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ZUM 50. JAHRESTAG DER FIS SKI WELTCUP-RENNEN AM LAUBERHORN IN WENGEN IM BERNER OBERLAND, SCHWEIZ, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Swiss ski racer Silvan Zurbriggen starts during the first downhill training at the FIS Ski World Cup at the Lauberhorn in Wengen, Switzerland, Tuesday, January 12, 2010. In the background, left, the Eiger mountain, with the Eiger Nordwand, the north face, is visible.  (KEYSTONE/Peter Schneider)

Der Streit um die Lauberhornrennen war in den letzten Tagen eskaliert. Bild: KEYSTONE

Auch Lauberhorn-Chef Näpflin lenkt ein: «Froh, wieder an einem Tisch zusammenzukommen»

Urs Näpflin, der OK-Chef der Lauberhornrennen, reagierte erfreut und mit Erleichterung auf den jüngsten Vorstoss von Swiss-Ski im Streit um die Finanzierung der Lauberhornrennen.



«Ich bin sehr erfreut und froh, dass wir endlich an einem Tisch zusammenkommen. Das versuchen wir seit vier Jahren. Ich bin auch froh, dass es erste konkrete Anzeichen gibt, um eine Lösung zu finden», sagte Näpflin gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Er sei sich sicher, dass das Problem bereits nächste Woche beim Treffen mit Swiss-Ski gelöst werde.

Urs Naepflin, OC President and Technical Race Director, speaks during a press conference to inform about the damages due the storm yesterday and last night and the next steps of the Alpine Skiing FIS Ski World Cup in Wengen, Switzerland, on Tuesday, January 9, 2018. The first FIS Ski World Cup men's downhill training, scheduled today Wednesday 13th January, had to be cancelled due to the current weather conditions. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Urs Naepflin zeigt sich erfreut über die letzten Aussagen von Verbandspräsident Urs Lehmann. Bild: KEYSTONE

Urs Lehmann hatte am Freitag einen Lösungsvorschlag im eskalierten Streit zwischen Wengen und Swiss-Ski präsentiert. Der Verbandspräsident reichte Näpflin die Hand, forderte im Gegenzug Zugeständnisse im Marketing seitens des OK und nahm die Berner Politik in die Pflicht.

«Wir sind bereit, Konzessionen einzugehen.»

Urs Näpflin, OK-Chef Lauberhornrennen

Einige Meinungsverschiedenheiten bestünden zwar weiter. Im wesentlichsten Streitpunkt aber, dem Marketing, lenkte Näpflin ein: «Wir sind bereit, Konzessionen einzugehen. Die Vermarktung ist ein wichtiger Bestandteil, darum muss man Traditionen auch mal hinten anstellen.» Der Weg für eine Vermarktung des Hundschopfs, gegen die sich die Wengener bislang stemmten, ist damit frei.

Am Standpunkt, dass Swiss-Ski die Verteilung der seit 2017 gestiegenen TV-Gelder anpassen muss, hält Näpflin fest: «Wir müssen zuerst den Vertrag korrekt umsetzen und das Geld richtig verteilen, bevor wir beim Kanton oder Bund um finanzielle Unterstützung bitten. Diese Mehreinnahmen können nicht nur einfach zu Swiss-Ski fliessen.»

Weil sich Wengen in diesem Punkt unfair behandelt fühlt, zog das OK den Fall 2018 vors Internationale Sportgericht. Bislang liegt erst ein unter Verschluss gehaltenes Zwischenurteil vor. (abu/sda)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leader 24.05.2020 12:47
    Highlight Highlight Benötigt es wirklich plötzlich eine Bundesrätin, weitere Bundesvertreter und auch Kantonale Vertreter um über ein Skirennen zu befinden?
    Corona treibt tatsächlich seltsame Blüten!!
  • Leachim 24.05.2020 12:05
    Highlight Highlight Ein für die Schweiz und den Tourismus peinliches und kindisches Geplänkel zwischen (v.a.) Swiss-Ski und Wengen. Etwa wie wenn die Stadt Paris drohen würde, den Eiffelturm abzureissen, wenn sie nicht mehr Anteil an den Eintrittsgeldern bekäme.
  • Beta Stadler 24.05.2020 10:20
    Highlight Highlight Ich finde es unsäglich, Wengen mangelnde Vermarktung vorzuwerfen.
    1. kann man mit einem bunten Bogen am Hundschopf direkt in den Europapark zügeln und 2. "was ist den mit Swiss-Ski"? Nach all den unrühmlichen Kapitel mit erfolgreichen Trainern und Athleten ist der Brand "Swiss-Ski" unter Lehmann dermassen negativ behaftet, dass dafür doch niemand mehr Geld gibt. Wären Feuz, Holdener, Suter etc. trotz Lehmann nicht so erfolgreich käme gar nichts rein....
  • Nick nolte 23.05.2020 20:35
    Highlight Highlight Ich bin Begeisterter Skifahrer, war sogar Skilehrer und ich liebe die Rennen! Es ist fast der einzige Grund warum ich tv habe. Aber wenn ich sowas lese, dann hoffe ich das es die nächsten 10 Jahre nicht mehr schneit !
  • Leader 23.05.2020 20:35
    Highlight Highlight Sehen wir doch einmal wie lange der Frieden der beiden Urslis hält........
  • zoink 23.05.2020 20:31
    Highlight Highlight Das ist doch alles inszeniert. Sorry, ohne den Aluhut aufsetzen zu wollen: Zwei Parteien die schon ewig zusammenarbeiten, voneinander abhängig sind und zusammen Geld verdienen „streiten“ sich urplötzlich. Gemäss Tagi Interview ist für de CH Verband eine staatliche Verlustgarantie Teil der Bedingung für eine Schlichtung sein. Echt jetzt ?!
  • Glenn Quagmire 23.05.2020 16:54
    Highlight Highlight Wenn Egos grösser als der Berg sind...
  • walsa 23.05.2020 14:52
    Highlight Highlight ich glaub in der kita läuft das sachlicher ab...

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