Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ST. PETERSBURG, RUSSIA - OCTOBER 31: Daniele Bracciali and Potito Starace of Italy celebrate their win  during final match of the International Tennis Tournamen St. Petersburg Open 2010 match against Rohan Bopanna of India and Aisam-Ul-Haq Qureshi at the Sports Complex

Bracciali und Starace feiern ihren Turniersieg in St.Petersburg im Jahr 2010. Bild: Getty Images Europe

Tennis-Profi? Das war einmal – lebenslange Sperren für Starace und Bracciali

Einst gehörten beide zu den 50 besten Tennisspielern der Welt. Nun sind die Karrieren von Potito Starace und Daniele Bracciali vorbei. Der italienische Tennisverband sperrt das Duo wegen Wettbetrug lebenslänglich.



Das nationale Gericht des italienischen Tennisverbandes (FIT) hat die Profis Potito Starace und Daniele Bracciali wegen Beteiligung an Spielmanipulationen lebenslang gesperrt. Der frühere Weltranglisten-27. Starace muss zudem eine Busse von 20'000 Euro bezahlen, Bracciali wurde zur Zahlung von 40'000 Euro verurteilt, wie der Verband mitteilte.

Den beiden Spielern wird vorgeworfen, Begegnungen manipuliert zu haben und an Wettbetrug beteiligt gewesen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Cremona ermittelt ebenfalls gegen Starace und Bracciali. Sie wirft ihnen Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vor.

FILE - In this March 22, 2012 file photo, Potito Starace of Italy returns the ball to Ryan Harrison during the Sony Ericsson Open tennis tournament, in Key Biscayne, Fla. Italian tennis players Daniele Bracciali and Potito Starace are facing corruption accusations after intercepted Internet conversations claiming they sold matches were printed in Italian media Wednesday, Oct. 15, 2014.  (AP Photo/Lynne Sladky, file)

Potito Starace erzielte seine grössten Erfolge ausnahmslos auf Sand. Bild: Lynne Sladky/AP/KEYSTONE

Beide in den Top 50 und erfolgreiche Doppelspieler

FIT-Präsident Angelo Binaghi kündigte an, die beiden Spieler im Falle einer Verurteilung auf Schadenersatz verklagen zu wollen. «Wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten, wäre der Schaden für das Bild des italienischen Tennis sehr schlimm», sagte er. 

Starace war zu seinen besten Zeiten die Nummer 27 der Weltrangliste, Bracciali schaffte es bis auf Rang 49. Beide waren auch im Doppel stark: Starace gewann zu zweit sechs ATP-Turniere, Bracciali fünf (wovon das Duo zwei Turniere gemeinsam gewann). (ram/si/dpa)

FILE - In this May 8, 2006 file photo, Italy's Daniele Bracciali prepares to serve the ball to Germany's Nikolas Kiefer during the first round of the Rome Masters tennis tournament, in Rome. Italian tennis players Daniele Bracciali and Potito Starace are facing corruption accusations after intercepted Internet conversations claiming they sold matches were printed in Italian media Wednesday, Oct. 15, 2014. (AP Photo/Andrew Medichini, file)

Daniele Bracciali gewann in seiner Karriere ein ATP-Turnier: 2006 in Casablanca. Bild: Andrew Medichini/AP/KEYSTONE

Die besten Bilder aus 100 Jahren Swiss Open Gstaad

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Ich bin stolz, mit 37 noch so konkurrenzfähig zu sein»

Mit der Halbfinal-Niederlage an den ATP Finals am Samstag gegen Alexander Zverev endete Roger Federers Tennisjahr. Danach zog er Bilanz.

Wie beurteilen Sie ihre Leistung gegen Zverev?Roger Federer: «Ich denke, ich habe den Ball mehrheitlich nicht dahin bekommen, wo ich wollte. Ich habe das Gefühl, ich könnte besser spielen. Vielleicht hatte das ja auch mit seinem Spiel zu tun. Vielleicht konnte ich ihn auch nicht genug in Bedrängnis bringen.»

Die Saison ist nun für Sie zu Ende. Wie würden Sie sie bewerten?«Sampras sagte einmal: Jedes Jahr mit einem Grand-Slam-Titel ist ein gutes Jahr. Ich startete in Australien super und kann …

Artikel lesen
Link to Article