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Roger Federer of Switzerland lies on the court during his semifinal match against Milos Raonic of Canada, at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, Friday, July 8, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Roger Federer am Boden. Er musste sich im Wimbledon-Halbfinal geschlagen geben.
Bild: KEYSTONE

Das Halbfinal-Out ist keine verpasste Chance – Federer sollte auf der guten Leistung aufbauen

Wer sagt, dass Roger Federer mit der Halbfinalniederlage gegen Milos Raonic eine Chance verspielt hat, macht es sich zu einfach. Nach einem schwierigen Jahr mit Verletzungen überrascht es nicht, dass er im Halbfinal gegen den starken Kanadier ausscheidet.

michael wehrle / Aargauer Zeitung



Wenn nicht jetzt, wann dann? Der Gedanke kommt automatisch. Novak Djokovic ist ausgeschieden. Der Mann, der Roger Federer auf dem Weg zum 18. Grand-Slam-Titel drei Mal in Folge stoppte: vor einem Jahr in Wimbledon, dann beim US Open und zuletzt in Australien. 2009 nutzte Federer in Paris die Gunst der Stunde, als ihm Robin Söderling die unbezwingbare Hürde Rafael Nadal aus dem Weg geräumt hatte. Federer verpasste gestern im Halbfinal tatsächlich die Chance auf den Finaleinzug. Doch seinen achten Triumph in Wimbledon hat er deshalb nicht verspielt.

Novak Djokovic of Serbia, right, and Sam Querrey of USA shake hands after their third round match, at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, Saturday, July 2, 2016. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Überraschend musste sich Novak Djokovic (r.) Sam Querrey in der dritten Runde geschlagen geben.  Bild: KEYSTONE

Er selbst kam mit geringen Erwartungen nach England. Er hatte das bisher schwierigste halbe Jahr in seiner Karriere hinter sich. Krank stieg er schon in die Saison, einzig beim Australian Open spielte er im Vollbesitz seiner Kräfte. Bei einem Hausunfall verletzte er sich am Meniskus, musste operiert werden. Sein Comeback verzögerte sich, weil er wieder krank war. Dann spielte für viele Wochen sein Rücken nicht mit. Federer verzichtete gar auf das French Open, stieg erst in der Rasensaison wieder ein. Erstmals seit dem Jahr 2000 reiste er wieder ohne einen Turniersieg nach Wimbledon.

Federer spielte vor dem Turnier zwar sieben Matches, in Stuttgart und Halle, doch Zweifel blieben. Er wusste selbst nicht, wo er steht. Er setzte sich mit dem Einzug in die Achtelfinals zunächst einmal ein für ihn sehr bescheidenes Ziel. Doch er steigerte sich, fand immer besser zu seiner Form, tankte Selbstvertrauen und fand auch das Vertrauen in seinen Körper wieder. Im Viertelfinal riss er eine Partie aus dem Feuer, die er eigentlich schon verloren hatte.

Britain Tennis - Wimbledon - All England Lawn Tennis & Croquet Club, Wimbledon, England - 6/7/16 Switzerland's Roger Federer celebrates winning his match against Croatia's Marin Cilic REUTERS/Paul Childs

Nach dem Spiel gegen Cilic konnte sich Federer freuen, doch der Sieg kostete viel Energie.   Bild: PAUL CHILDS/REUTERS

Erst im Halbfinal stiess er gegen einen starken Milos Raonic an seine Grenzen. Der Viertelfinal kostete viel Energie, in der jetzigen Phase von Federer womöglich zu viel. Nein, Federer hat in diesem Jahr in Wimbledon keine Chance verpasst. Im Gegenteil, Federer spielte ein ganz starkes Turnier und bewies, dass mit ihm wieder zu rechnen ist. Auf dieser Leistung kann er nach dem verkorksten Saisonstart aufbauen.

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Love is in the air» – Tenniswelt feiert die «Bromance» zwischen Federer und Nadal

Das Team Europe gewinnt auch die dritte Austragung des Laver Cups. Das von Björn Borg gecoachte Team setzte sich in der Genfer Palexpo-Halle gegen das Team World dank Siegen in den letzten beiden Einzeln mit 13:11 durch.

Einmal mehr war das Augenmerk auf die beiden GOAT des Tennis gerichtet: Roger Federer und Rafael Nadal haben an diesem Wochenende das nächste Kapitel in ihrer «Bromance» geschrieben, aber seht selbst.

(zap)

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