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Switzerland's Marc Hirschi celebrates on the podium after winning the stage 12 of the Tour de France cycling race over 218 kilometers from Chauvigny to Sarran, Thursday, Sept. 10, 2020. (Sebastien Nogier/Pool via AP)

Man erkennt ihn zwar kaum unter Maske und Hut, aber hier jubelt Marc Hirschi über seinen ersten Etappensieg an der Tour de France. Bild: keystone

«Sein Leben wird komplett auf den Kopf gestellt» – Hirschi begeistert die Radsport-Welt



Marc Hirschi ist im Moment der Shootingstar der Radsport-Szene. In der zweiten Etappe der diesjährigen Tour de France verpasst er den Sieg im Sprint gegen Julian Alaphilippe nur hauchdünn. In der neunten Etappe flüchtet Hirschi erneut, fährt rund 75 Kilometer solo, nur um 1,7 Kilometer vor dem Ziel doch noch eingeholt zu werden. Im Sprint reichte es ihm noch zum dritten Rang. Spätestens da flogen dem jungen Berner die Herzen der Radsport-Fans weltweit zu.

Gestern folgte dann die grosse Krönung: Hirschi gewann die 12. Etappe an der Frankreich-Rundfahrt. Es war der erste Schweizer Etappensieg an der Tour seit 2012 Fabian Cancellara den Prolog gewann.

Cancellara, der auch gleich Hirschis Berater und Manager ist, freut sich über den Triumph seines Schützlings: «Dank diesem fantastischen Sieg, wird er plötzlich auf der ganzen Welt bekannt. Sein Leben wird auf den Kopf gestellt.» Cancellara ist sich sicher, dass Hirschi in seiner Karriere noch weitere Rennen wie beispielsweise die Frühjahrsklassiker gewinnen wird. Vielleicht liege sogar irgendwann der Gesamtsieg an der Tour de France drin.

Noch ist das Zukunftsmusik. Die Gegenwart ist aber ebenfalls erfreulich. Die Radsport-Welt zeigt sich begeistert ob der Leistung Hirschis an dieser Tour. Die deutschen Eurosport-Kommentatoren sehen Hirschi schon als «nächsten Peter Sagan». Aber auch sonst hagelt es Lob auf Twitter.

Matteo Trentin (CCC Team) sagt: «Hey Marc, kannst du mir sagen, was du gestern zum Frühstück hattest? Das wäre hilfreich für die heutige Etappe! Danke.» #Chapeau

Von Sportministerin Viola Amherd gibt es bundesrätliche Gratulationen.

Jonathan Vaughters, Ex-Profi und Manager von EF Pro Cycling schreibt: «Normalerweise twittere ich nicht über Fahrer, die nicht in meinem Team sind. Aber dieser Typ verdient dieses Lob. Grossartige Fahrt. Grossartig.»

Ex-Profi und Sunweb-Coach Roy Curvers meint: «Manchmal siehst du einen grossen Sieg schon von weitem kommen. Gratulation Marc Hirschi für den ersten von vielen Siegen.»

Eurosport-Kommentator Jens Voigt stiess mit seinen Töchtern auf den Sieg von Marc Hirschi an.

Daril Impey vom Team Mitchelton–Scott schreibt: «Etappe 12 war hart. Hut ab Marc Hirschi, was war das für eine Fahrt.»

Velo-Journalist Edward Pickering erlaubt sich ein Wortspiel mit Hershey's Kisses.

Nicolas Roche, Teamkollege von Hirschi: «Aufregendes Velofahren heute. Grossartiger Team-Effort, um unserem jungen Schweizer Star zum Sieg zu verhelfen.»

Noch ein Velo-Journi: «In seinem dritten Versuch gewinnt Hirschi endlich eine Etappe und erteilt uns eine wertvolle Lektion fürs Leben. Und wo kann ich mich in seine Abfahrts-Klasse einschreiben?»

Eurosport-Kommentator Matt Stephens stösst ins gleiche Horn.

«Le Petit Suisse ganz gross!»

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