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Chancenlose Schweizer verlieren ihren zweitletzten Test vor der WM in Minsk gegen Deutschland mit 0:2

Eishockey

Chancenlose Schweizer verlieren ihren zweitletzten Test vor der WM in Minsk gegen Deutschland mit 0:2

02.05.2014, 22:3202.05.2014, 22:39
Fiala zeigte als einer von wenigen Schweizern einen starken Auftitt.
Fiala zeigte als einer von wenigen Schweizern einen starken Auftitt.Bild: Soerli Binder

Die Schweizer hinterliessen in Mannheim gegen den WM-Gruppengegner alles andere als einen sattelfesten Eindruck. Nach drei knappen Siegen in Serie (jeweils nach Verlängerung oder Penaltyschiessen) mussten die Schweizer das Eis gegen den Erzrivalen wieder einmal als Verlierer verlassen.

Und die Niederlage war verdient. Die Schweizer kamen nie richtig auf Touren. Im ersten Drittel mussten sich die Schweizer vor über 9000 Zuschauern gar dominieren lassen. Zu Toren nützte Deutschland seine Überlegenheit jedoch erst im Mitteldrittel aus – ausgerechnet in einer Phase, in der die Schweizer etwas besser ins Spiel gefunden hatten.

Vor dem 0:1 verlor Reto Suri im Powerplay im Vorwärtsgang die Scheibe, was Daniel Pietta souverän zu einem Shorthander ausnützte. Und vor dem 0:2 durch Tobias Rieder verlor Tim Ramholt die Scheibe. Auf die beiden Treffer im zweiten Abschnitt konnten die Schweizer nicht reagieren. Davor hatten sie sich beim starken Torhüter Robert Mayer bedanken können, dass sie nicht frühzeitig scheiterten. Mayer parierte allein im ersten Drittel 15 Schüsse. Am Ende waren es 30.

Es ist gut möglich, dass Simpson den 17-jährigen Kevin Fiala an die WM mitnehmen wird, denn der Youngster feierte keineswegs ein unauffälliges Debüt im Trikot des Schweizer Nationalteams. Der Stürmer von HV71 Jönköping (Sd) erhielt von Simpson gleich viel Verantwortung und spielte gar im Powerplay. (si/qae)

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