Sport
Sport kompakt

Schiedsrichter Kurmann beleidigt Fribourgs Sprunger als «Tussi»

Verbaler Ausraster

Schiedsrichter Kurmann beleidigt Fribourgs Sprunger als «Tussi»

10.12.2014, 10:4210.12.2014, 11:23
Schiedsrichter Danny Kurmann in der Kritik.
Schiedsrichter Danny Kurmann in der Kritik.Bild: Andy Mueller/freshfocus

Der Schweizer Top-Schiedsrichter Danny Kurmann (48) hat sich einen verbalen Ausraster geleistet. Der seit 1989 in der NLA engagierte Unparteiische soll laut der Zeitung «Le Matin» beim Spiel von Gottéron gegen die Rapperswil-Jona Lakers (5:4 n.P.) am 18. November den Freiburger Captain Julien Sprunger als «chick» (englisch für «Tussi») bezeichnet haben, als sich dieser in der Drittelspause über die Korrektheit eines ungeahndet gebliebenen Checks gegen ihn erkundigen wollte.

Schiedsrichter-Chef Beat Kaufmann berichtet im «Le Matin», dass er zwei Tage danach bei einer Sitzung der Schiedsrichter nachdrücklich darauf hingewiesen habe, dass solches Verhalten von Unparteiischen deplatziert und zu unterlassen sei. Ein Schiedsrichter sei nicht dazu da, die Spielart eines Akteurs zu kommentieren. «Und die Art, wie wir das Thema bei der Sitzung behandelten, war gleichzeitig auch als persönliche Warnung für Danny Kurmann zu verstehen», so Kaufmann.

Kurmann ist aktuell der bekannteste Schweizer Head-Schiedsrichter. Der Zuger hat schon WM-Finalspiele geleitet, ist mehrfacher Olympia-Teilnehmer und pfiff auch schon wiederholt in ausländischen Ligen. (si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Und dann sagt Murat Yakin über Viertelfinalgegner Argentinien: «Wir sind vorbereitet»
Nach dem Sieg im Penaltyschiessen über Kolumbien trifft die Schweiz im WM-Viertelfinal (Sonntag, 3 Uhr, Schweizer Zeit) auf Argentinien. Die Nati freut sich auf das Duell – und Trainer Murat Yakin ist schon jetzt bereit.
Lange hat die Schweizer Nati darauf gewartet: Erstmals seit 1954 steht sie in einem WM-Viertelfinal. Als Lohn für den Sieg nach Penaltyschiessen gegen Kolumbien, das einem ab dem zweiten Spiel starken Turnier den nächsten Höhepunkt verpasste, wartet dort nun Argentinien.
Zur Story