Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super-Kombination in Crans-Montana

1. Federica Brignone (ITA)

2. Ilka Stuhec (SLO) +1.01

3. Michaela Kirchgasser (AUT) +1.16

4. Wendy Holdener (SUI) +1.48

17. Joana Hälen (SUI) +3.92

20. Priska Nufer (SUI) +4.19

21. Corinne Suter (SUI) +4.72

22. Rahel Kopp (SUI) +5.07

Out: Feierabend (SUI), Gisin (SUI), Flury (SUI), Goggia (ITA), Worley (FRA)
Nicht gestartet: u.a. Vonn und alle Amerikanerinnen

Bild

Denise Feierabend liegt in den Fangnetzen: Im Super-G scheiden viele Fahrerinnen aus, die Amerikanerinnen boykottieren darauf die Super-Kombi. bild: screenshot srf

Holdener fährt bei Kombi-Farce knapp am Podest vorbei – kleine Kugel so gut wie weg

Wendy Holdener belegte in der ersten von zwei Weltcup-Kombinationen in Crans-Montana Platz 4. Die Weltmeisterin hatte die Chance auf eine bessere Klassierung im Super-G vergeben, den die Amerikanerinnen wegen fragwürdigen Bedingungen boykottierten.



Wendy Holdener fährt in der Super-Kombination von Crans-Montana bei äusserst schwierigen Bedingungen mit «schmierigem Frühlingsschnee» auf Rang 4. Die Weltmeisterin liegt nach dem Super-G am Morgen mit 2.45 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit nur auf Rang 20, verbessert sich in ihrer Paradedisziplin Slalom dank einer beherzten Fahrt aber noch um 16 Positionen.

Switzerland's Wendy Holdener competes during an alpine ski, women's World Cup combined race, in Crans Montana, Switzerland, Friday, Feb. 24, 2017. (AP Photo/Marco Tacca)

Im Slalom holt Holdener kräftig auf, ein Traumlauf gelingt ihr aber nicht. Bild: Marco Tacca/AP/KEYSTONE

Der Sieg geht an die Italienerin Federica Brignone, die einen entfesselten Slalom zeigt und so ihren vierten Weltcupsieg feiert. Zweite wird die Slowenin Ilka Stuhec, Dritte die Österreicherin Michaela Kirchgasser.

Abfahrtsspezialistin Stuhec bringt sich mit ihrem zweiten Rang in eine hervorragende Situation im Kampf um die kleine Kristallkugel. Nach zwei von drei Rennen führt sie mit 180 Punkten 40 Zähler vor Brignone und 80 vor Vorjahressiegerin Holdener.

Der Stand im Weltcup (2/3):

Bild

Boykott von Vonn, Shiffrin und Co.

Der etwas chaotische Tag in Crans begann für alle Beteiligten alles andere als wunschgemäss: Der Super-G der Frauen musste nach drei Fahrerinnen abgebrochen und weiter unten gestartet werden. Ilka Stuhec, Tessa Worley und Denise Feierabend, die Startnummer 1 bis 3, stürzten beim ersten Versuch allesamt an der gleichen Stelle nach nur wenigen Fahrsekunden. 

abspielen

Der Sturz von Denise Feierabend. Video: streamable

Lindsey Vonn twitterte umgehend, dass sie nicht starten werde. Die Sicherheit sei nicht gewährleistet.

Die Verantwortlichen reagierten und der Super-G wurde eine Stunde später ab dem Reservestart auf verkürzter Strecke neu gestartet. Die ausgeschiedenen Fahrerinnen durften nochmals starten. Denise Feierabend konnte dies leider nicht mehr, sie musste mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden.

Lindsey Vonn, Mikaela Shiffrin und alle anderen Amerikanerinnen hatten da aber schon genug, sie boykottierten das Rennen geschlossen. «Die FIS glaubt immer, dass wir nur reden. Aber das stimmt überhaupt nicht. Wir wissen, was wir machen. Wir brauchen dieses Risiko nicht. Warum sollten wir hier starten, wenn es so gefährlich ist», sagte die Amerikanerin gegenüber dem SRF.

Bild

Lindsey Vonn liess ihrem Frust im SRF-Interview freien Lauf. bild: screenshot srf

Der Super-G blieb aber auch nach dem Neustart eine Farce. Von den 20 ersten Fahrerinnen kamen nur zehn ins Ziel. Ausgeschieden sind unter anderem Michelle Gisin, Sofia Goggia und Tessa Worley. An die Spitze setzte sich Ilka Stuhec. Weltmeisterin Wendy Holdener verlor 2,45 Sekunden auf die Bestzeit. (fox/pre)

Alles Käse oder was? Die Swiss-Ski-Anzüge im Wandel der Zeit

Unvergessene Ski-Geschichten

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jetzt strahlt Wendy Holdener noch goldener – so gut wie einst Vreni Schneider

Gold, Silber, Bronze: Skirennfahrerin Wendy Holdener ist eine der ganz grossen Figuren der Olympischen Spiele von Pyeongchang. Erst einmal glückte einer Schweizerin diese fantastische Bilanz: Vreni Schneider 1994.

Silber im Slalom, Bronze in der Kombination und Gold mit dem Team: Wendy Holdener verlässt Südkorea mit einem kompletten Satz Olympiamedaillen. Rund 700 Gramm schwer ist jedes der guten Stücke, was Holdener dazu veranlasste, beim Besuch im SRF-Studio lediglich ihre Goldmedaille um den Hals zu tragen. Silber und Bronze legte Holdener vor sich auf den Tisch mit der Begründung:

Auch ohne Team-Gold wären es glänzende Olympische Spiele gewesen für die Kombinations-Weltmeisterin von 2017. Doch …

Artikel lesen
Link zum Artikel