Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vlhova holt Riesenslalom-Gold – Ellenberger als 10. beste Schweizerin



Schicke uns deinen Input
Ralf Meile
Zanzibar
Die neue Weltmeisterin
Petra Vlhova etablierte sich als Slalom-Spezialistin im Weltcup, doch in diesem Winter überzeugte die 23-jährige Slowakin auch im Riesenslalom. Kurz vor Silvester gewann sie in Semmering ihr erstes Rennen in dieser Disziplin, vor zwei Wochen doppelte sie in Maribor (zeitgleich mit Mikaela Shiffrin) nach.
Slovakia's Petra Vlhova celebrates after winning the women's giant slalom, at the alpine ski World Championships in Are, Sweden, Thursday, Feb. 14, 2019. (AP Photo/Alessandro Trovati)
Im Weltcup gewann sie bislang acht Rennen, 22 Mal stand sie auf dem Podest. Riesenslalom-Gold ist Vlhovas erster Titel an einem Grossanlass. Vor zwei Jahren gewann sie mit dem slowakischen Team Silber im Mannschafts-Event, in Are wurde sie hinter Wendy Holdener Zweite in der Kombination.
epa07370147 Petra Vlhova of Slovakia during the second run of the women's Giant Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Are, Sweden, 14 February 2019.  EPA/CHRISTIAN BRUNA
Petra Vlhova im SRF-Interview
«Endlich habe ich es geschafft und konnte einen Titel gewinnen. Es ist fantastisch, was mir heute gelungen ist. Klar ist eine WM nicht so anders als ein Weltcuprennen, aber hier will wirklich jeder eine Medaille. Ich sagte mir 'Jetzt oder nie!' vor dem 2. Lauf. Als ich ins Ziel kam und sah, dass ich die Bestzeit aufgestellt hatte, war ich überglücklich.»
Wendy Holdener im SRF-Interview
«Ich bin nicht ins Fahren gekommen, es war nicht mein Tag. Schon beim Einfahren lief's mir richtig schlecht, auch wenn das noch nichts zu bedeuten hat. Aber ich habe das Timing vom Riesenslalom nicht im Blut gehabt. Es ging einfach nicht heute.»
Übermorgen Samstag ist der Slalom, wo Holdener zu den Favoritinnen gehört: «Morgen trainiere ich, damit ich ein gutes Gefühl für die kurzen Schwünge bekomme.»
Die Top Ten
1 Viktoria Rebensburg
Vlhova ist Weltmeisterin! 14 Hundertstel beträgt ihr Vorsprung auf Rebensburg. Die Deutsche verliert Gold im Zielhang, wo sie über eine halbe Sekunde auf die Siegerin verliert.
1 Viktoria Rebensburg
Sie baut ihren Vorsprung aus, bei Kurshälfte 37 Hundertstel vor Vlhova.
2 Petra Vlhova
Den Zielhang ist Shiffrin gut gefahren – aber Vlhova fuhr ihn besser. Mit 38 Hundertstel Vorsprung übernimmt sie die Spitze! Und nur noch Viktoria Rebensburg ist oben.
2 Petra Vlhova
Letzte Zwischenzeit: Noch 12 Hundertstel vorne.
2 Petra Vlhova
Vlhova verliert fast keine Zeit, hat immer noch 16 Hundertstel Vorsprung.
2 Petra Vlhova
Die Slowakin zeigte eine sackstarke Leistung im ersten Teil des WM-Riesenslaloms, bis sie einen schweren Fehler beging. Wie klappt das nun?
3 Ragnhild Mowinckel
Die Norwegerin liefert sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Shiffrin. Bei der letzten Zwischenzeit liegt Mowinckel fünf Hundertstel voraus – im Ziel dann aber 12 Hundertstel hinter der Amerikanerin.
4 Mikaela Shiffrin
Perfekt war's nicht, aber Shiffrin kann Brignone von der Spitze verdrängen. 0,49 s beträgt ihr Vorsprung. Das kann für eine Medaille reichen – dass sie Gold will, versteht sich von selbst.
4 Mikaela Shiffrin
Die Amerikanerin galt als Topfavoritin. Was kann sie nach dem aus ihrer Sicht nicht optimalen 1. Lauf noch herausholen?
5 Tessa Worley
Die Französin war 2013 und 2017 Riesenslalom-Weltmeisterin – heute folgt kein dritter Titel. Worley reiht sich mit 22 Hundertstel Rückstand auf Rang 2 hinter Brignone ein.
6 Sofia Goggia
Ohne nachzuschauen, sage ich: Zappella hat im internen Tippspiel Goggia vor Goggia und Goggia als Podest vorausgesagt. Er wird leer ausgehen, denn Goggia scheidet aus.
7 Federica Brignone
Brignone gibt Gas, baut ihren Vorsprung zwischenzeitlich sogar noch aus. Im Ziel beträgt ihre Reserve auf Hector 1,07 s.
7 Federica Brignone
Und gleich die nächste Italienerin: Brignone nimmt 1,11 s Vorsprung auf Hector mit. Das müsste sich jetzt ausgehen mit der Führung.
8 Marta Bassino
Ellenberger macht wieder einen Platz gut, nähert sich den Top Ten. Denn Bassino fällt auf Rang 7 zurück.
9 Coralie Frasse Sombet
Die Französin lange stark – aber der Zielhang wird zum Scharfrichter. Frasse Sombet verdrängt Ellenberger von Rang 3.
10 Ricarda Haaser
Österreich wird heute leer ausgehen: Haaser zeitgleich mit Holdener auf Rang 7. Bemerkenswert: Die beiden fuhren beide Läufe jeweils exakt gleich schnell.
11 Wendy Holdener
Die Schwyzerin fährt oben gut, im Mittelteil, wo Hector stark gefahren ist, verliert sie aber eine Sekunde! Holdener rangiert sich mit 0,76s Rückstand auf Rang 7. Andrea Ellenberger ist in diesem WM-Riesenslalom also beste Schweizerin.
11 Wendy Holdener
So, Daumen drücken für die letzte Schweizerin heute, Doppel-Weltmeisterin Wendy Holdener!
12 Frida Hansdotter
Die Slalom-Olympiasiegerin ist die grosse Hoffnung der WM-Gastgeber – aber eher im «Zickzack» als im Riesenslalom. Hansdotter zeigt lange eine starke Leistung, am Ende muss sie sich aber ihrer Landsfrau Hector geschlagen geben – und auch Direz und Ellenberger. Rang 4 für Hansdotter.
13 Meta Hrovat
Der Wind scheint definitiv einen Einfluss zu haben, auch Hrovat verliert ohne ersichtliche Fehler viel Zeit. Weil dann auch noch Fehler hinzukommen, resultiert Rang 11 mit 1,15 s Rückstand auf Sara Hector.
14 Katharina Liensberger
Keine Chance für die Österreicherin. Vom Winde verweht? Oder einfach schlecht gefahren? Mit 0,55 s Rückstand ist das Rang 4.
Andrea Ellenberger im SRF-Interview
«Ich konnte meine Linie nicht so fahren, wie ich es mir vornahm. Der erste Lauf war besser, mir fehlt im Moment noch die Konstanz. Da merkt man wohl, dass ich wegen der vielen Verletzungen nicht so viele Skitage habe wie andere.»
15 Thea Louise Stjernesund
Bei der Stjernesund könnte es sich auch um den Namen eines Hurtigruten-Schiffs handeln. Gar so langsam wie ein Postschiff ist sie nicht unterwegs, aber wie ein Torpedo war die Fahrt nicht: Thea Louise Stjernesund mit 0,93 s Rückstand auf Hector auf Rang 6.
16 Sara Hector
Die Hector-Delphine gelten als kleinste Delphin-Art der Welt. Ich denke, Sara weiss das. Aber mehr nützt es ihr, dass sie im Schnee so schnell ist wie die Meeressäuger im Wasser – sie übernimmt die Führung.
17 Kristin Lysdahl
Die Norwegerin fällt auf Rang 6 zurück, sie reiht sich vor Lara Gut-Behrami ein.
18 Andrea Ellenberger
Ellenberger mit einer guten Fahrt, man kann von einem gut dosierten Risiko sprechen. Die Führung verpasst sie dennoch um 21 Hundertstel.
18 Andrea Ellenberger
Die Nidwaldnerin nimmt 37 Hundertstel Vorsprung auf Direz mit – und bis zur Rennhälfte hält sie diesen.
19 Lara Gut-Behrami
Bei jedem Schwung verliert die Tessinerin einige Hundertstelsekunden. Bis ins Ziel läppert sich ein Rückstand von 0,86 s zusammen – nur Rang 5.
19 Lara Gut-Behrami
So, die erste Schweizerin in diesem 2. Lauf. Nach dem 1. Durchgang grüsste Lara Gut-Behrami ihren Schatz Valon Behrami:
20 Marie-Michele Gagnon
Gefühlt noch mehr Wind jetzt bei der Kanadierin als bei anderen Fahrerinnen. Vielleicht auch deshalb viel Rückstand für Gagnon, die auf Rang 5 zurückfällt.
21 Marlene Schmotz
Mit 0,69 s Verspätung trifft sie im Ziel ein – das bedeutet Rang 4 für Schmotz.
22 Ylva Staalnacke
Die Schwedin reiht sich mit 0,40 s Rückstand auf Direz auf dem zweiten Platz ein.
23 Clara Direz
Jetzt ist die Zeit an der Sonne für Alice Robinson vorbei: Die Französin Clara Direz übernimmt mit 57 Hundertstel Vorsprung Rang 1.
24 Katharina Truppe
Auch die Österreicherin kann Robinson nicht von der Spitze verdrängen. Eine halbe Sekunde fehlt Truppe.
25 Mikaela Tommy
Mit 1,39 s Rückstand belegt die Kanadierin Rang 3. «Still looking for a lover», haucht sie im Ziel in die Kameras. Klar, es ist Valentinstag.
Und hier zwecks besserer Beurteilung ein Bild von ihrem Instagram-Account:
Der Song zur Führenden
Simon & Garfunkel mit «Mrs Robinson»
26 Alex Tilley
Die Britin riskiert viel – zuviel. Im untersten Teil der Piste scheidet Tilley aus. Und Robinson strahlt weiter in der Leaderbox.
27 Romane Miradoli
Auch die Französin kommt nicht an die Zeit der 17-jährigen Neuseeländerin heran. Miradoli verliert auf Robinson 64 Hundertstel.
28 Asa Ando
Die Japanerin mit vielen Fehlern, vor allem im unteren Teil. Sie büsst 1,60 Sekunden auf Robinson ein. Sayonara.
29 Francesca Marsaglia
Die Italienerin ist die erste Fahrerin, die ausscheidet.
30 Alice Robinson
Wegen des Winds ist das Ziel abgebaut worden – es sieht nun aus wie an einem Schülerrennen.
30 Alice Robinson
Los geht die Entscheidung! Die junge Neuseeländerin down under im Klassement – aber wenn sie runterkommt zumindest für den Moment ganz oben.
Heftiger Wind in Are
Der Grund für die Verschiebung der Startzeit ist der Wind. Er weht so stark, dass die Fahrerinnen teils nicht mit dem Sessellift an den Start können. Der kann nur sehr langsam laufen, weshalb die Athletinnen nun in den Genuss einer Ratrac-Fahrt kommen. Die Schweizerinnen seien noch rechtzeitig mit dem Sessellift nach oben gekommen, meldet der SRF-Reporter auf der Piste.
Kurze Verzögerung
Der zweite Lauf beginnt eine Viertelstunde später als geplant um 18.00 Uhr.
Fazit nach dem ersten Lauf
Um 19 Hundertstel setzte sich Viktoria Rebensburg, die Olympiasiegerin von 2010, vor die Slowakin Petra Vlhova. Dahinter lauern die Norwegerin Ragnhild Mowinckel (0,37 zurück) und die Amerikanerin Mikaela Shiffrin (0,44), die aktuelle Olympiasiegerin. Die Deutschen sind in Are noch ohne Medaille. Die französische Titelverteidigerin Tessa Worley liegt auf Platz 5, mit allerdings bereits 73 Hundertsteln Rückstand. Im Gegensatz zu den Schweizerinnen darf sich aber auch noch Worley durchaus realistische Chancen auf eine Medaille ausrechnen.

Wendy Holdener liegt bei Halbzeit im 10. Rang, doch die Innerschweizerin verlor nach einer zu fehlerhaften Fahrt 1,75 Sekunden auf die Bestzeit. Von ihr hatte man sich erhofft, dass sie nach Gold in der Kombination und im Team-Wettbewerb auch im Riesenslalom über sich hinauswachsen und es erstmals auch in dieser Disziplin in die Top 3 bringen könnte.

Noch schlechter erging es Lara Gut-Behrami, die schon die ganze Saison im Riesenslalom nicht auf Touren gekommen ist. Die Tessinerin büsste über zwei Sekunden ein, was nicht zu einem Rang unter den besten 15 reichte. Lara Gut-Behrami war noch zwei Zehntel langsamer als die WM-Debütantin Andrea Ellenberger, die kurz vor dem Ziel von Linie abkam und damit eine bessere Klassierung vergab. (abu/sda)
Andrea Ellenberger im Interview
«Ich habe nicht an den Weltmeistertitel gedacht, sondern einfach die Inspiration und Motivation mitgenommen. Der erste Lauf hat sich nicht super angefühlt. Die Piste ist sehr unruhig. Unten hat der Fehler viel Zeit gekostet.»
Der Zwischenstand nach 30 Fahrerinnen
30 Marlene Schmotz
Die Deutsche schliesst die Reigen der ersten 30 ab. Der Start gelingt ihr sehr gut. Dann fällt sie von Zwischenrang 12 auf Rang 21 zurück.
29 Romane Miradoli
Eigentlich ist sie Speed-Spezialistin. Doch dieses Jahr hat sie im Riesenslalom schon zwei Mal gepunktet. Heute klappt das allerdings nicht nach Wunsch. Viel Rückstand für Miradoli.
28 Clara Direz
Die junge Französin hält oben gut mit. Unten summiert sich dann der Rückstand. Rang 21 für sie.
27 Maryna Gasienica-Daniel
Die Polin ist auch im Weltcup regelmässig am Start. Heute klammert sie sich aber zu sehr an der Linie fest. Im Ziel sind es weit über drei Sekunden Rückstand.
26 Mikaela Tommy
Die Kanadierin teilt nur den Vornamen von Überfliegerin Shiffrin, nicht das Talent. Sie fällt weit zurück.
25 Andrea Ellenberger
Schade! Unten baut sie noch einen Fehler ein und verliert doch über zwei Sekunden. Dennoch ist das eine gute Leistung der Fahrerin, die nichtmal mehr im Nationalkader ist.
25 Andrea Ellenberger
Die Weltmeisterin vom Teamevent startet oben gut.
24 Alex Tilley
Die Britin verliert konstant Zeit. Im Ziel sind es 2,96 Sekunden Rückstand für die 25-Jährige.
23 Francesca Marsaglia
Die Teamkollegin von Sofia Goggia kann nicht an deren Leistung anknüpfen. Auch sie verliert mehr als drei Sekunden.
22 Kristine Haugen
Nein, die Norwegerin kann nicht überzeugen. Sie verliert sogar über drei Sekunden.
21 Coralie Frasse Sombet
Die Französin ist immer für einen Top-15-Platz gut. Tatsächlich holt sie sich sogar den neunten Zwischenrang.
20 Katharina Truppe
Die Österreicherin ist oben gut unterwegs. Unten sammelt sich dann doch viel Zeit an. Zwischenrang 19 für sie.
19 Marie-Michèle Gagnon
Die Kanadierin kommt von einer Verletzung zurück. Sie verliert viel Zeit und fällt noch hinter Gut-Behrami zurück.
18 The Louise Stjernesund
Die Norwegerin ist dann eher wieder Lara Gut als Sofia Goggia. Sie kann sich aber noch vor der Schweizerin halten.
17 Sofia Goggia
Ja, die Speedspezialistin zeigt, was noch möglich ist. Bei plötzlich besseren Sichtbedingungen fährt sie auf den sechsten Zwischenrang. Sie verliert weniger als eine Sekunde.

16 Lara Gut-Behrami
Trotz einer beinahe fehlerlosen Fahrt fällt sie an den Schluss des Klassements zurück. 2,34 Sekunden Rückstand.
16 Lara Gut-Behrami
Was kann die Tessinerin uns heute zeigen? Wenig. Sie verliert sehr viel Zeit.
Wendy Holdener im Interview
«Wer den Lauf gesehen hat, weiss wie man ihn deuten muss. Es war ein Kampf von oben bis unten. Kurz vor dem Ziel habe ich nochmals so richtig in die Scheisse gegriffen und einen grossen Fehler gemacht. Die Bedingungen sind schlecht, aber da hat niemand Schuld daran.»
Rebensburg in der Leaderbox
15 Marta Bassino
Die Italienerin hat schon Riesenslalom-Podestplätze herausgefahren. Tatsächlich zeigt sie die beste Fahrt seit langem. Sie verdrängt mit 1,55 Rückstand Wendy Holdener vom siebten Platz.
14 Frida Hansdotter
Die Lokalmatadorin kennt Schnee und Berg natürlich bestens. Sie kann oben einigermassen mithalten, verliert dann aber doch auch beinahe zwei Sekunden. Im Ziel fällt sie auf Rang 9 und damit hinter Wendy Holdener zurück.
13 Kristin Lysdahl
Die Norwegerin ist ebenfalls chancenlos im Vergleich mit den Spitzenathletinnen. Sie verliert über zwei Sekunden.
12 Meta Hrovat
Die junge Slowenin verliert stetig Zeit. Im Ziel fällt sie hinter Wendy Holdener zurück. 1,87 Sekunden Rückstand.
11 Bernadette Schild
Solide obere Zwischenzeit für die österreichische Slalomhoffnung, doch dann stürzt sie. Autsch! Schild schlägt hart an einer Stange an.
10 Katarina Liensberger
Die Österreicherin verliert im Mittelteil extrem viel Zeit. Im Ziel sind es knapp unter zwei Sekunden.
9 Ricarda Haaser
Die Allrounderin ist eher keine Medaillenkandidatin. Im Ziel ist sie exakt gleich schnell – oder langsam – wie Wendy Holdener.
8 Sara Hector
Die Lokalmatadorin hat keine Chance. Sie verliert als erste über zwei Sekunden und übernimmt die rote Laterne.
7 Federica Brignone
Auch Brignone kann nicht mit Rebensburg mithalten. Unten holt sie noch etwas auf und klassiert sich mit 0,95 Sekunden Rückstand deutlich vor Holdener.

Abwarten ... und Tee trinken!
von Zanzibar
Ich lege mich bereits jetzt auf Rebensburg als Weltmeisterin fest. Sehr gute Fahrt gewesen.
6 Wendy Holdener
Der Ski rutscht der Schweizerin immer wieder weg. Im Ziel sind es fast zwei Sekunden Rückstand. Das war nix, aber das weiss Wendy offenbar auch selbst.
6 Wendy Holdener
Jetzt die Schweizerin. Ahh, sie verliert schon oben sehr viel Zeit. +0,91 Sekunden!
5 Tessa Worley
Die Französin überzeugt bis kurz vor Schluss. Dann hat auch sie Probleme und fällt an den Schluss des Klassements zurück.
4 Petra Vlhova
Auch Vlhova macht einige Fehler. Sie drängt sich zwischen Rebensburg und Mowinckel. Shiffrin immer noch am Schluss des Klassements.
3 Viktoria Rebensburg
Wow! Die Deutsche mit einer grossartigen Fahrt. Sie riskiert viel und das zahlt sich aus. Unten geht etwas Vorsprung weg, doch 37 Hundertstel Reserve bleiben.
2 Mikaela Shiffrin
Unten sammeln sich zwischenzeitlich sogar fünf Hundertstel Rückstand an. Im Ziel sind es gar deren sieben. Shiffrin bleibt hinter Mowinckel zurück.
2 Mikaela Shiffrin
Die Topfavoritin ist auf der Strecke. Und holt oben wenig Zeit auf die Norwegerin heraus.
1 Ragnhild Mowinckel
Mowinckel kommt einmal etwas tief, bringt die Fahrt aber mehrheitlich fehlerlos ins Ziel. Die Laufzeit knapp über einer Minute.
1 Ragnhild Mowinckel
Die Norwegerin eröffnet den WM-Riesenslalom. Mal schauen wie sich die Bronzegewinnerin der Kombination schlägt.
Wendy Holdener vor dem Rennen
«Wir sind relativ locker. Beim Wetter können wir eh nichts ändern. Wir versuchen einen guten Plan zu haben, und voll anzugreifen. Das Einfahren lief nicht gut und ich habe die letzten Tage nie Riesenslalom trainiert. Ich vertraue aber auf meine Fähigkeiten und hoffe, dass ich ein gutes Rennen zeigen kann.»
Mikaela Shiffrin vor dem Rennen
«Wir betreiben Outdoorsport. Das Wetter kann man nicht kontrollieren, und natürlich ist es besonders schade, wenn es an einer WM dazwischenfunkt. Der Plan und die Taktik bleiben gleich. Wenn die gut genug sind, reicht es vielleicht für eine Medaille.»
Es windet!
Deshalb muss sogar beim Riesenslalom vom Ersatzstart aus losgefahren werden. Zudem hat der Regen der letzten Stunden die Piste stark aufgeweicht. Zwar wurde mit Salz gearbeitet, doch die Piste wird sicher stark gezeichnet. Es sind Bedingungen, die Wendy Holdener überhaupt nicht entgegen kommen. Sie mag es, wenn es hart und eisig ist.
Die Tipps der watson-Redaktion
Heute herrscht viel Einigkeit.

Sandro Zappella
1. Mikaela Shiffrin
2. Tessa Worley
3. Petra Vlhova

Adrian Bürgler
1. Mikaela Shiffrin
2. Tessa Worley
3. Petra Vlhova

Philipp Reich
1. Mikaela Shiffrin
2. Federica Brignone
3. Ragnhild Mowinckel

Ralf Meile
1. Tessa Worley
2. Federica Brignone
3. Wendy Holdener

Und weil er im Tippspiel momentan gerade führt, müssen wir auch CvD-Gott Adrian Eng hier noch erwähnen:
1. Mikaela Shiffrin
2. Tessa Worley
3. Federica Brignone
So starten die Topfavoritinnen
Shiffrin oder eine aus dem Quintett?
Mikaela Shiffrin ist beim WM-Riesenslalom der Frauen ab 14.15 Uhr natürlich die grosse Favoritin. Die Olympiasiegerin gewann drei der sechs Rennen in dieser Saison und stand immer in den Top 5. Super-G-Gold hat die 23-jährige Amerikanerin bereits in der Tasche und nach dem Verzicht auf die Kombination sollte sie ausgeruht an den Start gehen können.

Eigentlich kann Shiffrin nur das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen. Nach Dauerregen am Mittwoch und merklich gestiegenen Temperaturen weist die Piste einen komplett anderen Charakter auf als noch in der ersten Rennwoche. Gefahren wird auf verkürzter Strecke vom Reservestart aus.
Herausgefordert wird Shiffrin von den üblichen Verdächtigen: Ragnhild Mowinckel, Tessa Worley, Federica Brignone, Petra Vlhova und Viktoria Rebensburg. Höchstens Aussenseiterchancen werden Wendy Holdener zugerechnet, sie kann nach ihren zwei Goldmedaillen aber befreit losfahren. Mit Lara Gut-Behrami und Team-Weltmeisterin Andrea Ellenberger sind nur zwei weitere Schweizerinnen am Start.
FILE - In this Sunday, Jan. 20, 2019 filer, United States' Mikaela Shiffrin sprays sparkling wine as she celebrates after winning an alpine ski, women's World Cup super-G in Cortina D'Ampezzo, Italy. It seemed like destiny played a role on Sunday when Mikaela Shiffrin won what could very well turn out to be Lindsey Vonn's last race. Vonn broke down emotionally after she failed to finish a World Cup super-G on knees so worn down that she describes them as "bone on bone." Shiffrin then came down nine racers later and won her first speed race at the premier stop on the women's circuit. (AP Photo/Giovanni Auletta, File)

Schweizer Ski-Cracks mit mehr als 10 Weltcupsiegen

Der Ski-Salto wird zu Didier Cuches Markenzeichen: «Die Fans glaubten, das war geplant …»

Link zum Artikel

Eine TV-Drohne kracht um ein Haar auf Marcel Hirscher

Link zum Artikel

Verrückteste Abfahrt aller Zeiten: Markus Foser macht sich mit der Nummer 66 unsterblich

Link zum Artikel

Weil Hermann Maier falsch jubelt, erbt Mike von Grünigen den Sieg

Link zum Artikel

06.03.1994: Heidi Zeller-Bähler stürzt sich aus dem Starthaus, wie vor und nach ihr nie mehr eine Skifahrerin

Link zum Artikel

06.02.1989: Eine deutsche Eintagsfliege vereitelt in Vail einen Schweizer Vierfach-Triumph und wird Abfahrts-Weltmeister

Link zum Artikel

Heinzers Bindung bricht – was für eine Blamage für den Olympia-Favoriten

Link zum Artikel

31.01.1987: So wie in Crans-Montana haben wir die Österreicher nie mehr paniert

Link zum Artikel

23.01.1994: Vreni Schneider steht noch nicht für den Kafi am Pistenrand, sondern ist der Evergreen im Stangenwald

Link zum Artikel

19.01.2013: Nie rast einer schneller über eine Weltcup-Piste als Johan Clarey am Lauberhorn

Link zum Artikel

18.01.1987: Pirmin Zurbriggen kommt zum billigsten Weltcupsieg – er ist der einzige Starter

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

SRF 2 - HD - Live

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

8 IKEA-Bausätze für die perfekte Ski-WM

Die Ski-WM 2019 findet in Are, Schweden statt. Wie wir von da auf IKEA gekommen sind – man weiss es nicht. Auf jeden Fall haben wir 8 Anleitungen gebastelt, damit auch du perfekt für die WM gerüstet bist. Oder wie man bei IKEA so schön sagt: Wo ein Billy ist, ist auch ein Weg. 

Artikel lesen
Link zum Artikel