Mit 3 Mal Gold und 1000er-Nötli: Olympiaheld von Allmen pokert hoch
Franjo von Allmen geht gerne volles Risiko. Unter anderem diese Eigenschaft verhalf ihm zu seinem Total-Triumph an den Olympischen Spielen in Italien, wo er nicht nur Gold in der Abfahrt und im Super-G abräumte, sondern zusammen mit Slalomspezialist Tanguy Nef auch noch in der Teamkombination zuoberst auf das Podest steigen durfte.
Doch nicht überall scheint sich die Vollgas-Philosophie des 24-jährigen Berners gleichermassen auszuzahlen: Auf Social Media zeigte er sich jüngst beim Pokern. Dabei geizt der Olympiaheld ebenfalls nicht mit Risikobereitschaft – neben ziemlich viel Bargeld legte von Allmen gleich auch noch sein Olympiaedelmetall in dreifacher Ausführung auf den Tisch.
Dazu kommentierte er: «Alles reingeworfen ... auch beim Pokern!» Und ergänzte, dass er «absolut happy» mit den Spielen sei – «ausser beim Pokern». Seine Followerschaft nahm die Inszenierung humorvoll auf. «Die Medaillen beim Pokern an Odi verloren? Na, das gibt 'ne Schlagzeile...», schreibt einer. Oder: «Ob Skifahren oder Pokern: Einfach immer All In.»
Einige kritische Kommentare gab es aber auch – angesichts der hohen Geldbeträge auf dem Tisch. «Schön bodenständig» fand ein User ironisch. Dass das Foto missverstanden werden könnte, hat der Schweizer Skistar mittlerweile wohl auch bemerkt – das Pokerbild wurde unterdessen gelöscht.
(con)
- Norwegens Langlaufstaffel um Klaebo nach Gold bestraft – Konkurrenz verärgert
- Schlagen Nef und Meillard im Slalom zu? Was heute bei Olympia wichtig wird
- Kanada kügelt, Dänemark düpiert – nächster Gegner der Hockey-Nati steht fest
- «Dann zeige ich Ansätze eines Suchtverhaltens»: Ein Olympia-Tag mit Beni Thurnheer
