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Das steht heute auf dem Programm

2 bis 8 Uhr: Baseball und Softball Startrunde

9.30 bis 15.30 Uhr: Fussball Gruppenphase

Olympiaticker

Olympia-Betten sind «stabil» genug für Sex +++ Parmelin an Eröffnungsfeier in Tokio dabei



Liveticker: Olympia-Tagesticker 21.07.21

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Deutsche Kanuten müssen Ersatzboot einfliegen
Der Schweizer BMX-Fahrer David Graf parkiert sein Rad in Tokio nicht in einem Keller und schon gar nicht draussen, sondern in der Wohnung. Mit der mütterlichen Fürsorge für sein Arbeitsgerät ist er in Sportlerkreisen nicht alleine. Kein Athlet lässt sein Material gerne aus den Augen. Auf Flugreisen müssen sie es aber tun, und die deutschen Kanuten erlebten dabei prompt ein böses Erwachen. Der Viererkajak der favorisierten K4-Crew erlitt auf der Reise nach Tokio einen Totalschaden, sehr zum Schock der betroffenen Athleten. Das Boot gebe es mit dieser Bauweise auf der ganzen Welt nur zweimal, klagte Tom Liebscher. Das zweite Stück befindet sich Duisburg. Den Deutschen Gold-Anwärtern blieb also nur eins: so schnell wie möglich alles in die Wege zu leiten, damit das zweite Boot rechtzeitig in Japan eintrifft.
Kurze Nacht für PCR-Test-Profi Bencic
Ein kurze Nacht hatten Belinda Bencic, Viktorija Golubic und viele andere Athleten von Swiss Olympic nach ihrer Reise von Zürich nach Tokio. Obwohl der Swiss-Flug am Dienstag um ca. 17.00 Uhr Ortszeit auf dem Flughafen Narita landete, erreichten die Tennisspielerinnen erst gegen 2.00 Uhr morgens das olympische Dorf. Grund dafür ist das lange, teils umständliche Einreise-Prozedere, das selbstredend auch einen COVID-Test beinhaltet. «Ich habe 76 PCR-Tests in diesem Jahr absolviert», sagte Bencic. «Ich bin ein Profi.» Ein paar weitere werden in den nächsten Tagen folgen.
Parmelin reist zur Eröffnungsfeier nach Tokio
Bundespräsident Guy Parmelin vertritt die Schweiz am Freitag an der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio. Einen Tag später ist ein Treffen mit IOC-Präsident Thomas Bach vorgesehen, wie das Wirtschaftsdepartement (WBF) am Mittwoch mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie ist nur sehr wenig Publikum an der Eröffnungsfeier zugelassen. Vertreten sein werden unter anderen Staats- und Regierungschefs und für den Sport zuständige Ministerinnen und Minister. Wegen der Pandemie haben viele Staatsoberhäupter ihren Japan-Besuch abgesagt.

Laut einem Sprecher der japanischen Regierung in Tokio werden voraussichtlich führende Vertreter aus rund 15 Ländern erwartet. Als einer der wenigen Staatschefs hat sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron angekündigt. Paris wird 2024 Austragungsort der Sommerspiele sein. Auch die Frau von US-Präsident Joe Biden, First Lady Jill Biden, und der mongolische Regierungschef Luvsannamsrai Oyun-Erdene stehen auf der Besucherliste. (pre/sda)
Swiss President Guy Parmelin speaks during a press conference after a meeting with United States President Joe Biden Tuesday, June 15, 2021, in Geneva, Switzerland. The meeting between US President Joe Biden and Russian President Vladimir Putin is scheduled in Geneva for Wednesday, June 16, 2021. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)
Kragenbär beim Softball gesichtet
Einem pelzigen Fan wäre es beinahe gelungen, das aufgrund der Corona-Krise erlassene Zuschauerverbot zu unterlaufen. Kurz vor Beginn des ersten Spiels sorgte ein Kragenbär innerhalb des Stadions von Fukushima für Aufregung. Der Bär war demnach am Dienstag zum ersten Mal gesehen worden, wie er gemächlich durch das Azuma Baseball Stadium flanierte. Als er in der Nacht zum Mittwoch wenige Stunden vor Beginn des Wettkampfs zwischen den japanischen und australischen Softball-Spielerinnen erneut im Stadion herumwanderte, wurden nach Angaben der Zeitung «Sports Hochi» alle Wachleute zur Suche nach dem Tier mobilisiert. Vergeblich – der Bär blieb unauffindbar. Ungeachtet des unerwünschten Gastes ging das Softball-Spiel ohne Zwischenfälle vonstatten. (sda)
Workers prepare the field at Yokohama Baseball Stadium in preparation for softball competition at the 2020 Summer Olympics, Wednesday, July 21, 2021, in Yokohama, Japan. (AP Photo/Matt Slocum)
Bett für Heidrich problemlos verlängert
Als die ersten Athleten im Olympischen Dorf eintrafen, machten sich manche über die Betten aus verstärktem Karton lustig. Kein Problem damit hat Adrian Heidrich. «Ich würde sagen, die Betten sind zwei Meter lang», schätzt der mit 2,07 m grösste Schweizer im Olympia-Aufgebot. «Und es geht ganz leicht, unten anzusetzen.» Auch bezüglich Stabilität hat er nichts auszusetzen. «Ich bin zwar noch nicht darauf herumgehüpft wie der Ire im Video», meint der Zürcher lachend. «Aber mit meinen 105 Kilo darauf fallen lassen, geht problemlos.» (sda)
Olympia-Betten stabil genug für Sex
Die Betten im Olympischen Dorf in Tokio sind «stabil» genug für Sex. Der irische Turner Rhys McClenaghan hatte sich am Sonntag selbst dabei gefilmt, wie er wiederholt auf einem Bett sprang, um einen Bericht der «New York Post» zu verifizieren. Die Zeitung hatte behauptet, die aus Pappe gefertigten Betten seien absichtlich fragil gebaut, um das Social Distancing zu unterstützen. «Die Betten sollen eine Anti-Sex-Massnahme sein. Sie sind aus Pappe, ja, aber offenbar sollen sie bei plötzlichen Bewegungen zerbrechen. Das sind Fake News» sagte McClenaghan in dem Video, das er bei Twitter postete. Auf dem offiziellen Olympia-Twitter-Account wurde McClenaghan für das «Entlarven dieses Mythos» gedankt: «Die nachhaltigen Betten sind stabil!» (pre)
Aguirre und Jacobs die ersten Corona-Opfer von Tokio
Die erste Sportlerin, die wegen einer Corona-Infektion ihren Wettkampf verpassen wird, heisst Fernanda Aguirre und kommt aus Chile. Die 21-jährige Taekwondo-Kämpferin wurde von den japanischen Gesundheitsbehörden nach einem positiven Coronatest für zehn Tage in Quarantäne geschickt. Sie hatte sich mit ihrem Trainer in Usbekistan auf die Olympischen Spiele vorbereitet. Sie sei «am Boden zerstört und sehr traurig», teilte die Südamerikanerin über Twitter mit. Wenig später folgte die niederländische Skateboarderin Candy Jacobs mit dem gleichen Schicksal. «Mein Herz ist gebrochen», schrieb die WM-Vierte von 2019, die wie Aguirre keine Symptome zeigt. (sda)
Sambischer Hattrick trotz Klatsche
Sambia ist beim Fussballturnier der Frauen krasser Aussenseiter. Dennoch schlugen sich die Afrikanerinnen beim Olympia-Auftakt gegen Euroapmeister Niederlande einigermassen achtbar. Zwar kassieren sie satte zehn Tore, schiessen aber auch deren drei selbst. Für alle drei sambischen Treffer ist Stürmerin Barbra Banda verantwortlich. Die 21-Jährige trifft in der 19. Minute zum 1:3, und sorgt kurz vor Schluss mit den Treffern zum 2:10 und 3:10 für einen Doppelschlag. (abu)

Das 1:3 von Banda:

Das 3:10 von Banda:
Die Schweizer Geheimwaffe
Die Schweizer Schwimmer überlassen in Tokio nichts dem Zufall. Weil die Finals am Morgen stattfinden, schafften die Verantwortlichen Tageslicht-Brillen an. Ausserdem erstellten Experten für die Athletinnen und Athleten individuelle Schlafprofile, wann diese optimal einzusetzen sind. Einerseits wird mit der Tageslicht-Brille ein Melatonin-Effekt erzeugt – Melatonin ist ein Schlafhormon. Die zweite Funktion, eine blaue LED, hilft, schneller aufzuwachen. «Es funktioniert ziemlich gut», sagt Medaillenkandidat Jérémy Desplanches. Der WM-Zweite von 2019 über 200 m Lagen hofft, dass diese Brille die entscheidenden Extra-Prozente bringt. (abu)
epa09355980 Swiss swimmer Jeremy Desplanches poses for photographers after a virtual press conference at the 2020 Summer Olympics, in Tokyo, Japan, 21 July 2021.  EPA/LAURENT GILLIERON EDITORIAL USE ONLY
Diese Schweizer stehen am Freitag im Einsatz
- Jeannine Gmelin: Rudern, Skiff, Vorlauf (03.00 Uhr)
Jeanine Gmelin from Switzerland at the Women's single sculls race at the Rowing World Cup on Lake Rotsee in Lucerne, Switzerland, Friday, May 21, 2021. (KEYSTONE/Urs Flueeler)
– Barnabé Délarze/Roman Röösli: Rudern, Doppelzweier, Vorlauf (03.40 Uhr)
Barnabe Delarze (links) und Roman Roeoesli (rechts), Doppelzweier Maenner portraitiert nach dem Training auf dem Sarnersee am 22. Juni 2021 in Sarnen. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Simone Biles ist bereit für die Spiele
Auch die beste Turnerin der Geschichte ist bereits in Tokio und hat ein erstes Mal die Wettkampf- und Trainingsstätten besucht.
Rachel Moret gegen Brasilianerin
Die 31-jährige Waadtländer Tischtennisspielerin Rachel Moret bekommt es in der ersten 1. Runde des Einzel-Turniers mit der Brasilianerin Jessica Yamada (Weltnummer 142) zu tun. Die Einzel- und Mixed-Doppel-Wettbewerbe beginnen am Samstag.

Gewinnt die in der Weltrangliste auf Platz 86 positionierte Moret ihr erstes Spiel, wartet anschliessend die Nummer 53 der Weltrangliste, die Ungarin Georgina Pota. Mit Moret tritt erstmals seit 25 Jahren wieder eine Schweizerin beim olympischen Tischtennisturnier an. Als erste und bisher einzige Schweizerin war Tu Dai Yong, eine eingebürgerte Chinesin, 1996 in Atlanta im Frauen-Einzel vertreten. (abu/sda)
Swiss athlete in table tennis Rachel Moret poses for photographer after a virtual press conference at the 2020 Summer Olympics, in Tokyo, Japan, Wednesday, July 21, 2021. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)
US-Fussballerinnen verlieren klar
Die Fussball-Weltmeisterinnen aus den USA verlieren zum Auftakt des Olympischen Turniers überraschend und klar gegen Schweden. Megan Rapinoe und Co. gehen im Startspiel gegen die Skandinavierinnen gleich mit 0:3 unter. Für die Treffer Schwedens sorgen Doppeltorschützin Stina Blackstenius und Lina Hurtig. Auch wenn Schweden ebenfalls über ein starkes Team verfügt, kommt die Niederlage überraschend, sind die US-Frauen doch Kronvaforit auf Gold und waren bis heute seit nunmehr 33 Spielen ungeschlagen. (abu)

Das 1:0 durch Blackstenius:


Das 2:0 durch Blackstenius:


Das 3:0 durch Hurtig:
Ein paar beeindruckende Zahlen zu den Spielen in Tokio
- 1 Schweizer Olympiasieger von Rio de Janeiro ist auch in Tokio wieder dabei: Mountainbiker Nino Schurter

- 5 neue oder wieder aufgenommene Sportarten enthält das Olympiaprogramm: Sportklettern, Karate, Baseball/Softball, Skateboarding und Surfen
- 15,4 Milliarden Dollar beträgt das Budget der Organisatoren

- 18 Prozent der Japanerinnen und Japaner sind bisher zweimal gegen Covid-19 geimpft

- 29 Sportler gehören dem IOC-Flüchtlings-Team an

- 30 Schweizerinnen und Schweizer starten in der Leichtathletik; in keiner anderen Sportart nehmen mehr Schweizer teil

- 33 Jahre beträgt der Altersunterschied zwischen der ältesten Schweizer Teilnehmerin (Sportschützin Heidi Diethelm Gerber, 52) und dem jüngsten Schweizer Teilnehmer (Schwimmer Antonio Djakovic, 19)

- 44 Hektar gross ist das Olympische Dorf in der Bucht von Tokio

- 48 Schweizer Teilnehmende (39 Männer, 9 Frauen) sind Sportsoldatinnen und -soldaten, dazu kommen drei Sportsoldaten als Ersatzleute. Am meisten Sportsoldaten stellt mit 17 Teilnehmenden Swiss Cycling
Marlen Reusser, categorie femme elite, en action lors des championnats suisses de contre la montre ce mercredi 16 juin 2021 au Chalet-a-Gobet sur les hauts de Lausanne. (KEYSTONE/Maxime Schmid)
- 116 Sportlerinnen und Sportler nehmen für die Schweiz an den Olympischen Spielen in Tokio teil, 11 mehr als vor fünf Jahren in Rio

- 192 Olympia-Medaillen gewannen Schweizer Sportlerinnen und Sportler bisher an Sommerspielen - die Medaillen in den einst durchgeführten Kunstdisziplinen nicht mitgerechnet

- 205 Nationale Olympische Komitees nehmen teil; Nordkorea hat abgesagt

- 339 Medaillenentscheidungen in 33 Sportarten sind auf dem Programm

- 556 Gramm wiegt die Goldmedaille

- 815 Millionen Dollar Ticketeinnahmen fallen coronabedingt weg

- 900 Millionen Dollar werden für Corona-Massnahmen ausgegeben

- «2020» heissen die Spiele offiziell auch nach der Verschiebung um ein Jahr auf 2021

- 11'000 Teilnehmende werden antreten (sda)
Südkoreaner essen Cäsium-kontrolliert
Das Olympiateam aus Südkorea setzt bei der Verpflegung in Tokio auf besondere Sicherheitsstandards. So werden die Athleten während der Olympischen Spiele von eigenen Köchen versorgt, wofür ein eigenes Hotel in der Nähe des Olympischen Dorfs gebucht wurde. Ausserdem werden alle Lebensmittel aus Sorge vor radioaktiver Strahlung aufgrund des Atomunglücks in Fukushima im Jahr 2011 genau auf Cäsium untersucht. (sda)
epa09355992 The South Korean national handball squad arrives at Narita airport near Tokyo, Japan, 21 July 2021, to compete in the Tokyo Olympics.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT
WHO-Chef vor Olympia: Es gibt kein Nullrisiko im Leben
Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Olympia-Macher von Tokio für ihre Corona-Massnahmen gelobt. «Sie haben ihr Bestes getan, um diese Spiele so sicher wie möglich zu machen», sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch als Gastredner bei der 138. Session des Internationalen Olympischen Komitees.

Das Zeichen des Erfolgs seien nicht null Fälle. Vielmehr gehe es darum, Neuinfektionen rasch zu erkennen und davon betroffene Personen zu isolieren, damit das Virus sich nicht weiter verbreiten könne. «Es gibt kein Nullrisiko im Leben», betonte der Äthiopier.

Die Uno-Organisation hatte das IOC und die japanischen Gastgeber bei der Entwicklung der Corona-Massnahmen für die Sommerspiele beraten. Die Pläne und Vorsichtsmassnahmen würden nun auf dem Prüfstand stehen, sagte Tedros. «Ich hoffe wirklich sehr, dass sie erfolgreich sind», fügte der 56-Jährige hinzu. «Möge die olympische Fackel ein Symbol der Hoffnung sein, dass den Planeten durchquert und einen Neuanfang in einer gesünderen, sichereren und faireren Welt erleuchtet.» (abu/sda)
Das Beachvolley-Duo Hüberli/Betschart testet schon einmal das Olympiagelände
Schon jetzt eine der bittersten Geschichten der diesjährigen Spiele
Das SRF-Duo ist in Tokio angekommen
Für einmal reist keine riesige SRG-Delegation an die Olympischen Spiele. Trotz über 300 Stunden Livesendung, kommentieren die SRF-Kommentatoren aus dem Studio in Zürich. Vor Ort sind aber Daniele Milanese und Jann Billeter, die aus einem Studio in Tokio durch die Wettkampftage führen werden. (abu)
Wegen Kokain: Australischer Springreiter gesperrt
Nach einem positiven Doping-Test auf Kokain ist der australische Springreiter Jamie Kermond suspendiert und für die Olympischen Spiele in Tokio vorläufig gesperrt worden.

Wie der australische Reiterverband mitteilte, war der 36-Jährige bei einer Kontrolle am 26. Juni positiv getestet worden. Kermond, der am Dienstag nach Tokio hätte reisen sollen, kann die Öffnung der B-Probe beantragen. Er war als einer von drei australischen Springreitern nominiert worden. (abu/sda/dpa)
Die Corona-Regeln während den Olympischen Spielen
Selbst für erfahrene Olympia-Teilnehmer sind diese Sommerspiele in Tokio eine absolute Premiere - schliesslich stehen die Anti-Corona-Massnahmen über allem. Was rund um die Wettkämpfen in Japan unter anderem zu beachten ist:

- Generell gilt: Maske tragen. Erst beim Aufwärmen darf der Schutz abgenommen werden und die Abstandsregel von zwei Metern zu Sportlerinnen und Sportlern gilt nicht mehr.

- Ringe und Barren beim Turnen, Bälle und Bänder bei der Rhythmischen Sportgymnastik, Platten beim Tischtennis: Material, das von mehreren Personen genutzt wird, muss bei jedem Wechsel desinfiziert werden.

- Ein Muskel zwickt, der Rücken spannt? Sobald Physios zum Einsatz kommen, müssen die sich die Hände desinfizieren und dürfen dann erst behandeln. Auch mal eben Eis auflegen ist erst gestattet, sobald man sich die Hände desinfiziert hat.

- Trinkflaschen und Handtücher gemeinsam zu nutzen, ist in Tokio ein No-Go. Alle brauchen ihre eigene Versorgung.

- Sportlerinnen und Sportler dürfen von der Tribüne aus andere Olympia-Teilnehmer anfeuern - allerdings nur klatschend. Singen, Rufen, Jubeln: Alles nicht gestattet. Die Maske ist auch da Pflicht.

- Lachende Gesichter bei Siegerehrungen können Zuschauerinnen und Zuschauer diesmal maximal erahnen – denn im Moment der Zeremonie sind die Medaillengewinner dazu verpflichtet, eine Maske zu tragen. Die Medaillen werden von Offiziellen mit desinfizierten Handschuhen auf einem Tablett überreicht, die Sportler hängen sich das Edelmetall selbst um. Händeschütteln und Umarmungen auf dem Podest sind untersagt.

- Fitness-Training im olympischen Dorf ohne Maske ist den Athletinnen und Athleten nicht erlaubt. Um viele Geräte wie Ergometer oder Rudermaschinen gibt es zudem Schutzwände. (sda/dpa)
epa09354408 An employe disinfects a workstation at the Olympic Media Center in Tokyo, Japan, 20 July 2021. The pandemic-delayed 2020 Summer Olympics are schedule to open on July 23 with spectators banned from most Olympic events due to COVID-19 surge.  EPA/ZSOLT CZEGLEDI HUNGARY OUT
Trotz Sex-Verbot 160'000 Kondome verteilt
Im Olympia-Dorf ist Sex während der Spiele an sich verboten. Prickelnd dürfte es zwischen den Wettkämpfen ohnehin kaum werden. Die Athletinnen und Athleten reisen kurzfristig an. Partys sind abgesagt. Maske und Abstand sind Pflicht. Trotzdem haben die Organisatoren 160'000 Kondome bestellt. Diese seien jedoch nicht zum Gebrauch im olympischen Dorf gedacht. Die Verantwortlichen handeln gewissermassen mit Weitblick. Die Athleten sollen die Gummidinger nach den Spielen in ihre Heimatländer mitnehmen, als Teil einer Anti-HIV-Kampagne.
Fast 60'000 Polizisten für null Zuschauer
Trotz zuschauerlosen Spielen bietet Japan fast 60'000 Polizisten auf. Das ist neuer Rekord für das Land. Rund 36'500 Polizeikräfte werden allein in Tokio zusammengezogen. Sie sollen insbesondere terroristische Anschläge und Cyber-Angriffe verhindern, aber auch den Verkehr regeln. Obwohl die Wettkampfstätten auf den Tribünen leer bleiben, ist die ursprünglich geplante Zahl der Beamten nur geringfügig reduziert worden. Sicher ist sicher. (sda)
Police officers walk by posters to promote Tokyo 2020 Olympics in Tokyo, Wednesday, July 14, 2021. The Olympic Games are scheduled to begin on July 23. (AP Photo/Koji Sasahara)
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Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia

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Die Schweizer Fahnenträger bei Olympia
quelle: keystone / laurent gillieron
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