Sport
Tennis

Jil Teichmann und Belinda Bencic scheitern im French-Open-Achtelfinal

Switzerland's Jil Teichmann reacts during the fourth-round tennis match against Russia's Mirra Andreeva at the French Open in Paris, Sunday, May 31, 2026. (AP Photo/Aurelien Morissard)
Jil T ...
Der wunderbare Lauf von Jil Teichmann ist gestoppt.Bild: keystone

Teichmanns Lauf von Andrejewa gestoppt +++ Bencic scheitert an Switolina

31.05.2026, 19:1531.05.2026, 19:15

Jil Teichmann in Paris von Mirra Andrejewa gestoppt

Wie Belinda Bencic scheitert auch Jil Teichmann am French Open im Achtelfinal. Die Seeländerin verliert gegen die als Nummer 8 gesetzte Russin Mirra Andrejewa mit 3:6, 2:6.

Nach drei Runden ohne Satzverlust erwies sich für Teichmann die junge Russin als zu stark. Andrejewa war ein Spur präziser und konstanter, was sich nach der ausgeglichenen Startphase der Partie zunehmend auf die Kräfteverhältnisse auswirkte. Nach dem 3:3 im ersten Satz gewann die Linkshänderin aus der Schweiz nur noch zwei Games. Nach 73 Minuten Spielzeit stiess die von Conchita Martinez trainierte 19-Jährige aus Sibirien wie im letzten Jahr in den Pariser Viertelfinal vor.

Teichmann bestätigte am Bois de Boulogne trotz der klaren Niederlage am Sonntag, dass sie nach der mehrmonatigen Pause auf bestem Weg zurück in die Top 100 der Weltrangliste ist. Mit den Siegen gegen Ludmila Samsonowa (WTA 27), Magdalena Frech (WTA 46) und vor allem gegen Karolina Muchova (WTA 10), 2023 Finalistin in Roland Garros, übertraf sie die Erwartungen deutlich. Schliesslich stand sie nur dank ihres geschützten Rankings im Haupttableau.

Am Montag in einer Woche wird Teichmann in der Weltrangliste einen weiteren Sprung machen. Die drei überstandenen Runden in Paris, mit denen sie ihr Major-Bestresultat von vor vier Jahren egalisiert hat, bringen sie voraussichtlich um 30 Ränge nach vorne auf Platz 140. Mit 285'000 Euro kassierte sie zudem so viel Preisgeld wie seit vier Jahren nicht mehr.

Switolina zu stark für Bencic

Belinda Bencic scheitert im Achtelfinal des French Open an der Weltnummer 7 Jelina Switolina. Die formstarke Ukrainerin setzt sich 4:6, 6:4, 6:0 durch.

Die vier Positionen hinter Switolina klassierte Belinda Bencic hatte sich im achten Anlauf erstmals für die Runde der letzten 16 in Paris qualifiziert. Dort war die Ukrainerin, die zuletzt das Turnier in Rom gewann und seit zehn Spielen ungeschlagen ist, im Duell zweier junger Mütter zu stark.

Bencic hatte stark begonnen und war gleich auf 5:2 davongezogen. Dann fand Switolina besser ins Spiel. Nachdem sie auf 4:5 verkürzt hatte, wehrte die 29-jährige Ostschweizerin aber zwei Breakchancen ab und sicherte sich den ersten Satz. Danach rannte Bencic aber konstant einem Rückstand hinterher.

Im zweiten Durchgang gelang ihr zum 4:5 ein Rebreak, doch gab sie gleich wieder ihren Aufschlag zum Satzausgleich ab. Im Entscheidungssatz verpasste Bencic im ersten Game zwei Chancen auf ein frühes Break. In der Folge war die zwei Jahre ältere Ukrainerin nicht mehr zu stoppen. Nach 2:05 Stunden gewann Switolina den dritten Satz 6:0.

Bencic darf mit ihrem French Open dennoch zufrieden sein. Sie erreichte auf dem Sand von Paris erstmals die zweite Woche und scheiterte schliesslich an der momentan vielleicht formstärksten Spielerin. Switolina, die Ehefrau des vor wenigen Tagen zurückgetretenen Gaël Monfils, ist durchaus eine ernsthafte Anwärterin auf den Turniersieg, zumal mit Iga Swiatek die vierfache Roland-Garros-Championne ausschied. Im Viertelfinal kommt es deshalb zu einem rein ukrainischen Duell zwischen Switolina und Marta Kostjuk.

Swiatek scheitert überraschend

Iga Swiatek, die Nummer 3 der Welt, scheidet am French Open in den Achtelfinals aus. Gegen die Ukrainerin Marta Kostyuk (WTA 15) verliert die Polin in etwas über anderthalb Stunden 5:7, 1:6.

Es ist das erste Mal seit 2019, dass Swiatek in Roland Garros bereits im Achtelfinal scheitert. Seither gewann sie das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres viermal und erreichte einmal die Viertel- beziehungsweise Halbfinals.

Poland's Iga Swiatek leaves the court after losing to Ukraine's Marta Kostyuk in the fourth-round tennis match at the French Open in Paris, Sunday, May 31, 2026. (AP Photo/Christophe Ena)
Ig ...
Iga Swiatek verabschiedet sich aus Paris.Bild: keystone

Kostyuk, die in der dritten Runde am vergangenen Freitag Viktorija Golubic besiegte, zieht hingegen erstmals in ihrer Karriere in die Viertelfinals in Paris ein. Zudem ist die 23-Jährige auf Sand seit 15 Spielen ungeschlagen.

In der Runde der besten Acht trifft Kostyuk entweder auf Belinda Bencic oder auf ihre Landsfrau Jelina Switolina. (dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge
1 / 18
Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge
French Open 1981: Heinz Günthardt gewinnt im Doppel seinen ersten von zwei Grand-Slam-Titeln. Als Einzelspieler kommt er nicht über 22 der Weltrangliste hinaus, holt aber insgesamt fünf Turniersiege.
quelle: ap / schaber
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Tennisstar Serena Williams ganz verlegen, als ihre Tochter dieses neue Spielzeug zeigt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Norwegens Trainer stichelt nach dem Spiel gegen Cadieux – dessen Konter sitzt
Der Halbfinal Schweiz gegen Norwegen steuerte eigentlich auf ein relativ ruhiges Ende zu. Kurz vor Schluss führte die Schweiz bereits mit 6:0 und steuerte auf einen lockeren Finaleinzug hin, ehe es doch noch einmal hitzig wurde.
Zur Story