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Denver Broncos wide receiver Andre Caldwell (12) leads the huddle during the second half of the AFC Championship NFL playoff football game against the New England Patriots in Denver, Sunday, Jan. 19, 2014. (AP Photo/Julie Jacobson)

Das am meisten gezeigte Bild jeder Football-Übertragung: herumstehende Spieler, hier diejenigen der Denver Broncos. Bild: AP

6 Mal mehr Werbung als Bewegung

Sie wussten es schon immer und hier haben Sie den Beweis: Beim Football stehen die Spieler bloss herum

Wenn sich in der Nacht auf Montag die Denver Broncos und die Seattle Seahawks im Superbowl gegenüberstehen, steht ganz Amerika still. Und mit dem Land die Spieler – denn Football besteht im Wesentlichen aus gaaaanz vielen Pausen.



Mehr als vier Stunden lang wird der Superbowl auch in die Schweiz übertragen, beispielsweise auf Sat.1. Das Endspiel zwischen den besten American-Football-Mannschaften der Welt, den Seattle Seahawks und den Denver Broncos, elektrisiert die USA.

Als Mitteleuropäer fällt es einem schwer, die Faszination dafür zu teilen. Zugegeben: Football kann spannend sein, vor allem auch taktisch. Die Spieler sind Kleiderschränke, die weiten Pässe der Quarterbacks oft zentimetergenau in den Lauf gespielt. Und trotzdem kann der Sport furchtbar langweilig sein. Denn es passiert die meiste Zeit: rein gar nichts. Ein Spielzug dauert durchschnittlich nur vier Sekunden.

Dieses subjektive Gefühl hat das «Wall Street Journal» objektiv bestätigt. Es analysierte im Jahr 2010 TV-Übertragungen von NFL-Spielen und zeigte so, was die Fans in der warmen Stube sehen:

Sagenhafte 11 von 191 Fernsehminuten geschieht wirklich etwas auf dem Spielfeld. Alleine die Wiederholungen dauern zusammengezählt länger. Und in einem Drittel der Übertragung sieht man die Spieler bloss, wie sie herumstehen und auf den nächsten Spielzug warten.

Dynamik ist definitiv etwas anderes. Es ist kein Wunder, dass die Halbzeit-Show das am meisten erwartete Element einer Superbowl-Übertragung ist. In diesem Jahr tritt im MetLife Stadium bei New York unter anderem Hitgarant Bruno Mars auf.

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