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Zhang Shuai gibt Spiel nach Unsportlichkeit von Amarissa Toth auf

230719 -- BUDAPEST, July 19, 2023 -- Zhang Shuai L of China speaks with the umpire during the women s singles round of 32 match between Amarissa Toth of Hungary and Zhang Shuai of China at the WTA, Te ...
Zhang Shuai diskutiert mit der Stuhlschiedsrichterin.Bild: www.imago-images.de

Gegnerin wischt den Ballabdruck einfach weg – Zhang gibt nach grober Unsportlichkeit auf

Am Hungarian Open der Frauen in Budapest kam es zu einem Eklat. Zhang Shuai gab die Achtelfinalpartie am Dienstag gegen Amarissa Toth auf, nachdem sich diese zu einer groben Unsportlichkeit hinreissen liess.
19.07.2023, 13:0519.07.2023, 14:53

Die Geschichte, welche die Tenniswelt schockiert, hat ihren Ursprung in einem umstrittenen Linienentscheid. Zhangs Vorhand landet scheinbar auf der Aussenlinie des Aufschlagfelds und wird vom Linienrichter als «aus» gewertet. Zhang ist mit diesem Verdikt nicht einverstanden und diskutiert mit der Stuhlschiedsrichterin, welche den Entscheid bestätigt.

Soweit nichts Aussergewöhnliches. Es wird noch ein Punkt gespielt, bis Zhang beim Stand von 30:30 – immer noch unzufrieden mit der Entscheidung – nach dem Turnierverantwortlichen verlangt. Daraufhin wischt Toth die Markierung, die der umstrittene Ball im Sand hinterlassen hatte, mit dem Schuh weg.

Diese Unsportlichkeit ist zu viel für Zhang, die sich auf die Bank setzt und ihren Tränen freien Lauf lässt. Sie schafft es schliesslich noch, der Schiedsrichterin und der Gegnerin die Hand zu schütteln, bevor sie den Platz verlässt und das Spiel bei einem Rückstand von 5:6 im ersten Satz aufgibt.

Die Ungarin Toth jubelt vor Heimpublikum, die Chinesin Zhang wird von den Zuschauern ausgebuht. Im Netz wird Toths Verhalten jedoch scharf kritisiert. So schreibt Ajla Tomljanović, die Nummer 62 auf der Weltrangliste: «Absolut widerliches Verhalten. Shuai ist ein besserer Mensch als viele von uns, weil sie dem Schiedsrichter und dieser Frau noch die Hand geschüttelt hat.»

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