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Es geht nicht mehr: Dalila Jakupovic muss aufgeben. bild: australian open/watson

Die miese Luft fordert an den Australian Open ein erstes Opfer



Stefanie Vögele steht in der 2. Qualifikations-Runde der Australian Open. Die Aargauerin profitierte davon, dass ihre Gegnerin Dalila Jakupovic beim Stand von 4:6, 6:5 aus Sicht Vögeles aufgeben musste.

Grund dafür war ein heftiger Hustenanfall, den Jakupovic aufgrund der schlechten Luftqualität erlitt. «Es war wirklich schlimm», sagte die 28-jährige Slowenin. «So etwas habe ich noch nie erlebt. Ich hatte wirklich Angst, dass ich kollabiere.»

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Es geht nicht mehr: Jakupovic muss aufgeben. Video: YouTube/Guardian Sport

Jakupovic kniete zunächst nieder, um besser Luft zu bekommen. «Am Boden war es etwas einfacher», stellte sie fest. Doch Tennis wird nicht kniend gespielt, weshalb sie schliesslich kapitulieren musste.

Bouchard kämpft sich in Runde 2

Die Luft in Melbourne ist wegen der verheerenden Brände so schlecht, dass der Bevölkerung geraten wird, sich nicht ins Freie zu begeben. Jakupovic zeigte sich deshalb überrascht, dass die Partie überhaupt stattfand: «Ich dachte, wir würden heute nicht spielen, aber wir haben keine Wahl.»

Links 2019, rechts 2020.

Auch andere Spielerinnen beklagten sich über die miese Luftqualität. Genie Bouchard sagte, das Atmen sei schwierig gewesen: «Mir wurde übel.» Mehrmals nahm die Kanadierin deshalb ein medizinisches Timeout. (ram)

Bilder der verheerenden Buschbrände in Australien

Australien greift zu unkonventionellen Methoden

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 14.01.2020 15:52
    Highlight Highlight Die Dummheit des Menschen kennt keine Grenzen...
    • Error 404 14.01.2020 22:19
      Highlight Highlight Wo ist jetzt der Zusammenhang?
  • Hans Jürg 14.01.2020 15:03
    Highlight Highlight Ironie des Schiksals, wenn gerade ausnahmsweise (Mit-)Verursacher eines Problems darunter leiden müssen.
    Der Tennis-Zirkus mit seiner exzessiven Vielfliegerei von Spielern, Trainerns, Journalisten und Fans hat ja bestimmt einen wesentlich grösseren ökologischen Fussabdruck als z.B. der Weltverband der Faustballer.
  • freifuchs 14.01.2020 14:57
    Highlight Highlight Naja, so schlimm ist das Ganze nun auch nicht. Die Werte sind vergleichbar mit Durchschnittswerten aus China oder Indien. Und dort gibt es auch Menschen die Sport machen.
  • Füürtüfäli 14.01.2020 12:11
    Highlight Highlight Öhm, wie wäre es nicht anzutreten?
    Ist ja nicht so, dass es erst seit gestern brennt🤷‍♀️
    • Ryponagar 14.01.2020 17:20
      Highlight Highlight Das sagt sich für Federer & Co. einfach. Aber für SpielerInnen gerade ausserhalb der Top 100 sind Grand Slams wichtige potentielle Einnahmequellen. Dann lässt sich das nicht ohne weiteres aus dem Kalender streichen. Vor allem falls man schon Auslagen (Flüge, Hotels) oder noch Sponsorenverpflichtungen haben sollte.
    • Error 404 14.01.2020 22:21
      Highlight Highlight Also dann gehst du auch nicht arbeiten, weil deine Firma die Umwelt verschmutzt? Denk doch mal ein bisschen weiter. Es geht nicht nur um die 'Grossen' wie R. Federer oder R. Nadal (und wie sie heissen) sondern halt auch um die 'Normalverdiener'.
  • Wendy Testaburger 14.01.2020 11:52
    Highlight Highlight "Opfer"? Okay...
  • Quacksalber - Fehler beim bearbeiten der Anfrage 14.01.2020 11:46
    Highlight Highlight Solange die Aussies so dick Holzkohle produzieren sollte man dort auf Sport verzichten.
  • Name_nicht_relevant 14.01.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich finde es bedenklich wenn jemand ein Match verliehrt, weil es in dem Land nicht mal fertig gebracht wird die Spieler fair Spielen zu lassen. Traurig.
  • wasps 14.01.2020 11:22
    Highlight Highlight Willkommen in der Zukunft!
  • MBär 14.01.2020 10:57
    Highlight Highlight Vielleicht würden gewisse Menschen den Ernst der Lage eher begreifen, wenn ein Sport-Event dieser Grösse abgesagt würde aufgrund eben beispielsweise miserabler Luftqualität. Denn solange das Fernsehprogramm keine Abstriche macht (Wie die Ärzte so schön sagen: "Sport, Hass, T*tten und der Wetterbericht") scheint die Welt für Viele ja in Ordnung zu sein...
    • MGPC 14.01.2020 11:06
      Highlight Highlight Ist wie beim Feuerwerk.
    • Oigen 14.01.2020 12:31
      Highlight Highlight Oder der SPORTLER SELBER sagt ab, aber dem sind die Dollar auch lieber als seine Gesundheit.
    • SwissWitchBitch 14.01.2020 13:47
      Highlight Highlight Angst, sie sagen Angst, nicht Sport. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ricardo Tubbs 14.01.2020 10:53
    Highlight Highlight um das turnier wird aber nicht so ein aufriss gemacht, wie ums dschungelcamp. geht wohl doch um zu viel cash.
  • Scaros_2 14.01.2020 10:46
    Highlight Highlight Also ich weis ja nicht. Aber gewisse "Aktionen" finde ich sollte man schon überlegen, ob man sie durchführt. Aber du, was soll ich 12'000 Km entfernt auch sagen - schaue das Tennis eh nicht.

    Finde es dennoch bedenklich und fraglich.
  • McStem 14.01.2020 10:34
    Highlight Highlight Genie Bouchard spielt neben Instagram noch Tennis?
    • Charlie Runkle 14.01.2020 11:07
      Highlight Highlight Hahahaha influtennislerin
  • nokom 14.01.2020 10:20
    Highlight Highlight An einem anderen Ort auf der Erde durchführen kam wohl aus "geschäftlichen Gründen" nicht in Frage.
    • c_meier 14.01.2020 11:57
      Highlight Highlight naja man könnte theoretisch nach Perth an die Westküste ausweichen, wo es deutlich weniger Feuer hat als im Südosten Australiens wo Melbourne liegt

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