Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08195114 Roger Federer (C) of Switzerland arrives at Cape Town International Airport, South Africa, 05 February 2020. Roger Federer will play Rafael Nadal in the Match in Africa Cape Town charity event at Cape Town Stadium on 07 February 2020. The Match in Africa is for the benefit of the Roger Federer foundation.  EPA/NIC BOTHMA

Roger Federer ist auch in Südafrika ein gefragter Mann. Bild: EPA

Roger Federer: «Manchmal muss ich auch sagen: Sorry, ist mir egal, was die Kritiker sagen»



Morgen Freitag bestreitet Roger Federer mit Rafael Nadal in Kapstadt vor 52'000 Zuschauern das «Match in Africa 6» (ab 19.15 Uhr live auf SRF 2). Ausserdem steht neben dem mit Spannung erwarteten Duell auch noch ein Doppel mit Microsoft-Gründer Bill Gates und dem südafrikanischen Komiker und TV-Moderator Trevor Noah auf dem Programm.

Vor den Schaukämpfen, deren Erlös vollumfänglich in Federers Stiftung fliessen, sprach der 38-jährige Tennis-Superstars mit dem Tages-Anzeiger in einem ausführlichen Interview über die Verbindung zur Heimat seiner Mutter Lynette, seine Projekte in Afrika und die Kritik an seiner Südamerika-Reise im letzten November.

Roger Federer ...

... über seine Erinnerungen an Südafrika:

«Als kleiner Bub war ich zwei Monate im Jahr in Südafrika. Immer wieder. Auch in ganz, ganz jungen Jahren, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Es war immer aufregend. Ich sprang draussen auf der Farm herum, die ganze Familie war da, natürlich auch meine Schwester. Wir verbrachten die Sommerferien stets in Südafrika, besuchten Familienmitglieder überall im Land, machten Ausflüge in den Kruger-Nationalpark. Deshalb fühle ich mich sehr verbunden mit diesem Land.»

abspielen

Federers Pressekonferenz in Kapstadt vor dem Duell gegen Nadal (Englisch). Video: YouTube/eNCA

... ob er sich auch als Südafrikaner sieht:

«Schwer zu sagen. In meinem Inneren spüre ich eine grosse Connection zu Südafrika. Meine Eltern waren in den letzten 30 Jahren zweimal im Jahr in Südafrika oder anderen Ländern im südlichen Afrika. So hörte ich immer wieder Geschichten von ihnen. Wenn die Südafrikaner möchten, dass ich einer von ihnen bin, sage ich: sehr gerne, kein Problem! Es steckt schon Südafrika in mir, aber ich bin doch viel mehr Schweizer. Ich weiss, wo ich aufgewachsen bin, welchem Land ich alles zu verdanken habe. Trotzdem freue ich mich wie ein kleines Kind, wenn Südafrika die Rugby-WM gewinnt. Weil ich weiss, was das für das Land bedeutet.»

... warum es nie zu einem Treffen mit Nelson Mandela kam:

«Es gab einmal Gespräche, ob ich ihn noch treffen könnte. Aber da war er schon nicht mehr so gesund. Jetzt weiss ich: Es war ein Fehler, dass ich nicht einfach hingereist bin. Dann hätte ich wahrscheinlich eine Chance gehabt. Schade, dass ich das verpasst habe. Aber es ist so viel los in meinem Leben. Mandela war eine sehr wichtige Persönlichkeit für dieses Land. Seine Legende und die Inspiration für andere leben weiter.»

... über mögliche Verwandtentreffen:

«Leider haben wir nicht mehr so viele Familienmitglieder wie früher. Darum ist dieser Trip so speziell. Ich werde viele treffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen habe. Deshalb organisierten wir für den Tag nach dem Spiel ein grosses Fest, an dem wir alle zusammenkommen. Es war mir wichtig, dass ich nicht einfach das Spiel spiele und dann wieder abhaue. Ich freue mich riesig aufs Wiedersehen. Und ich weiss, es bedeutet meinen Eltern sehr viel.»

... ob ihn die Kinder seiner Projekte kennen:

«Nein, ich habe nicht das Gefühl, dass sie mich kennen. Sie sehen mich eher als der, der hilft. Als ich in Malawi ein Projekt besuchte, fragte ich: ‹Kennt ihr Tennis?› Sie sagten: ‹Ist das das Spiel mit dem Tisch und den Bällen?› Ich sagte: ‹Nein, das ist Pingpong.› Dann machte ich eine Zeichnung von einem Tennisplatz. Sie haben ja keinen Fernseher, sind dermassen weit weg von der modernen Zivilisation. Wie sollten sie mich da kennen? Sie leben ein komplett anderes Leben.»

... über das Aufwachsen seiner Kinder:

«Ich führe ein aussergewöhnliches Leben, und ich bin mir bewusst, dass es auch nicht normal ist für die Kinder. Aber wir versuchen, an jedem Ort, wo wir uns wegen des Tennis aufhalten, rund um die Kinder eine gewisse Normalität zu schaffen. Auch wenn sie im Hotelzimmer schlafen. Ich erkläre ihnen auch, dass es normal ist, sich zu langweilen. Man braucht nicht immer ein Programm.

Ich versuche ihnen zu vermitteln, was normal ist. Ich besuchte ganz normal den Kindergarten und die Schule, ging nach Hause oder ass bei einer anderen Familie zu Mittag, weil meine Eltern arbeiteten. Die Normalität ist recht monoton. Bei uns ist jede Woche anders. Ich geniesse das, aber es ist auch eine Herausforderung. Vor allem mit den Kindern.»

... über die Kritik an seiner Lebensweise:

«Ich werde manchmal missbraucht für gewisse Zwecke. Wenn ich den einen helfe, werde ich kritisiert, dass ich es bei anderen nicht tue. Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich mir genau überlegen muss, was ich tue. Aber ich muss auch über Kritik hinwegsehen können. Ich kann nicht überall sein, kann nicht alles tun. Ich bin auch noch Vater und Tennisspieler.

Ich bin mir bewusst, dass ich einiges bewirken, das Mikrofon nehmen und gewisse Dinge thematisieren kann. Aber ich kann das nicht die ganze Zeit tun. Es ist wichtig, dass man die richtigen Dinge wählt, zum richtigen Zeitpunkt, und seine Botschaft auf eine faire Weise herüberbringt. Nicht, indem man andere attackiert. Ich weiss, ich kann mit meiner Bekanntheit etwas bewegen. Für andere, für den Planeten, für die Tiere. Und ich finde es gut, was in letzter Zeit ausgelöst wurde, was das kollektive Bewusstsein betrifft.»

... über seine Südamerika-Reise:

«In Südamerika ging es darum, den Leuten eine Freude zu machen, die sonst kaum Livetennis sehen. Ich bin im Entertainment-Business. Und das Geld, das ich verdiene, fliesst dann ja auch zurück in die Stiftung. Je mehr ich verdiene, desto mehr kann ich abgeben. Für mich war es ein magischer Trip. Es war emotional, anstrengend, aber wunderschön. Es ist schwer, sich das vorzustellen, wenn man es nicht gesehen hat. Ich spürte, wie viel es den Leuten bedeutete.

Gleichzeitig ist es für mich sehr motivierend und inspirierend, an solchen Orten zu spielen. Mit Kritikern muss ich umgehen können. Manchmal muss ich auch sagen können: Sorry, ist mir egal, was sie sagen. Ich war nicht auf einem politischen Trip. Ich liess mich von niemandem einspannen, wollte nicht, dass die Regierungen involviert sind.»

... wo er wie viel Geld einsetzt:

«Ich teile das Geld nach Gefühl auf, orientiere mich mehr oder weniger daran, wie viel Zeit ich für die Stiftung aufgewendet habe. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass Bill Gates eine Kampagne lanciert hat, gemäss der sich Milliardäre verpflichten, einen klar definierten Teil ihres Einkommens für wohltätige Zwecke zu spenden. Ich finde das eine exzellente Idee und könnte mir vorstellen, mich dieser Praxis dereinst auch anzuschliessen.»

... ob die Stiftung dereinst seine Hauptbeschäftigung sein wird:

«Das habe ich noch nicht entschieden. Ich werde logischerweise noch mehr tun für die Stiftung, denn es gefällt mir, mich da einzubringen. Und ich habe das Gefühl, dass ich auch nach über 15 Jahren noch am Anfang stehe. Ich bin immer noch am Lernen, und wir sind mit der Stiftung am Wachsen. Nach meiner Karriere habe ich sicher mehr Zeit.»

(pre)

Mehr zu Federer:

Wo Federer schon überall Tennis gespielt hat

So viel verdient Roger Federer mit Werbeverträgen

Play Icon

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

0
Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

0
Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

1
Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

1
Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

0
Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

1
Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

1
Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

1
Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

0
Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

1
Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

0
Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

2
Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

4
Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

1
Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

0
Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

0
Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

0
Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

2
Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

0
Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

1
Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

1
Link zum Artikel

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

0
Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

0
Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

1
Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

1
Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

0
Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

1
Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

1
Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

1
Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

0
Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

1
Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

0
Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

2
Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

4
Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

1
Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

0
Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

0
Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

0
Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

2
Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

0
Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

1
Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

1
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

22
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
22Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • JoeMuc 06.02.2020 16:35
    Highlight Highlight Da es ihm ja egal ist:

    Wie läufts beim Bau am See inkl. Natur und Tierzerstörung?

  • Arnoli 06.02.2020 15:45
    Highlight Highlight Kritiker sind ja meist Menschen die selber noch nichts geleistet haben. Erfolgreichen Menschen fehlt die Zeit, um zu kritisieren...
    • Staedy 06.02.2020 19:01
      Highlight Highlight Einfach mal eine Behauptung raus gehauen. Dann halt auch eine: Die Meisten Schweizer haben einen König Federer verdient und auch kein Problem damit, weil sie schon von klein auf gelernt haben, den Bückling zu machen.
    • JoeMuc 06.02.2020 21:46
      Highlight Highlight Sie haben Zeit Kritik an Kritiker zu üben.. soll ich weiter fortfahren?
  • JonathanFrakes 06.02.2020 14:23
    Highlight Highlight Forza Rogerio!
  • Fruchtzwerg 06.02.2020 10:08
    Highlight Highlight Federer: "Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass Bill Gates eine Kampagne lanciert hat, gemäss der sich Milliardäre verpflichten, einen klar definierten Teil ihres Einkommens für wohltätige Zwecke zu spenden."

    Wäre schön, wenn Milliardäre einfach von Beginn weg ihren fairen Anteil an Steuern bezahlten. Dann gäbe es vielleicht irgendwann gar keinen Anlass mehr Stiftungen zu gründen, mit welchen irgendwo geholfen werden muss.
    Ich finde es anmassend zu glauben, dass man als Milliardär besser entscheiden kann, wo Geld gebraucht wird und wo nicht.
    • Count Suduku 06.02.2020 10:42
      Highlight Highlight Ich finde es anmassend zu glauben, dass der Staat besser entscheiden kann, wo Geld gebraucht wird und wo nicht.

    • gecko25 06.02.2020 10:50
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg. Mit Steuern zahlen kann man sich eben nicht zum Wohltäter aufspielen
    • gecko25 06.02.2020 12:21
      Highlight Highlight @CountSuduku, anmassend ist es wohl eher zu Glauben private Personen mit Profilneurosen, könnten bessere Entscheidung treffen, als ein demokratischer Staat, in welchem alle stimm und wahlberechtigten Personen mitentscheiden können
    Weitere Antworten anzeigen
  • Manuel Schild 06.02.2020 09:59
    Highlight Highlight Es erwartet niemand von Federer das er sich politisch äussert. Wenn man aber wie er in gewissen Ländern wie z.B. die Emiraten auf Showtour geht, dann ist das schon ein politisches Statement. Weil es nichts politischeres gibt als solche Showturniere an diesen Orten. Der Staat hat die Finger bei allen Verträgen und Prämien im Spiel.
    • Pümpernüssler 06.02.2020 11:06
      Highlight Highlight Und wo liegt der Unterschied zu den US Open? Die grösste und schlimmste Kriegsmacht unserer Zeit.
    • Peter R. 06.02.2020 13:19
      Highlight Highlight Federer ist ein hervorragender Sportler und ein Vorbild im Sport. Er ist aber nicht der Mass-Stab für Moral und Ethik. Er geht in die Länder, wo die Menschen Freunde an seinem Tennisspiel haben - auch wenn er sich entscheiden würde in ein bestimmtes Land nicht zu reisen , hätte dies keinen Einfluss.
      Wenn Politiker wie Ueli Maurer nach Saudiarabien reisen - ja dies hat eine Signalwirkung. Aber lasst Sportler ihrer Tätigkeit nachgehen, denn Sport ist völkerverbindend und hat nichts mit Politik zu tun (ausser Vergabe von Olympischen Spielen etc. aber dies entscheiden ja nicht die Sportler).
    • So oder so 06.02.2020 19:00
      Highlight Highlight Lol - Tennis ist ja so im Trend in Arabischen Ländern - in jedem Dorf hat es ein Tennisplatz.

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

Liebe Schweizer, bevor ihr euch über kulinarische Merkwürdigkeiten aus fernen Gefilden mokiert – Chicken and Waffles oder Chicharrones oder Lammfleisch mit Pfefferminzsauce, irgendwer? –, haltet doch schnell inne und bedenkt: Die Schweiz ist sehr, sehr klein und die eigenen Geschmacksvorlieben als Norm auf ausländische Esstraditionen anzuwenden, wäre einerseits arrogant und andererseits ein Eigentor. Letzteres weil gewisse Schweizer Gerichte ausserhalb helvetischer Gefilde schnell …

Artikel lesen
Link zum Artikel