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US Open, 1. Runde

epa06171013 Roger Federer of Switzerland hits a return to Frances Tiafoe of the USA during their match on the second day of the 2017 US Open Tennis Championship at the USTA National Tennis Center in Flushing Meadows, New York, USA, 29 August 2017. The US Open runs through 10 September.  EPA/JUSTIN LANE

Roger Federer ist im US Open mit viel Mühe eine Runde weiter.  Bild: EPA/EPA

«Gutes Zeichen, dass ich durchgehalten habe» – Federer bezwingt Tiafoe erst im 5. Satz

Der erste Schritt zur Nummer 1 ist geschafft. Roger Federer qualifiziert sich beim US Open mit viel Mühe für die 2. Runde. Der Baselbieter setzt sich gegen den Amerikaner Frances Tiafoe mit 4:6, 6:2, 6:1, 1:6, 6:4 durch.



Nach der kurzen Auszeit wegen der in Montreal aufgetretenen Rückenbeschwerden stand Federer gegen Tiafoe unter besonderer Beobachtung. Alle Zweifel an seinem Fitnessstand konnte der fünffache US-Open-Sieger bei seinem ersten Einsatz unter dem geschlossenen Dach des Arthur-Ashe-Stadiums nicht beseitigen.

«Einen Fünfsätzer gewinnst du nicht, wenn du nicht fit bist.»

Roger Federer

«Es war ein harter Test. Aber es ist ein sehr gutes Zeichen, dass ich durchgehalten habe», sagt Federer nach der Partie. Er sei sich nun sicher, dass er topfit ist. «Einen Fünfsätzer gewinnst du sonst nicht», so Federer.

Mit einem Fehler von Tiafoe geht die Partie zu Ende.

Vor den über 23'000 Zuschauern schien er zumindest phasenweise gehemmt. Er bewegt sich weniger gut, als man sich das in diesem Jahr von ihm gewohnt ist. Der Schweizer gibt denn auch nach dem Spiel zu, dass er nach seinen Rückenproblemen im ersten Satz mental blockiert war. Erst mit der Zeit konnte er die Zweifel abschütteln.

Die ersten Minuten des Matches misslangen Federer komplett. Er kassierte gleich im ersten Game nach drei unerzwungenen Rückhand-Fehlern das entscheidende Break. Tiafoe hatte dann seine beste Phase, zeigte seine Qualitäten von der Grundlinie mit der wuchtigen Vorhand und fügte Federer den ersten Satzverlust bei einem Erstrunden-Match in New York seit 2003 bei.

Im dritten Satz spielte Federer überzeugend.

Die Unbekümmertheit ging dann beim Teenager mit Wurzeln in der Sierra Leone verloren. Federer kam im Verlauf des zweiten Satzes besser auf, wirkte beweglicher und war offensiver. Tiafoe leistete mit zahlreichen Fehlern seinen Beitrag dazu, dass der Weltranglistendritte ohne grössere Probleme wieder in die Spur kam. Alles deutete darauf hin, dass er zu einem letztlich doch relativ problemlosen Viersatzsieg marschieren würde. Doch wie fragil Federer an diesem Abend war, zeigte sich in den letzten beiden Umgängen, dem vierten, den er in 24 Minuten und nach 13 unerzwungenen Fehlern und nur vier Gewinnschlägen verlor.

Im fünften Satz kämpft Tiafoe sich nochmals zurück.

Aber auch im fünften, als er den Aussenseiter nochmals heranlassen musste, als er bei 5:3 zum Match aufschlug. Schliesslich kämpfte er sich in wenigen Minuten doch noch zum Sieg und verhinderte die erste Erstrunden-Niederlage bei einem Major seit dem French Open 2003. In der 2. Runde trifft Federer entweder auf den Slowenen Blaz Kavcic (ATP 88) oder auf den Russen Michail Juschni (ATP 101). (abu/sda)

Wen der schon alles traf … Roger Federer und die Stars

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • De Shipi 30.08.2017 07:55
    Highlight Highlight Fedi ist einfach zu alt. Er braucht lange Pausen für grosse Turniere, kaum sind die Pausen weniger als ein paar Monate, passiert sowas. Der überlebt die ersten 3 Runden nur mit sehr viel Glück. Der Teenie hat super gespielt, aber am Schluss zeigt Fedi seine mentale Stärke, welcher der andere eben noch erlernen muss!
    • Toerpe Zwerg 30.08.2017 08:52
      Highlight Highlight Da gewinnt eine 2 Grand Slam und 2 Majors und ein 500 Turnier in einem Jahr und Ihr Kommentar dazu? Zu alt. Ähä.
    • De Shipi 30.08.2017 09:11
      Highlight Highlight @Zwerg: Hallo? Er ist der erste der einen GS gewonnen hat ohne einen Top 4 Spieler als Gegner gehabt zu haben beim letzten Mal. Klar kann er nichts dafür, aber der GS Sieg absolut überbewertet. Den ersten hat er gewonnen nach halbem Jahr Pause. Er ist ein Rosinenpicker, spielt nur dort wo er gut ist, darum Paris ausgelassen weil er von Nadal zerstört worden wäre. Er manipuliert so alle head-to-head-statistiken. Immer macht er lange Pausen und jetzt konnte er keine lange Pause machen nach Cinc und schon fast ausgeschieden. Djoko, Wawrinka, Murray usw die kommen auch mal zurück....!
    • Toerpe Zwerg 30.08.2017 10:06
      Highlight Highlight Sie sind ein Hater und Sie wissen ja, was Hater tun ...

      Die Top 7 waren alle in Wimbledon. Und am Australian Open. Federer hat alle Matches gegen Top 10 Spieler gewonnen in diesem Jahr ausser einem und Nadal 3 mal geschlagen.

      Aber eben ... Haters ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • lamk 30.08.2017 06:11
    Highlight Highlight Kleine Frage: wie kann es sein dass hier genau der gleiche Artikel erscheint wie auf 20min? Kommt der Text von einer separaten Quelle oder wurde er einfach kopiert? Würde mich nur interessiern...
    • Adrian Buergler 30.08.2017 07:08
      Highlight Highlight @lamk: Das liegt daran, dass bei dieser Art von Spielberichten oft die Agentur-Texte von der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) verwendet werden. Da es in der Schweiz nur diese eine Agentur gibt, haben bei Sportberichten die Medien oft einen ähnlichen Text.

      Bei watson ergänzen wird den Agentur-Text aber oft noch mit Quotes, Videos oder eigenen Eindrücken.
    • lamk 30.08.2017 11:14
      Highlight Highlight @adrian buergler: Achso, das macht Sinn. Ich wollte mich auch keineswegs beschweren, ist mir nur aufgefallen. Besten Dank für die Erklärung :)

«Diese Ekstase macht süchtig» – Federer holt den neunten Titel in Basel

Roger Federer (ATP 3) ist nicht ganz Hundert. An den Swiss Indoors in Basel feierte er seinen 99. Turniersieg, den 9. in Basel und den 4. hintereinander. Den Final gegen Marius Copil (ATP 93) gewann Federer nach Rückstand in beiden Sätzen in 94 Minuten 7:6 (7:5), 6:4.

Die Siegerehrung zog sich in die Länge. Roger Federer dankte allen - in englisch, französisch und schweizerdeutsch. Er verdrückte am Ende Freudentränen und meinte, er sei der glücklichste Mensch der Welt. Federer war bewegt und bewegte die Massen. «Es ist immer sehr emotional hier», so Federer.

In seiner Dankesrede blieb Federer bei den Offiziellen hängen. Bei jenen Leuten, die hinter den Kulissen arbeiten - wie beispielsweise den Verantwortlichen fürs «Hawkeye» - das «Adlerauge», das die …

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