Muni, Töff, Motorboot: Diese Preise winken den ESAF-Teilnehmern
Den Schwingern und Steinstössern, die am Eidgenössischen antreten, winken natürlich nicht einfach nur Ruhm und Ehre. Der Gabentempel ist ein Herzstück des ESAF. Keiner der Wettkampfteilnehmer soll leer ausgehen. So hätten sie schliesslich all die Zeit hart trainiert, finden die Organisatoren.
Der Siegermuni
Die Gaben werden gespendet. Dem Schwingerkönig selbst steht der Siegermuni zu, der prestigeträchtigste (und wertvollste) Preis von allen. In diesem Jahr ist der Zibu von der Rasse Original Braunvieh. Für ihn wurde gar ein eigenes Ländlerlied komponiert. Und es gibt einen Reservestier – beim ESAF 2025 heisst er Hägar –, der einspringt, wenn Zibu aus irgendeinem Grund ausfällt.
Auch wenn der Siegermuni von Züchter Bert Horner jedoch viel Aufmerksamkeit erhält – er wird traditionell in der Arena herumgeführt und kann während des Schwingfests wie die anderen Lebendpreise bestaunt werden –, so ein Stier braucht auch Platz. Meist verkaufen die Schwingerkönige die Tiere deshalb gleich weiter und nehmen den entsprechenden Geldbetrag heim.
Zehn Lebendpreise und viel Praktisches
Sie sind aber nicht die einzigen, die einen Lebendpreis erhalten. Zehn Tiere wurden für das ESAF gespendet und warten auf ihre neuen Besitzer.
Lebendpreise am ESAF 2025
Die restlichen Teilnehmer «müssen» sich mit anderen Gaben begnügen, traditionellerweise gibt es Treicheln zu gewinnen, aber auch praktische Dinge wie Kühlschränke, Autos, ein Motorboot, Betten, Haushaltsgeräte, E-Bikes, Grills oder Töffs – kein Wunder, muss der Gabentempel mit einer Alarmanlage gesichert werden, wie der Blick berichtet. Immerhin ist er gefüllt mit Spenden im Wert von rund einer Million Franken.
Der Gabentempel ist bereits geöffnet, hier gibt es einen kleinen Vorgeschmack:
