DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Masters-1000-Turnier in Indian Wells, Halbfinals

Wawrinka (SUI) – Carreno Busta (ESP) 6:3 6:2

Federer (SUI) – Sock (USA) 6:1 7:6

epa05857129 Roger Federer of Switzerland reacts after winning against Jack Sock of United States during their semi finals match at the 2017 BNP Paribas Open tennis tournament at the Indian Wells Tennis Garden in Indian Wells, California, USA 18 March 2017.  EPA/LARRY W. SMITH

Roger Federer hat gegen Jack Sock alles im Griff. Bild: LARRY W. SMITH/EPA/KEYSTONE

Federer und Wawrinka machen kurzen Prozess – nun kommt's zum grossen Showdown

Die Schweizer dominieren in der Wüste! In der Oase Indian Wells qualifizieren sich Roger Federer und Stan Wawrinka problemlos für den Final vom Sonntag (21 Uhr MEZ), wo es zum 23. Duell zwischen den beiden Kumpels kommt.



Die beiden Schweizer Tennisasse erweisen sich in Kalifornien als Wüstenfüchse. Stan Wawrinka benötigt nur 65 Minuten für den 6:3, 6:2-Erfolg über Pablo Carreño Busta, der am Montag in der neuen Weltrangliste erstmals unter die Top 20 (auf Platz 19) vorstossen wird. Roger Federer macht mit dem Amerikaner Jack Sock (ATP 18) ebenfalls kurzen Prozess: 6:1, 7:6 (7:4) in 74 Minuten.

» Hier gibt's den Liveticker der Partie Federer vs. Sock zum Nachlesen.

Beide Schweizer Routiniers lassen ihren viel weniger erfahrenen Widersachern keine Chance. Sowohl Carreño Busta wie Sock standen erstmals in den Halbfinals eines Grand-Slam- oder Masters-1000-Turniers: Der Spanier hatte hiefür 31 Mal Anlauf nehmen müssen, Jack Sock aus Nebraska sogar 42 Mal mit 6:3 und 6:2.

«Gegen Stan muss ich sehr aggressiv sein. Ich hoffe, ich spiele morgen so stark wie bisher.»

Roge Federer

Wer gewinnt den Schweizer Final in Indian Wells?

Roger Federer knöpfe zumindest im ersten Satz nahtlos an die grandiosen Leistungen der letzten Tage an. Der 35-jährige Basler ist bei seinem Comeback im dritten Turnier nach einem halben Jahr Pause schon viel, viel weiter, als er sich das Anfang Jahr erträumt hätte. Federers Aufschlag erweist sich bislang als unwiderstehliche Waffe: Er bringt in Indian Wells alle 37 Aufschlagspiele durch und muss nur einmal – im Startspiel gegen den Franzosen Stéphane Robert, als längst alles mehr als vorentschieden war – einen Breakball abwehren.

Federer vs. Wawrinka – die bisherigen Duelle

1 / 29
Federer vs. Wawrinka – die bisherigen Duelle
quelle: ap/ap / mark j. terrill
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die Schweizer Dominanz in den Halbfinals überrascht, denn die Gegner erfreuten sich zuletzt ebenfalls ausgesprochen starker Form. Jack Sock gewann seit dem letzten US Open hintereinander gegen fünf Top-10-Spieler: Marin Cilic (am US Open), Milos Raonic (in Schanghai und Delray Beach), Dominic Thiem (in Paris-Bercy) und Kei Nishikori (im Viertelfinal von Indian Wells).

abspielen

Die Highlights der Partie Federer vs. Sock. Video: YouTube/Table tennis

Allerdings verschleuderte Sock bei seinen vier Siegen in jeweils drei Sätzen in Indian Wells (unter anderem auch gegen Henri Laaksonen) zuviel Energie. Federer legt gegen Sock einen Blitzstart hin (6:1) und gerät auch im spannenderen zweiten Satz kaum in Gefahr.

Auch Pablo Carreño Busta, Wawrinkas Halbfinalgegner, erfreute sich zuletzt der besten Verfassung seiner Karriere. Der 25-jährige Spanier wird in der neuen Weltrangliste nächsten Montag erstmals unter die besten 20 Akteure vorstossen (Platz 19). Gegen Wawrinka wird Carreño Busta indessen überfordert. Carreño Busta verliert auch den 15. Vergleich mit einem Top-10-Spieler.

«Roger ist der grösste Tennisspieler der Welt und ihm kommt der Belag entgegen.»

Stan Wawrinka

In den Runden zuvor hatte «Stan the Man» gegen Yoshihito Nishioka (ATP 70) und Dominic Thiem (ATP 9) auch eine Portion Glück benötigt, um jeweils im Tiebreak des dritten Satzes den Achtel- und Viertelfinal zu überstehen. Neun Jahre ist es her, seit Wawrinka am Swiss Open in Gstaad zweimal in Folge Entscheidungssätze im Tiebreak gewonnen hatte. Damals fehlte Wawrinka nach den Strapazen gegen Stéphane Bohli und Guillermo Cañas die Kraft, um auch den Halbfinal gegen den späteren Turniersieger Victor Hanescu zu gewinnen.

abspielen

Die Highlights der Partie Wawrinka vs. Carreño Busta. Video: YouTube/Table tennis

Diesmal bekundete der Romand mit dem Kräfteverschleiss keine Probleme mehr. Wawrinka zeigte eine bärenstarke Leistung - vergleichbar in dieser Woche einzig mit Federers grandioser Leistung vom Mittwoch gegen Rafael Nadal.

Das 23. Schweizer Duell

Am späten Sonntagabend kommt es so zum Final zwischen den mit Abstand stärksten Akteuren dieser Woche. Roger Federer triumphierte in Indian Wells schon viermal – das erste Mal vor 13 Jahren, zuletzt 2012. Stan Wawrinka, der amtierende US-Open-Champion, qualifizierte sich zum vierten Mal und erstmals in Nordamerika für den Final eines Masters-1000-Turniers.

abspielen

Die Highlights des Australian-Open-Halbfinals. Video: YouTube/Raz Ols

Seinen bislang einzigen Triumph an einem Event dieser Grössenordnung (neben den drei Grand-Slam-Titeln am Australian Open, in Roland-Garros und am US Open) holte Wawrinka vor drei Jahren in Monte Carlo – mit einem 4:6, 7:6 (7:5), 6:2-Finalsieg gegen Federer. In den Direktbegegnungen zwischen Federer und Wawrinka dominierte aber in der Regel der Deutschschweizer: 19:3 steht es nach Siegen für Federer. Im Januar am Australian Open standen sich die beiden Freunde im Halbfinal gegenüber, damals siegte Federer 7:5, 6:3, 1:6, 4:6, 6:3. (pre/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

1 / 32
Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
quelle: epa/epa / nic bothma
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Roger Federer verteidigt Achtelfinal-Verzicht in Paris: «Es war die richtige Entscheidung»

Kommende Woche beginnt für Roger Federer in Halle die Rasensaison. Was er zu seinem Verzicht auf den Achtelfinal der French Open sagt. Am Freitag gab er Auskunft darüber, wie es ihm gesundheitlich geht.

Zunächst ist es nicht mehr als eine leise Sehnsucht, so etwas wie eine heimliche und verbotene Liebe. Und im Verbotenen liegt bekanntlich der Reiz. Für Schweizer, sagt Federer, scheine der Belag, auf dem er sich nun am wohlsten fühlt, unerreichbar: Rasen.

Denn dort, wo Roger Federer aufwächst, wird auf Sand Tennis gespielt. Er spielt Fussball, Tischtennis, fährt Ski und spielt Tennis. Meist fährt er mit dem Velo an den St. Galler Ring 225 ins Basler Bachletten-Quartier, wo der TC Old Boys …

Artikel lesen
Link zum Artikel