DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Immerhin: Stan Wawrinka ist nach einem Jahr zurück auf dem Tennisplatz.
Immerhin: Stan Wawrinka ist nach einem Jahr zurück auf dem Tennisplatz.bild: epa

Wawrinka nach missglücktem Comeback: «Es hat schon wieder Spass gemacht»

29.03.2022, 16:2129.03.2022, 19:12

Am Challenger-Turnier in Marbella bestritt Stan Wawrinka seinen ersten Match nach einem Jahr und 20 Tagen. Zum Sieg reichte es ihm am Tag nach seinem 37. Geburtstag allerdings nicht. Der Waadtländer verlor die Partie gegen den Schweden Elias Ymer 2:6, 4:6. «Es hat mir bereits wieder Spass gemacht», erklärte er nach dem Spiel trotz der Niederlage.

Natürlich gebe es eine Enttäuschung, sagte Wawrinka nach dem Match gegen den 131. der Weltrangliste, «denn ich verliere nicht gern.» Aber er habe sich auf einen schwierigen Match und auch auf eine Niederlage eingestellt. Und tatsächlich sei er sich auf dem Platz in gewissen Momenten verloren vorgekommen.

Auf der anderen Seite sagte der 37-Jährige: «Es gibt viele positive Aspekte, vor allem im Physischen und was meinen linken Fuss betrifft.» An dem Fuss musste er sich 2021 zweimal operieren lassen. «Ich bin zufrieden, dass ich sehen konnte, wo ich stehe. Ich habe viel Arbeit vor mir. Das Spielniveau, das ich jetzt schon habe, stimmt mich heiter.»

Er wisse, was er tun müsse, sagte der dreifache Grand-Slam-Turniersieger weiter. Er werde auf seiner Linie weiterfahren. «In einigen Momenten konnte ich in diesem Match schon spielen, ohne zu sehr zu überlegen. In diesen Augenblicken spielte ich auch auf einem besseren Niveau. Aber die meiste Zeit stellte ich mir viele Fragen, ich war zögerlich. Ich benötige deshalb Spiele, um meine Automatismen wiederzufinden.»

Für seine Zukunft in den Turnieren ist er zuversichtlich. «Ich habe einen grossen Spielraum für Verbesserungen, technisch wie auch physisch. Entscheidend wird sein, wo ich in einigen Wochen stehe.»

Im ersten Satz musste Wawrinka dem elf Jahre jüngeren Schweden, dem 131. der Weltrangliste, Breaks zum 0:2 und zum 2:6 zugestehen. Im zweiten Satz lief es für Wawrinka anfänglich wesentlich besser. Er zog mit zwei Breaks auf 4:1 davon. Von dort weg jedoch glückte ihm kein Spielgewinn mehr.

Die Niederlage, die der dreifache Grand-Slam-Turniersieger gegen den soliden Schweden bezog, war nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass er noch vor einem Monat nicht springen konnte. Dennoch gab es schon Lichtblicke. Solche waren die erwähnte 4:1-Führung im zweiten Umgang und die Tatsache, dass er sechs von elf Breakbällen des Schweden abwehren konnte. In Marbella bestreitet Stan Wawrinka zusammen mit Pablo Andujar auch das Doppel.

Wawrinka wird in den nächsten Wochen weiter so geduldig sein müssen, wie er es in der durch zwei Operationen am linken Fuss verursachten Zwangspause war. Auch an dem am 10. April beginnenden Masters-1000-Turnier in Monte Carlo, zu dem er ebenfalls eingeladen ist, sind keine sportlichen Wunder zu erwarten. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

1 / 32
Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Wawrinka beisst sich im Quiz über sich selbst die Zähne aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Fantastische Schweiz schlägt Weltmeister Kanada gleich mit 6:3!
Die zwei Ruhetage haben den Schweizern gut getan. Die Schweiz gewinnt in Helsinki gegen Kanada 6:3, steht an der WM in Finnland als einziges Team noch ohne Punktverlust da und greift nach dem Gruppensieg.

Das Team von Nationalcoach Patrick Fischer überzeugte auf der ganzen Linie. Die durchzogenen Leistungen von Mitte letzter Woche beim 3:2 gegen Kasachstan (Dienstag) und beim 5:3 gegen die Slowakei (Mittwoch) wurden vergessen gemacht. Die Disziplin stimmte diesmal, auch wenn Timo Meier die Schweizer schon nach 224 Sekunden wieder für fünf Minuten in Unterzahl brachte. Diese Strafe nahm Meier im Übermut – und sie blieb bis zur 52. Minute die einzige gegen die Schweiz. Die Absicht, genau gleich hart und aggressiv aufzutreten wie in den ersten Spielen, aber sich etwas cleverer und smarter zu verhalten, wurde umgesetzt.

Zur Story