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Olympiaticker
Sieht so wirklich ein Training der Rodler aus? +++ Curler siegen zum Auftakt klar
Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina laufen seit dem 6. Februar. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
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Es wird schon fleissig für die Olympischen Spiele 2030 trainiert
Schweizerinnen im Viertelfinal gegen Finnland
Das Schweizer Frauen-Nationalteam trifft im Viertelfinal wie erwartet auf Finnland. Die Nordländerinnen verloren im letzten Gruppenspiel gegen Kanada mit 0:5 und beendeten die Gruppe A vor der Equipe von Trainer Colin Muller auf dem 4. Platz. In der Vorrunde unterlagen die Schweizerinnen den Finninnen mit 1:3. Die Revanche in Mailand findet am Samstag um 21.10 Uhr statt. (riz/sda)

Klarer Auftaktsieg für die Schweizer Curler
Den Schweizer Curlern um Skip Yannick Schwaller ist der Olympia-Auftakt geglückt. Die USA, die zu den Aussenseitern zählen, werden 8:3 bezwungen. Die K.o.-Schlag kam im sechsten und siebenten End. Zunächst gelang der Schweiz mit dem letzten Stein ein Dreierhaus. Und im End danach stahl die Schweiz zwei Steine zum Zwischenstand von 8:2. Der US-Skip stand immer wieder vor Problemen, weil seine Vorderleute auch nicht präzise genug agiert hatten.
Männiglich rechnete nun mit einem vorzeitigen Ende. Doch die USA spielten weiter, um ihren 54-jährigen Ersatzmann Rich Ruohonen einzuwechseln. Sie verkürzten noch auf 3:8 und gaben erst nach End 8 auf. Am Freitag bestreiten die Schweizer Männer gleich zwei Partien: Am Morgen gegen Tschechien (9.05 Uhr), am Abend gegen China (19.05 Uhr). (riz/sda)

Männiglich rechnete nun mit einem vorzeitigen Ende. Doch die USA spielten weiter, um ihren 54-jährigen Ersatzmann Rich Ruohonen einzuwechseln. Sie verkürzten noch auf 3:8 und gaben erst nach End 8 auf. Am Freitag bestreiten die Schweizer Männer gleich zwei Partien: Am Morgen gegen Tschechien (9.05 Uhr), am Abend gegen China (19.05 Uhr). (riz/sda)
Koblet nach Katastrophen-Start draussen
Für Boardercrosser Kalle Koblet endet das olympische Abenteuer im Viertelfinal. Der Winterthurer, der sich im Achtelfinal noch souverän durchsetzen konnte, verpatzte den Start und war deshalb schon früh geschlagen. Auch die vage Hoffnung, dass sich zwei Konkurrenten gegenseitig aus dem Rennen nehmen, zerschlug sich.
Gold in Livigno ging wie vor vier Jahren an Alessandro Hämmerle. Gleich wie in China setzte sich der Österreicher im Fotofinish gegen den Kanadier Eliot Grondin durch. (ram/sda)

Gold in Livigno ging wie vor vier Jahren an Alessandro Hämmerle. Gleich wie in China setzte sich der Österreicher im Fotofinish gegen den Kanadier Eliot Grondin durch. (ram/sda)
Schweizer Frauen verpassen die Top Ten
Nadja Kälin schaffte über 10 km Skating mit Einzelstart mit Platz 14 das beste Schweizer Resultat. Nadine Fähndrich wurde 16. und verarbeitete so mit einer ansprechenden Leistung ihren Frust aus dem Sprint. Siegerin Frida Karlsson lief derweil in einer eigenen Liga. Die Schwedin hatte bereits im Skiathlon gewonnen und scheint in den sogenannten Distanzrennen nicht zu schlagen.
Die 26-jährige Schwedin schloss beinahe noch zur Teamkollegin Ebba Andersson auf, die eine Minute zuvor gestartet war und Silber gewann. Bronze sicherte sich die Amerikanerin Jessie Diggins. Norwegens Frauen gingen mit auf den Plätzen 4 und 5 mit Astrid Slind und Heidi Weng leer aus. (nih/sda)

Die 26-jährige Schwedin schloss beinahe noch zur Teamkollegin Ebba Andersson auf, die eine Minute zuvor gestartet war und Silber gewann. Bronze sicherte sich die Amerikanerin Jessie Diggins. Norwegens Frauen gingen mit auf den Plätzen 4 und 5 mit Astrid Slind und Heidi Weng leer aus. (nih/sda)
Antrag nach Ausfall
Abfahrts-Olympiasiegerin Breezy Johnson läuft dereinst in den Hafen der Ehe ein. Nach dem Super-G, in dem die Amerikanerin ausgeschieden war, machte ihr Partner ihr noch im Zielraum einen Antrag:
Party-Time mit Hattrick-Held
Für Franjo von Allmen sind die Olympischen Spiele vorbei – und was waren das für Spiele für ihn! Der Berner Oberländer verlässt Bormio mit drei Goldmedaillen. Am Abend seines letzten Rennens feierte von Allmen mit Fans. Ob er dabei «z'Bode» ging, zeigen diese Aufnahmen nicht. (ram)
Curlerinnen gelingt der Auftakt
Das Curling-Team der Frauen um Skip Silvana Tirinzoni startet erfolgreich ins Olympia-Turnier. Die Schweizerinnen konnten zum Auftakt Italien 7:4 schlagen. Das gesamte Quartett spielte sehr, sehr gut. Vor allem spielten die Schweizerinnen weitaus viel präziser und konstanter als die Italienerinnen. Dann, wenn Tirinzoni und Co. den letzten Stein spielen konnten, im zweiten End (zum 2:1), im fünften End (zum 4:2) und im siebenten End (zum 6:3) jeweils zwei Punkte.
«Das ganze Team hat auf sehr hohem Niveau gespielt und ich bin sehr zufrieden», sagte Tirinzoni im SRF. «Der Fokus war hoch, wir wussten, dass wir nicht nachlassen dürfen. Wir sind alle parat, fühlen uns wohl und haben das Eis hier im Griff. Jetzt kann es so richtig losgehen.» In den nächsten Runden treffen die Schweizerinnen auf China (am Freitag), Japan und Kanada (beide am Samstag). (ram/sda)

«Das ganze Team hat auf sehr hohem Niveau gespielt und ich bin sehr zufrieden», sagte Tirinzoni im SRF. «Der Fokus war hoch, wir wussten, dass wir nicht nachlassen dürfen. Wir sind alle parat, fühlen uns wohl und haben das Eis hier im Griff. Jetzt kann es so richtig losgehen.» In den nächsten Runden treffen die Schweizerinnen auf China (am Freitag), Japan und Kanada (beide am Samstag). (ram/sda)
Mehrere Wochen Rennpause für Jasmine Flury
Jasmine Flury kann wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen keine Rennen bestreiten. Die 32-jährige Bündnerin erlitt am Dienstag in der Abfahrt der Team-Kombination beim Sprung in den Tofana-Schuss einen Teilriss des Innenbandes am linken Knie und eine Knochenprellung am Schienbeinkopf , wie Swiss-Ski mitteilt.
Eine Operation sei nicht nötig und je nach Heilungsverlauf sei «sogar möglich, dass Jasmine Flury noch diese Saison wieder ins Renngeschehen eingreifen kann», so der Verband weiter. Die Abfahrts-Weltmeisterin von 2023 gab erst in diesem Winter ihr Comeback, nachdem sie die komplette letzte Saison wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie verpasst hatte. (nih/sda)

Eine Operation sei nicht nötig und je nach Heilungsverlauf sei «sogar möglich, dass Jasmine Flury noch diese Saison wieder ins Renngeschehen eingreifen kann», so der Verband weiter. Die Abfahrts-Weltmeisterin von 2023 gab erst in diesem Winter ihr Comeback, nachdem sie die komplette letzte Saison wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie verpasst hatte. (nih/sda)
Niederländischer Eisschnellläufer wütend auf Gegner
«Es ist etwas passiert, das ich nicht fassen kann», schimpfte der niederländische Eisschnellläufer Joep Wennemars nach dem Rennen über 1000 m. Zuvor wurde er beim Spurwechsel vom Chinesen Ziwen Lian abgedrängt. Der wechselte verbotenerweise vor ihm die Bahn und wurde im Nachhinein disqualifiziert. «Ich hatte Vorfahrt, bin also meine Linie gefahren, aber dann wurde ich abgedrängt», wetterte Wennemars, der 20 Minuten später nochmal ran durfte. Die Kraft war weg und er konnte sich nicht mehr verbessern. Schon nach dem Überqueren der Ziellinie war der Niederländer wütend und gestikulierte wild in Richtung des Chinesen. (nih)
🔥🇮🇹 | Nee! Een hele ongelukkige kruising voor Joep Wennemars. De Nederlander gaat bijna onderuit, zet de snelste tijd neer, maar is woest op Ziwen Lian. #MilanoCortina2026
— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) February 11, 2026
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Biathlon-Star kannte Medaillengewinnerin nicht
Im Biathlon-Einzel gewann die Bulgarin Lora Hristova völlig überraschend Bronze. Die 22-Jährige lief so überraschend aufs Podest, dass sie gar der Gesamtweltcupsiegerin unbekannt war. So erzählte Franziska Preuss gemäss Bild von einem etwas peinlichen Moment: «Ich habe gerade in der Umkleide rumgefragt: ‹Wer ist eigentlich diese Bulgarin?› Und dann hat sie gesagt: ‹Das bin ich.› Das ist unangenehm, aber ich habe natürlich gleich gratuliert.»
Hristova kann darüber lachen. An der Pressekonferenz sagte sie gegenüber den anwesenden Journalistinnen und Journalisten: «Ich habe gehört, wie sie miteinander gesprochen und sich gefragt haben, wer das bulgarische Mädchen ist. ‹Mein erster Gedanke war: Oh, okay, das bin ich. Das ist leicht zu beantworten.›» (nih)

Hristova kann darüber lachen. An der Pressekonferenz sagte sie gegenüber den anwesenden Journalistinnen und Journalisten: «Ich habe gehört, wie sie miteinander gesprochen und sich gefragt haben, wer das bulgarische Mädchen ist. ‹Mein erster Gedanke war: Oh, okay, das bin ich. Das ist leicht zu beantworten.›» (nih)
Schweizer Snowboarder verpassen den Final
Der Halfpipe-Final der Snowboarder am Freitagabend findet ohne Schweizer Beteiligung statt. Alle scheitern in Livigno in der Qualifikation. Am nächsten an den Top 12 war Jonas Hasler. Der 19-jährige Bündner zeigte bei seiner Olympia-Premiere zwei ansprechende Leistungen. Am Ende fehlten ihm 7,75 Punkte für den Final. David Hablützel, klassierte sich direkt hinter Hasler im 17. Rang. Mischa Zürcher stürzte in beiden Durchgängen, wobei der 17-jährige Appenzeller vor allem bei seinem zweiten Run bis zum Missgeschick gut unterwegs war.
Jan Scherrer trat nicht zur Qualifikation an. Der 31-jährige Bronzemedaillengewinner von Peking entschied nach einem Sturz im Training, den Wettkampf auszulassen. Scherrer erlitt gemäss Mitteilung von Swiss-Ski eine leichte Gehirnerschütterung. (abu/sda)

Jan Scherrer trat nicht zur Qualifikation an. Der 31-jährige Bronzemedaillengewinner von Peking entschied nach einem Sturz im Training, den Wettkampf auszulassen. Scherrer erlitt gemäss Mitteilung von Swiss-Ski eine leichte Gehirnerschütterung. (abu/sda)
Hockey-Nati im Ski-Fieber
Zu Olympia gehört auch das sportartenübergreifende Mitfiebern. Im olympischen Dorf in Mailand verfolgen die beiden Schweizer Eishockey-Nationalteams die Wettkämpfe ihrer Landsleute jeweils gemeinsam. «Wir haben im ersten Stock eine Lounge, dort haben wir zuletzt die Skirennen geschaut», sagt Captain Roman Josi. Besonders angetan ist der NHL-Verteidiger von Franjo von Allmen. «Was er im Moment leistet, ist unglaublich.» Persönlich kenne er den dreifachen Olympiasieger zwar nicht, «aber im Fernsehen wirkt er extrem sympathisch». (abu/sda)

Flury verzichtet auf den Super-G
Jasmine Flury wird am Donnerstag nicht zum Olympia-Super-G antreten. Die 32-jährige Bündnerin verzichtet aufgrund von Kniebeschwerden auf einen Start. Flury gab erst in diesem Winter ihr Comeback, nachdem sie die komplette letzte Saison wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie verpasst hatte.
Am Donnerstag ruhen die Hoffnungen vor allem auf Malorie Blanc. Die 22-jährige Walliserin feierte in Crans-Montana im letzten Super-G vor den Olympischen Spielen ihren ersten Sieg im Weltcup. Delia Durrer, Janine Schmitt und Corinne Suter komplettieren das Schweizer Quartett. (abu/sda)

Am Donnerstag ruhen die Hoffnungen vor allem auf Malorie Blanc. Die 22-jährige Walliserin feierte in Crans-Montana im letzten Super-G vor den Olympischen Spielen ihren ersten Sieg im Weltcup. Delia Durrer, Janine Schmitt und Corinne Suter komplettieren das Schweizer Quartett. (abu/sda)
Snowboard-Star in der Quali schwer gestürzt
Die Halfpipe-Qualifikation der Frauen ist von einem schweren Sturz überschattet worden. Die Chinesin Jiayu Liu blieb mit ihrem Board bei der Landung an der Kante hängen und prallte mit dem Kopf heftig auf. Liu blieb regungslos liegen und wurde sofort von Betreuern gepflegt. Nach einigen Minuten wurde sie mit einem Rettungsschlitten abtransportiert und die Qualifikation konnte fortgesetzt werden. Informationen zu ihrem Gesundheitszustand gibt es nicht.
Jiayu Liu gehört zu den grossen Namen in der Snowboard-Szene. Die 33-jährige Chinesin wurde 2009 Weltmeisterin in der Halfpipe, 2018 holte sie bei den Olympischen Spielen Silber. (dab)

Jiayu Liu gehört zu den grossen Namen in der Snowboard-Szene. Die 33-jährige Chinesin wurde 2009 Weltmeisterin in der Halfpipe, 2018 holte sie bei den Olympischen Spielen Silber. (dab)

