweizer Curling-Männer stehen in den Halbfinals

epa12751534 Switzerland's Yannick Schwaller (C) delivers the stone as teammates Pablo Lachat-Couchepin (L) and Sven Michel prepare to sweep in the Men's Curling match between Switzerland and ...
Siebtes Spiel, siebter Sieg: Die Schweizer Curler sind in hervorragender Form.Bild: keystone

Medaille kommt immer näher: Schweizer Curler stehen vorzeitig im Halbfinal

Die Schweizer Männer um Skip Yannick Schwaller stehen im Olympiaturnier in den Halbfinals. Dies ist nach dem 8:4-Sieg über Deutschland klar.
17.02.2026, 21:1117.02.2026, 22:58

Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel, Skip Yannick Schwaller und Benoît Schwarz-van Berkel stehen auch nach sieben Partien ohne Niederlage da. Sie können in den verbleibenden zwei Spielen nicht mehr aus den Top 4 gedrängt werden. Die Halbfinals sind auf Donnerstagabend (19.05 Uhr) angesetzt.

Ebenfalls in den Top 4 wird Kanada das Turnier beenden. Sie kassierten ihre bisher einzige Niederlage gegen die Schweiz. Auf dem geteilten dritten Rang liegen Norwegen und Italien – genau die beiden Nationen, die noch gegen die Schweiz antreten (müssen).

Die Schweizer spielten am Dienstagmorgen zunächst die Schweden mit 9:4 aus. Der einzige Schwede, der in dieser Partie bei seinen Steinen eine Erfolgsquote von über 80 Prozent erreichte, Rasmus Wranaa, wurde erst noch ausgewechselt. Die vier Schweizer Curler schafften alle zwischen 91 (Lachat-Couchepin, Schwaller) und 98 Prozent (Michel).

Die Schweizer eröffneten die Partie mit einem Zweierhaus und stahlen anschliessend zwei Steine für eine 4:0-Führung. Die einzige schwedische Reaktion – ein Dreierhaus im sechsten End (zum 4:6) – beantworteten die Schweizer ebenfalls mit einem Dreierhaus zum 9:4. Daraufhin gab Skip Niklas Edin, der Olympiasieger von 2022 und siebenmalige Weltmeister, resigniert auf.

Auch am Abend gegen Deutschland war die Schweiz so klar überlegen, dass die Partie nicht über die volle Länge ging. Nach sieben Ends dachten die Deutschen bereits über die Aufgabe nach, hängten aber noch eine Runde an. Dies nutzte die Schweiz, um Ersatzmann Kim Schwaller einzuwechseln. (nih/sda)

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