Lea Fischer schlägt in ihrer Karriere als Schneesportlerin einen neuen Weg ein. Die bisherige
Langläuferin entscheidet sich nach 73 Weltcup-Einsätzen dazu, künftig im
Biathlon zu starten.
Die 28-Jährige prüfte den Wechsel nach Abschluss der vergangenen Saison und trainierte im Mai erstmals mit der Weltcup-Gruppe der Schweizer Biathletinnen, wie Swiss-Ski den Wechsel in einem Communiqué schildert. Nach der Testphase kamen sowohl Lea Fischer als auch das Trainerteam zum Schluss, die Zusammenarbeit fortzusetzen und den Wechsel definitiv zu vollziehen.
Damit gehört die Zentralschweizerin ab der kommenden Saison neu dem
Biathlon-Team von Swiss-Ski an. Die Vorbereitung auf den Winter absolviert sie gemeinsam mit der Trainingsgruppe 1 der Frauen. Ihren bisherigen A-Kader-Status nimmt sie dabei aus dem Langlauf in die neue Disziplin mit.
Mehrere Athletinnen und Athleten im In- und Ausland schafften in den vergangenen Jahren den Umstieg zwischen den beiden nordischen Disziplinen. So auch
Lydia Mettler. Die Glarnerin, die damals noch Lydia Hiernickel hiess, hatte sich vor vier Jahren ebenfalls vom Langlauf verabschiedet und dem Biathlon zugewandt. In der vergangenen Weltcup-Saison klassierte sie sich zweimal unter den besten 25 Athletinnen. (car/sda)
Tadej Pogacars Edelhelfer
Isaac del Toro reist mit einem Prestigeerfolg zur Tour de France. Der mexikanische Rundfahrtspezialist sicherte sich den
Gesamtsieg bei der schweren Tour Auvergne – Rhône-Alpes.
Del Toro gewann am Sonntag an der achttägigen Rundfahrt, die früher Critérium du Dauphiné hiess, auch die Bergankunft auf dem Plateau de Solaison, nachdem er tags zuvor bereits auf dem Grand Colombier triumphiert hatte. Der 22-jährige Mexikaner erreichte das Ziel nach gut 120 km solo mit einer Minute Vorsprung auf den Spanier Juan Ayuso und
verdrängte damit den Australier Luke Tuckwell noch von der Spitze des Gesamtklassements. Tuckwell beendete das Rennen mit 54 Sekunden Rückstand im 2. Gesamtrang.
Das französische Supertalent Paul Seixas musste die Rundfahrt am Sonntag aufgeben, nachdem er am Vortag in einer Abfahrt im französischen Jura-Gebirge schwer gestürzt war. (ram/sda/dpa)

Sébastien Buemi kehrte beim
24-Stunden-Rennen von Le Mans auf das Podest zurück. Gemeinsam mit dem Neuseeländer Brendon Hartley und dem Japaner Ryo Hirakawa belegte der 37-jährige Waadtländer im Toyota mit der Nummer 8
den 3. Rang.
Auf das siegreiche Trio Mike Conway/Kamui Kobayashi/Nyck de Vries, ebenfalls in einem Toyota, büssten Buemi und seine Teamkollegen 20 Sekunden ein. Platz 2 sicherte sich der BMW gefahren von Robin Frijns, René Rast und Sheldon van der Linde. (ram/sda)

Tennisspielerin
Céline Naef (WTA 206) verpasste ihren ersten Titel auf der zweithöchsten WTA-Stufe knapp. Im
Final des Challenger-Turniers in Ilkley unterlag die knapp 21-jährige Zürcherin der rund hundert Positionen besser klassierten Amerikanerin
Ashlyn Krueger 5:7, 2:6.
Beim Rasenturnier im Norden Englands stand Naef zum zweiten Mal in einem Challenger-Final. Im Dezember 2024 hatte sie in Limoges gegen Landsfrau Viktorija Golubic verloren. In der Weltrangliste wird sie in die Top 200 zurückkehren. (ram/sda)

Das erste Bergkranzfest der Saison wird zur Beute von Werner Schlegel. Der Toggenburger gewann auf dem Stoos als Gast souverän. Im Schlussgang bezwang Schlegel den überraschenden Innerschweizer Elias Lüscher nach 50 Sekunden. (ram)